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Barbados - Die Mutter des Rums

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Barbados - Die Mutter des Rums

17.05.2011, 12:29 Uhr | Kerstin Seitz

Barbados - Die Mutter des Rums. Barbados - die Mutter des Rums. (Foto: Kerstin Seitz)

Barbados - die Mutter des Rums. (Foto: Kerstin Seitz)

Barbados - ja, Rihanna stammt von der karibischen Insel. Aber auch schon bevor die Sängerin die Charts stürmte, bezauberte Barbados seine Besucher. Wir verraten, welche Ecken der Inseln Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten und wofür Barbados eigentlich wirklich berühmt ist. Bestaunen Sie Barbados auch in unserer Foto-Show.

Hier wurde der Rum geboren

Rum? Ja, Rum. Das alkoholische Getränk aus Zuckerrohr wurde auf Barbados geboren. Die "Mount Gay Distilleries Limited" brennt die alkoholische Sünde bereits seit 1703 - und somit handelt es sich bei dem hier hergestellten Rum um den ältesten der Welt. Die kleine Destillerie stellt am Tag über 12.000 Flaschen her - exportiert werden circa 90 Prozent. Der Rest fließt in die Lebensfreude der Inselbewohner mit ein. Die Rum-Brennerei bietet auch Führungen an. So können die Besucher bei einem "Rum-Tasting" ihre Geschmackssynapsen tanzen lassen und die Geschichte des Getränks erleben. Allerdings ist es ratsam, dies nicht ganz so früh am Morgen zu tun.

Die Zuckerrohr-Könige besuchen

Zuckerrohr ist auf der Insel allgegenwärtig. Daher gibt es auch viele Plantagenhäuser zu bewundern, die den einstigen Reichtum repräsentieren. Sie stehen im extremen Kontrast zu den dampfenden und zischenden Melassefabriken, in denen das Zuckerrohr verarbeitet wird. Eines der ältesten Plantagenhäuser ist die St. Nicholas Abbey. Hier wirkt es, als sei die Zeit stehengeblieben. Und auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, das Kulturgut Nummer eins zu kosten: "St. Nicholas Rum". Die Anlage ist von einem wundervollen Garten umgeben, in dem sich auch Feigenbäume befinden. Und wer Hunger verspürt, kann sich in einem kleinen Café unter jahrhundertealten Bäumen niederlassen.

Erst lecker essen, dann auf dem Meer chillen

"Hunger" ist ein gutes Stichwort. Denn welche kulinarischen Köstlichkeiten zeichnen die Insel überhaupt aus? Einen schönen Überblick hierüber gibt ein Kochkurs in "Enid´s Restaurant" im Almond Beach Village Hotel. Die Kette bietet auf der Insel mehrere Hotels für unterschiedliche Zielgruppen an. Wie in einer TV-Koch-Show erklärt und kocht die quirlige Köchin leckere Gerichte, die dann gemeinsam verspeist werden.
Natürlich gehört ein Besuch in der Hauptstadt Bridgetown zur Pflicht. Sie ist nicht besonders groß und alle Sehenswürdigkeiten lassen sich bei einem entspannten Spaziergang erreichen. Und wer sich schon in Bridgetown befindet, bucht eine Katamaran-Fahrt in den Sonnenuntergang. Diese starten von Shallow Draught - dem Katamaran-Hafen der Stadt.

Eben noch im Meer - jetzt auf dem Teller

Meer - Fisch. Wer sich am Meer befindet, muss natürlich auch die lokalen Fischgerichte probieren. Wie wäre es mit einem "Flying Fisch" (fliegender Fisch) auf dem Fischmarkt in Oistins? Der liegt dann natürlich in nullkommanix frisch zubereitet auf einem formschönen Kunststoffteller. Dieser Ort ist perfekt, um die Einheimischen zu erleben. Hier trifft man sich am Freitagabend, um zusammen ausgelassen zu trinken, zu feiern - und natürlich zu essen. Noch etwas Abenteuer gefällig? Kein Problem! Eine Jeep-Tour bringt Abenteuerlustige mitten in die ursprüngliche Natur der Insel. Und wenn es denn dann doch noch etwas Historie sein soll: Das "The Crane Resort" an der Südostküste ist das älteste Hotel der Insel. Es wurde 1887 eröffnet und in Teilen der modernen Anlage können noch historische Bauteile bewundert werden. Ein Highlight: Ein Aufzug führt zum Strand. Nicht zu vergessen, dass hier der Werbespot für eine süße Leckerei "ganz ohne Schokolade" gedreht wurde.

Eine Frage bleibt noch zu klären

Woher kommt der Name "Barbados"? Es gibt mehrere Theorien. Eine besagt, dass sich der Name auf die hängenden Wurzeln des Feigenbaums bezieht, der auf der Insel zu finden ist. Die Portugiesen im 16. Jahrhundert erinnerte diese Form an einen Bart, auf portugiesisch "los barbados", daher "Barbados" - "Die Bärtigen". Aber am Ende ist es auch egal, wie und warum die Insel so heißt. Die Hauptsache ist, dass ihre Bewohner ihre Besucher mit ihrer Lebensfreude anstecken und sie so mit der ganzen Welt teilen.

Weitere Informationen

Mount Gay Rum Destilleries Brandons, St. Michael Barbados, Telefon für Buchungen und Informationen: +246 425 8757, www.mountgayrum.com
St. Nicholas Abbey Cherry Tree Hill - St. Peter, Tel. +246 422 5357, heritagetourism@stnicholasabbey.com, www.stnicholasabbey.com
Island-Safari www.islandsafari.bb
Catamaran Sunset Cruise www.tallshipcruises.com

Anreise: Condor fliegt Bridgetown direkt an (www.condor.de), Flugdauer: neun bis zehn Stunden.
Reisezeit: Ganzjährig
Einreise: Für die Einreise genügt ein sechs Monate gültiger Reisepass.
Impfungen: Es sind keine Impfungen nötig.
Hotels: Beispielsweise die Almond Resorts www.almondresorts.com oder "The Crane" - das älteste Hotel der Insel www.thecrane.com

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