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Karibik: British Virgin Islands sind mehr als Steueroase

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British Virgin Islands: Der Tausendsassa der Karibik

21.09.2012, 09:49 Uhr | Egmont Strigl/srt

Karibik: British Virgin Islands sind mehr als Steueroase. Wer die Virgin Islands erkundet, findet auch das eine oder andere Kleinod. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer die Virgin Islands erkundet, findet auch das eine oder andere Kleinod. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit dem Baden geht es ungerecht zu: Während es in heimatlichen Gefilden zum Schwimmen fast immer zu kalt ist, kann man in der Karibik und besonders auf den British Virgin Islands, rund 100 Kilometer östlich von Puerto Rico, ganzjährig in angenehm warmen Wasser baden. Kein Wunder also, dass man den ganzen Tag Leute auf, im und unter Wasser finden kann. Schauen Sie sich das Inselparadies auch in unserer Foto-Show an.

Angenehme Temperaturen

Bei ganzjährigen Lufttemperaturen zwischen 25 bis 30 Grad ist das ja auch mehr als verständlich. So dauert es nicht lange, bis man sich mit Schnorchel und Taucherbrille auch unter die Wasseroberfläche aufmacht. Enttäuscht wird man dabei sicher nicht, gehören die Riffe der British Virgin Islands doch zu den schönsten Tauchrevieren der Welt. Etwa das Riff draußen vor dem Bitter End Yacht Club auf Virgin Gorda Island, wo man weit weg vom Land und doch ganz nah dran am Außenriff die faszinierende Unterwasservielfalt genießen kann.

Fische in allen Varianten

Kleine und große Fische tummeln sich da, mal allein, mal in Schwärmen, zwischen den Korallenstöcken, die an Fächer, knorrige Äste, Geweihe oder Orgelpfeifen erinnern. Aus Felsspalten fingern Langusten mit ihren Fühlern, Stachelkissen von Seeigeln spitzen aus Löchern, bizarre Schnecken und Schlangensterne kriechen über die Korallen und auf dem sandigen Boden wiegen sich Seegräser und See-Aale. Ein faszinierendes Formen- und Farbenspiel, das immer noch weitere Überraschungen bereithält, etwa eine Meeresschildkröte oder einen Hai.

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Von Bucht zu Bucht

Wieder an Land fällt der Blick auf das Meer unmittelbar auf jede Menge Segelboote, die sich vom Passatwind durch das Inselgewirr treiben lassen und das Glück haben, jeden Tag in einer anderen Bucht zu ankern. Sehr beliebt ist Sopers Hole am westlichen Ende von Tortola, wo sich Freizeitkapitäne auch Boote ausleihen können. Aber auch Nichtseglern bieten diese abgelegenen Inseln eine Fülle spannender Unternehmungen. Auf Tortola, der größten Insel, sollte man sich durch die Straßen von Road Town treiben lassen, das an einer Bucht liegt, in der einst viele Piraten ankerten. Heute hingegen bevölkern viele Touristen, die von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen ausgespuckt werden, das Kleinstädtchen und bestaunen die bunten Holzhäuser, die sich, von rauschenden Palmen beschattet, um das Hafenrund drängen.

Ausflug in einen Nationalpark

Zentrum ist Road Town, von dem die Fähren zu den Nachbarinseln ablegen und die Landstraßen ihren Ausgangspunkt haben. Von hier aus geht es auch hinauf zum Mount Sage-Nationalpark, einem Schutzgebiet rund um den höchsten Gipfel mit unverfälschter Inselnatur. Man wandert durch Regenwald, bestaunt mächtige Baumriesen ebenso wie winzige Baumfrösche, Orchideen, Schmetterlinge oder Kolibris. Irgendwann zieht es einen wieder ans Wasser, etwa an die Brewers Bay oder die östlichen Buchten, an denen man je nach Saison die Ei-Ablage der Meeresschildkröten beobachten kann.

Wo ist die "dicke Jungfrau"?

Ein Muss ist auch ein Ausflug hinüber zur "dicken Jungfrau", der Nachbarinsel Virgin Gorda. Highlight für Naturfreunde ist sicherlich der Aufstieg auf den Gorda Peak. Allerdings findet man hier keinen Regenwald, sondern ein letztes Stück karibischen Trockenwaldes, der auf Grund seiner Pflanzenwelt äußerst sehenswert ist. Je nach Pfad dauert die Tour zwischen 20 und 50 Minuten, die mit einem tollen Rundblick belohnt wird. Der spektakulärste Teil von Virgin Gorda ist aber der Süden mit seinen vier Nationalparks. Bester Startpunkt zur Erkundung einer von riesigen Granitblöcken geprägten Landschaft ist die Spring Mountain Bay, von der aus ein Wanderweg zu einer malerischen Bucht hinunterführt, die auf Grund ihrer herrlichen Mischung aus gelbem Sand, rauschenden Palmen und mächtigen Felsen große Ähnlichkeit mit den Seychellen aufweist. Hier ist es viel ruhiger als in den "Baths", die als landschaftliches Highlight der British Virgin Islands gelten.

Auf allen Vieren durch die Grotte

Wiederum nur zu Fuß erreichbar, bietet sich auch hier ein wunderbares Szenario: Haushohe, von Wind und Wellen glattgeschliffene Granitblöcke türmen sich und bilden ein spannendes Labyrinth aus Grotten, Kanälen und sandigen Buchten, das durch Palmen und Mangroven aufgelockert wird. Phantastisch ist auch der Wanderweg, der durch dieses Labyrinth führt und der einen auch mal auf alle Viere zwingt, über Leitern klettert oder bis zum Bauch durch indirekt beleuchtetes Wasser waten lässt. Cooper Island hingegen ist die perfekte Insel zum Faulenzen. Hier gibt es keine Straßen und Autos und nur wenige Menschen. So wandert man vom Cooper Island Club, dem einzigen Hotel, an den Stränden entlang, besteigt die Kakteenhügel, aalt sich im kühlen Nass oder geht beim Schnorcheln oder Tauchen auf Entdeckungstour.

Weitere Informationen:
Allgemeine Auskunft: British Virgin Islands Tourist Board c/o Travel Marketing Romberg TMR GmbH, Schwarzbachstr. 32, 40822 Mettmann, Tel. 02104/286671, bvi@travelmarketing.de, www.britishvirginislands.de

Anreise: z.B. mit Condor nach San Juan/Puerto Rico und täglich mehrmals weiter auf die British Virgin Islands mit American Eagle, Air Sunshine oder Cape Air.
Einreise: Reisepass, Weiter- bzw. Rückflugticket und ein Unterkunftsnachweis werden bei Einreise verlangt. Bei Einreise über Puerto Rico / USA benötigt man die amerikanische ESTA-Erlaubnis (www.esta.cbp.dhs.gov/esta/).
Beste Reisezeit: Dezember bis April (Hochsaison), Mai/Juni und Oktober/November (Nebensaison)

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Erstmals veröffentlicht am 21.09.2012

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