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Luxusliner: "Queen Mary 2", "Queen Elizabeth 2" und "Queen Victoria" in New York

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Luxusliner  

Das letzte Treffen der Königinnen der Meere

14.01.2008, 16:35 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Einmaliges Ereignis: In New York trafen sich zum ersten und letzten Mal die "Queen Mary 2", die "Queen Victoria und die "Queen Elizabeth 2". (Foto: afp)Einmaliges Ereignis: In New York trafen sich zum ersten und letzten Mal die "Queen Mary 2", die "Queen Victoria und die "Queen Elizabeth 2". (Foto: afp)

In New York bot sich am Sonntag allen Kreuzfahrtbegeisterten ein einmaliger Anblick: Es war das erste und das letzte Mal, dass Schaulustige alle drei Königinnen der Meere auf einmal bewundern konnten. Die drei bekanntesten Kreuzfahrtschiffe der Welt haben am 13.01.2008 gemeinsam den Hafen von New York verlassen und damit nicht nur die Herzen von Fans der Marinegeschichte höher schlagen lassen. Die "Queen Mary 2", "Queen Elizabeth 2" und der jüngste Luxusliner "Queen Victoria" glitten in der Dunkelheit an der Freiheitsstatue vorbei, von Feuerwerken hell erleuchtet. Nach Angaben von Cunard Line, der Betreiberin der drei Ozeandampfer, war es das erste Mal, dass alle drei Schiffe gemeinsam zu sehen waren. Das Spektakel sei auch deshalb so einzigartig, weil es sich nie wieder ereignen werde, fügte Cunard-Chefin Carol Marlow hinzu.
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Foto-Serie "Queen Elizabeth 2"
Foto-Serie "Queen Victoria", der neue Luxusliner

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Letzte Weltreise der "Queen Elizabeth 2"

Für die im vergangenen Dezember vom Stapel gelaufene "Queen Victoria" ist es die Jungfernfahrt. Ebenso wie die im Jahr 2004 getaufte "Queen Mary 2" befindet sie sich auf dem Weg in die Karibik. Die "Queen Elizabeth 2" war erst vor kurzem zu ihrer letzten Weltreise aufgebrochen. Auf der insgesamt 802. Überfahrt von England nach New York fuhr die 40 Jahre alte Lady der Ozeane Seite an Seite mit ihrer gerade erst in Dienst gestellten Nachfolgerin "Queen Victoria". Beide Luxusschiffe verließen Southampton am Sonntag, den 6. Januar. An Bord der "Queen Elizabeth 2" sind etliche Passagiere, die die gesamte dreimonatige Abschluss-Welttour mitmachen - und dafür bis zu 48.000 Pfund (65.500 Euro) pro Person bezahlt haben.

Karibik-Quiz
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"QE2": Rentner-Dasein als Hotelschiff

Nach dem Treffen in New York geht es für beide Schiffe zunächst nach Fort Lauderdale, dann trennen sich die Wege der beiden Luxuskreuzer. Laut Fahrplan gibt es aber am 24. Februar ein kurzes Wiedersehen in Sydney. Dann beginnt für die "QE2" vom kommenden Jahr an - nach der Welttour und einem umfangreichen Umbau - die Rentnerinnen-Karriere als Hotelschiff in Dubai. Sie wurde von Cunard für umgerechnet 75 Millionen Euro an das Unternehmen Dubai World verkauft. Vor der künstlichen Insel "The Palm Jumeirah" soll sie als Touristenattraktion noch viele Jahre lang Geld verdienen. Die Umbauarbeiten sollten möglichst nahe am Original bleiben, geplant ist auch ein Museum zur Geschichte des weltberühmten Schiffs.

Ruhestand für die Königin der Meere

"Es ist wunderbar, dass wir für dieses Weltwunder eine neue Heimat schaffen", freut sich Sultan Ahmed bin Suleiman, Geschäftsführer des Unternehmens Dubai World. Für die Ehre - und vermutlich die Aussicht, mit dem Edelkreuzer noch kräftig zu verdienen - legte das Unternehmen 50 Millionen Pfund hin (75 Millionen Euro). Das Emirat Dubai, betonte Suleiman, sei eine Nation großer Seefahrer. Insofern finde das Schiff mit dem Namen einer der berühmtesten Königinnen Großbritanniens einen würdigen Altersruhesitz.

Monsterwellen und Kriegseinsätze überstanden

Mehr als 800 Mal hat die "Queen Elizabeth 2" den Atlantik gekreuzt und 25 Reisen rund um die Welt hinter sich gebracht. Zu den schweren Prüfungen, die sie mit Bravour bestand, gehörte 1995 der Hurrikan Luis, der sie mit einer 33 Meter hohen Riesenwelle überschwemmte. Insgesamt stachen bis heute mehr als 2,5 Millionen Menschen aus aller Herren Länder mit der "QE2" äußerst stilvoll in See. Zu ihren Passagieren gehörten allerdings auch einige Tausend, die keinen Anspruch auf Erholung und Unterhaltung erheben durften: Vor 25 Jahren wurde das bis zu 32,5 Knoten (rund 60 km/h) schnelle Kreuzfahrtschiff während des Falklandkrieges als Truppentransporter für die britischen Seestreitkräfte requiriert.

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