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Kreuzfahrtschiffe: Eva Padberg tauft AIDAs neue "Schöne"

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Neues Kreuzfahrtschiff  

Schöne Eva tauft die "Schöne"

24.04.2008, 02:01 Uhr

Ein erster Ausflug nach der Taufe: Begleitet von Feuerwerk lief die "Bella" mit etwa 1000 Gästen aus, kehrte aber schon am frühen Donnerstag morgen zurück. (Foto: dpa)Ein erster Ausflug nach der Taufe: Begleitet von Feuerwerk lief die "Bella" mit etwa 1000 Gästen aus, kehrte aber schon am frühen Donnerstag morgen zurück. (Foto: dpa)

Models, Akrobatik und Feuerwerk: Die Reederei AIDA Cruises scheute keine Mühen bei der Taufe ihres neuesten Schiffs, der "AIDAbella", in Rostock-Warnemünde. Vor 1500 geladenen Gästen löste Topmodel und Taufpatin Eva Padberg leicht verspätet um 21.45 Uhr am Mittwochabend den Mechanismus der Champagner-Flasche aus, die auch prompt am Rumpf zerschellte. Anschließend lief das Schiff aus, begleitet von einem spektakulären Feuerwerk. Am Hafenausgang verschwand das Schiff auf die offene See. Allerdings nur für kurze Zeit: Am frühen Morgen sollte die "Schöne" - wie das Schiff auf Deutsch heißt - nach Warnemünde zurückkehren, um die übrigen der insgesamt 2050 Passagiere an Bord zu nehmen und am Donnerstagabend zur eigentlichen Jungfernfahrt nach Skandinavien aufzubrechen. Nach Informationen des NDR verfolgten zehntausende Schaulustige das Ereignis am Warnemünder Hafen. Tausende machten sich bereits am Morgen zum Passagierkai auf, an dem das 252 Meter lange Schiff des Rostocker Unternehmens AIDA Cruises seit Montag lag. Das Ereignis wurde auf einer Großleinwand übertragen.

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Prominente Ehrengäste

Ganz angetan vom neuen Schiff schienen auch die prominenten Gäste zu sein, berichtete AIDA-Liveblogger Oliver von der Tauffeier. So erzählte Moderatorin Birgit Schrowange, sie sei mittags schon mal "ein halbes Stündchen in der Hängematte" auf dem Balkon ihrer Kabine eingeschlafen. Frank Pagelsdorf, Trainer des Fußball-Bundesligisten Hansa Rostock, sagte wohl eher scherzhaft, er könne sich nach seiner Trainerkarriere vorstellen, Sportanimateur auf der "Bella" zu werden. Lediglich Jessica Wahls, Sängerin der Pop-Band "No Angels" sagte, sie fand das Schiff nicht "ganz so spannend wie den Grand Prix". Auch der 25-jährige Schauspieler Robert Stadlober zeigte sich begeistert. Er sagte dem NDR, er wolle aber erst einmal eine Nacht auf dem Schiff verbringen und dann entscheiden, ob er schon das Alter für Kreuzfahrten erreicht habe.

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Warme Farben dominieren an Bord

Das 252 Meter lange und 32,2 Meter breite Schiff ist das zweite von vier baugleichen Schiffen der "Sphinx"-Klasse. Was aber ist daran gemütlicher als am ersten Schwesterschiff "AIDAdiva"? Immerhin ist sie mit Platz für 2050 Passagiere recht groß, und das Clubschiff-Konzept soll auch nicht geändert werden. Ruhiger wird es also eher nicht. In erster Linie sind es wohl die Farben an Bord - Orange, Gelb und Braun dominieren - aufgepeppt mit einem frischen Grün. Bei den Materialien wurde auf Natur gesetzt, es gibt viele schöne Hölzer und Steinzeug an Bord. Der Designer Siegfried Schindler hält offenbar auch künstliche Lorbeerblätter für gemütlich - ganze Wände sind damit förmlich tapeziert, vor allem in den Restaurants.

Gemütliche Nischen, ungemütliche Bar

Bei den Raumschnitten wurde darauf geachtet, dass Rückzugsräume entstehen, Nischen und Sitzgruppen zum Kuscheln etwa. Eine ganze Kuschelgruppenwiese gibt es zum Beispiel am Bug. Hier kann man sich vor bodentiefen Panoramafenstern auf großen, flachen Sofainseln aus weichem, grauen Stoff herumfläzen und auf das Meer schauen. Das ist definitiv gemütlich. Die große "AIDA-Bar" dagegen eher nicht. Sie ist riesig und sternförmig - und man lernt, dass Glas auch dann nicht heimelig wirkt, wenn es gelb eingefärbt ist.

Wellness-Privat-Suiten für Paare

Der über 2300 Quadratmeter große "Body & Soul"-Bereich lädt eindeutig zum Hängenlassen ein. Der laut Reederei "größte schwimmende Wellnessbereich der Welt" ist eine Symphonie in Orange - vom Frotteehandtuch über die Mosaikfliesen bis zu den Bezügen der Massageliegen. Das klingt ein wenig peppig, ist aber tatsächlich gemütlich. So locken zum Beispiel zwei Suiten, wo Paare - wie schon auf der "AIDAdiva" - für Massagen oder andere Anwendungen für sich sein können. Der Spaß kostet 190 Euro für vier Stunden, das Konzept ist ein Erfolg. "Die Suiten sind fast immer ausgebucht und werden vor allem gerne verschenkt", sagt Hansjörg Kunze, der Pressesprecher von AIDA Cruises. Das Motto des Spa ist "Afrika", was aber vor allem an Plastikpalmen und einigen Häkeldeckchen in Erdfarben zu erkennen ist.

Theatrium und 4D-Kino

Wie das Schwesterschiff hat auch die "AIDAbella" ein 3000 Quadratmeter großes, gläsernes Theatrium, laut der Reederei "einen Treffpunkt für Shows und Live-Musik im Stil einer italienischen Piazza". Was bedeutet, dass man auch während der Shows kommen und gehen kann, ohne wegen enger Bestuhlung über andere Gäste klettern zu müssen. Auf den 13 Decks gibt es 11 Bars und 7 Restaurants. 8000 Quadratmeter Außendeck bieten reichlich Platz zum Sonnen oder Joggen. Ganz neu ist das 4D-Kino an Bord, mit großen Ledersesseln, in die der Kinogänger tief versinkt. Auch kuschelig. Bis sich die Sessel bewegen und aus der Düse im Vorsitz Nebel dampft oder Gerüche aufsteigen. Dieses Kino soll wohl vor allem die Teenager an Bord faszinieren.

Von der Innenkabine bis zur Suite

Bei den 1025 Passagierkabinen gibt es reichlich Auswahl an sieben verschiedenen Schnitten, mal ohne, mal mit Stellmöglichkeiten für Kinderbetten. 666 Außenkabinen gibt es, 439 davon haben einen Balkon. 18 Kabinen sind als Suiten konzipiert. Aber auch die engen Innenkabinen aus den Anfangszeiten der "AIDAs" gibt es noch, kleine Räume mit zwei Stockbetten. Vier weitere Schiffe der "Sphinx"-Klasse will AIDA noch bauen lassen, Gesamtinvestitionsvolumen zwei Milliarden Euro. Und die etwas kleineren "AIDAcara", "AIDAvita" und "AIDAaura" fahren natürlich weiter.

Weitere Informationen:
Die "AIDAbella" bricht am Tag nach Ihrer Taufe zu Ihrer siebentägigen Jungfernfahrt auf, angefahren werden Bergen, Oslo, Göteborg und Kopenhagen, bevor es wieder zurück nach Warnemünde geht. Im Sommer 2008 wird "AIDAbella" auf 4-tägigen Kurzreisen und 10-tägigen Rundreisen die schönsten Ostseemetropolen besuchen. Die 10-tägige Route führt die Passagier nach Tallinn, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm, Gdynia/Danzig, Mukran und zurück nach Warnemünde. Die günstigsten Kabinen für den zehntägigen Trip gibt es ab etwa 1600 Euro pro Person. Eine viertägige Kurzreise nach Skandinavien gibt es mit Glück schon ab etwa 700 Euro. Genaue Termine und Preise auf der Website der Reederei (www.aida.de).

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