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Schiffsreisen: Kreuzfahrten so günstig wie noch nie

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Kreuzfahrten so günstig wie noch nie

26.01.2009, 18:02 Uhr | srt

Kreuzfahrtschiff "Brilliance  of the Seas" (Foto: Royal Caribbean Cruise/srt)Kreuzfahrtschiff "Brilliance of the Seas" (Foto: Royal Caribbean Cruise/srt)Zeit für Schnäppchenjäger: Wer immer schon mal eine Kreuzfahrt machen wollte, aber nicht das nötige Kleingeld hatte, der sollte in diesem Jahr aufs Schiff gehen. Der tosende Preiskampf unter den Reedereien um Passagiere schont den Geldbeutel. Viele Reisen kosten nur noch die Hälfte, und das nicht nur Last-Minute.

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Preisnachlässe bis zu 60 Prozent

Der Traum von einer Karibikkreuzfahrt rückt in greifbare Nähe. Das Vier-Sterne-Schiff "Norwegian Dawn" beispielsweise lichtet in Miami die Anker und nimmt Kurs auf die traumhaften Sandstrände der Halbinsel Samana in der Dominikanischen Republik. Landgänge auf St. Thomas, den British Virgin Islands und den Bahamas stehen auf dem Programm. Das Schiff verfügt über zehn Restaurants und einen Outdoor-Grill an Deck. Eine Woche im April kostet 399 Euro - im Katalog ist die Reise fast für das Doppelte ausgeschrieben. Kein Einzelfall: Egal, bei welcher der großen Reedereien man derzeit stöbert, die Preise für Kreuzfahrten sind im freien Fall. Vergessen die ärgerlichen Bunkerzuschläge, wie der Treibstoffzuschlag auf Kreuzfahrt-Chinesisch heißt. Querbeet von der Ostsee-Schnuppertour mit der "Vision of the Seas" bis zum absoluten Luxustrip auf der "Seabourn Spirit" in Asien ist alles dabei und bis zu 60 Prozent heruntergesetzt. Und das keineswegs nur für kurzfristig leer gebliebene Kabinen. Die Sonderangebote reichen bis in den September.

Foto-Serie Dominikanische Republik

Die Finanzkrise wird als einer der Gründe genannt

"Kreuzfahrten waren noch nie so günstig wie in diesem Jahr", bestätigt Experte Robert Liersch. Der frühere Deutschlandchef der größten Reederei der Welt, der Royal Caribbean Cruise Line, hat seit zehn Jahren ein eigenes Reisebüro und betreibt das Portal "M'Ocean", das sich auf Kreuzfahrten aller Art spezialisiert hat. "Das ist eine einmalige Gelegenheit." Besonders die US-Reedereien gehen preisaggressiv ans Werk, allen voran Lierschs frühere Company Royal Caribbean und Norwegian Caribbean. Der Grund für die emsigen Preisaktionen der US-Anbieter ist schnell gefunden: Der Heimatmarkt der beiden größten Reedereien der Welt ist mit der Finanzkrise abgestürzt. Vielen Amerikanern fehlt das Geld für einen Urlaub auf See, da will man mehr vom nicht ganz so gebeutelten europäischen Kreuzfahrtkuchen abhaben.

Preisaktionen und Goodies sollen Touristen locken

Die Platzhirsche in Europa sind in den Preiskampf eingestiegen. Beim Marktführer Costa Kreuzfahrten kann man für 899 Euro sieben Tage am arabischen Golf kreuzen, den Flug nach Dubai inklusive. Das bedeutet ebenfalls halber Preis. Abschläge bis 54 Prozent gelten teilweise bis Ende Oktober, getarnt als "magische Abfahrten". Auch andere Europäer legen Fantasie bei der Preisschlacht an den Tag, freilich mit demselben Resultat. Die Transatlantik-Kreuzfahrt mit der "Aida Vita" zum Beispiel aus der Karibik nach Mallorca im April kostet regulär 2205 Euro. Wer den "Variopreis" wählt, zahlt die Hälfte. Einziger spürbarer Unterschied: Man kann vorher keine feste Kabinennummer reservieren. Beliebt sind auch Single-Kabinen ohne saftigen Aufschlag wie sonst oder symbolische Niedrigstpreise für Kinder mit eigener Kabine. Weitere Goodies können kostenlose Landausflüge oder ein Guthaben auf dem Getränkekonto sein.

Je größer die Schiffe, umso günstiger die Angebote

Die deutschen Reedereien halten sich bislang aus dem Preiskampf weitgehend heraus. Doch auch für sie wird der Druck größer, und das nicht nur wegen schwächelnder Nachfrage. Die Kreuzfahrtkrise ist zum Teil auch hausgemacht. Seit 2000 ist die Zahl der Passagiere weltweit um 80 Prozent gestiegen, so der internationale Verband CLIA. Im Glauben an einen nicht endenden Boom im Kreuzfahrtgeschäft haben die Reedereien immer neue und immer größere Schiffe bauen lassen. Die wollen nun gefüllt werden. Allein in diesem Jahr werden mindestens 15 neue Liner zu Wasser gelassen, darunter die gigantische "Oasis of the Seas", die 5400 Passagieren Platz bietet. Die Überkapazität freut die Kreuzfahrer. Wenn diese Entwicklung anhält, bleibt der Urlaub auf dem Wasser wohl noch eine Weile so billig wie nie.


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