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Flusskreuzfahrten  

Flussreisen günstig wie nie

07.03.2009, 13:17 Uhr | dpa-tmn

Flusskreuzfahrten sind vor allem bei älteren Semestern beliebt. (Foto: dpa)Flusskreuzfahrten sind vor allem bei älteren Semestern beliebt. (Foto: dpa)

Flusskreuzfahrten sind beliebt wie eh und je. Besonders gefragt sind Ausflüge auf der Donau. 2009 wird für Reisende dabei ein günstiges Jahr, denn Charter-Stornos aus den USA haben zu einem erhöhten Angebot auf dem Markt geführt. Schauen Sie sich Flusskreuzfahrten auch in unserer Foto-Serie an.


Lernen Sie die Seesprache Kreuzfahrt-ABC

Loblied auf die Donau

Als Johann Strauss 1867 sein Loblieb auf die Donau schrieb, fuhren längst die ersten Dampfschiffe auf dem Fluss. 20 Jahre später hatte die Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft ihre Blütezeit: Als größte Binnenreederei der Welt transportierte sie mehr als 1,5 Millionen Passagiere pro Jahr auf dem Strom. Am Ende des 19. Jahrhunderts fuhren bereits mehr als 200 Passagierschiffe ab und nach Wien. Doch der Wandel auf hoher See vollzog sich auch auf dem Fluss: Charterfahrten ersetzten immer mehr den Liniendienst, gefragt war eine neue Generation von Hotelschiffen. Von denen gibt es heute auf der Donau so viele wie auf keinem anderen europäischen Fluss.

Foto-Serie Mit der A-Rosa auf der Donau
Foto-Serie Flusskreuzfahrten der "Transocean Tours"
Foto-Serie Flusskreuzfahrten mit "Deilmann"

Passau der Basishafen

In den vergangenen Jahren entwickelte sich Passau immer mehr zum Basishafen einer Donau-Kreuzfahrt: 213.793 Gäste gingen dort 2008 an Bord - ein neues Rekordergebnis für die niederbayerische Stadt. Noch vor 15 Jahren waren es gerade mal knapp 20.000 Passagiere. Längst reichen die Kaimauern vor der Altstadt nicht mehr aus für die 106 Schiffe, die jetzt schon für das Jahr 2009 angemeldet sind. Sie müssen sich die immerhin 29 Liegeplätze teilen. Die größeren Flusskreuzfahrtschiffe wie die A-Rosa-Flotte werden am neuen Anleger in Lindau vor den Toren Passaus abgefertigt. Die vier Schiffe fuhren für die Rostocker Reederei 2008 beste Zahlen ein, Verkaufsdirektor Jörg Boeckmann spricht gar von einem "Rekordniveau". Sollten sich die beiden kommenden A-Rosa-Neubauten auf dem Rhein nicht bewähren, könnten sie das Revier wechseln und auch auf der Donau fahren. Die "River Cloud" wird nach dem Saisonauftakt in Belgien und den Niederlanden auch auf die Donau wechseln, genauso die selbst ernannte "Luxus-Königin" auf dem Fluss, die "Premicon Queen".


Die "Autobahn der Flussreisen"

Spätestens im Sommer trifft sich das "Who is who" der Schiffe auf der "Autobahn der Flussreisen", wie die Strecke zwischen Passau und Budapest gerne genannt wird. "Mozart", "Swiss Crown" oder "Casanova": Sie alle werden sich in der Fahrrinne zwischen Deutschland und Ungarn begegnen. Auch die "Bellevue" von Transocean Tours wird dort sein. "Die Donau steht weiterhin für K & K, nämlich für Kultur und Komfort", sagt Firmensprecher John Will. "Und sie steht bisher für eine Zielgruppe jenseits der 60", die eine "Sisi-Romantik" erwarte. Eine Themenreise "Breakdance in Bratislava" ist also zum Scheitern verurteilt, obwohl gerade die slowakische Hauptstadt für viele Erstfahrer auf der Donau die eigentliche Überraschung der Reise ist.

Foto-Serie Mit der A-Rosa auf der Rhone
Foto-Serie AIDAluna

Ein Gaffer streckt sich aus dem Gulli

Das ehemalige Pressburg hat die spätbarocken Fassaden seiner Altstadt liebevoll restauriert. Dieses Flair, gepaart mit einem modernen Zeitgeist, den die vielen jungen Einwohner verkörpern, macht den Reiz der Stadt aus. Er ist auch Bratislavas bekanntestem Denkmal nicht entgangen: Die Arbeiterfigur Cumil schaut aus einem Gullideckel vorbeigehenden Frauen unter die Röcke. Bratislava hat sich den Stellenwert eines Übernachtungszieles noch nicht erkämpfen können; dazu sind die Metropolen Wien und Budapest zu dominant. Dort liegen die meisten Schiffe zwei Tage. Dem touristischen "Pflichtprogramm" kann ein Donau-Kreuzfahrer durch einen individuellen Landgang entgehen: Vom Wiener Anleger am Handelskai sind es mit der U-Bahn nur vier Stationen bis zum Stephansplatz. Mit der Drei-Tage-Wienkarte für 18,50 Euro lässt sich Österreichs Hauptstadt bestens erkunden, denn dazu gibt es noch ein Coupon-Heft mit Vergünstigungen.

Die höchsten Berge Ungarns

Die landschaftlichen Höhepunkte liegen vor den Toren der Metropolen: Durch die höchsten Berge Ungarns schlängelt sich der Fluss im ungarischen Donauknie. Der Blick von der Festung in Visegrád hinunter auf die Donauschleife ist das Bilderbuch-Panorama der Reise. Nicht weniger beeindruckend die nächtlich erleuchtete Basilika von Esztergom: Die Anstrahlung verleiht ihr die Ausstrahlung, die sich beim touristischen Tagesausflug nicht so erschließen will. Das österreichische Pendant zum Donauknie ist die Wachau, das Flusstal mit seinen Weinbergen. Auf den Terrassen gedeiht der Grüne Veltliner, der im Städtchen Krems direkt von der Rebe genascht werden kann. Die Winzervereinigung "Sandgrube 13" hat ihren "Erlebnis-Weinberg" ganz auf die Flusskreuzfahrer abgestimmt. An acht Stationen zeigt der Landgang die Welt des Weines, von spukenden Weingeistern im neuen Barriquekeller bis zum multimedialen Weinkino oder der Galerie "Weinkunst". Die Exkursion endet - wie sollte es anders sein - in den Verkaufsräumen.

Einfach mal aufs Rad schwingen

Die eindrucksvollste Art, die Wachau zu erleben, ist die mit dem Fahrrad. Einige Schiffe, wie zum Beispiel die von A-Rosa, haben Bikes an Bord. In Krems geht es an Land, und dann wird am Donauufer entlang geradelt bis nach Melk. Das Schiff fährt parallel auf dem Fluss mit. Wegen des breiten Angebotes in diesem Jahr locken einige Reedereien mit Preisaktionen. Viking Flusskreuzfahrten aus Köln bietet für ausgewählte Donau-Reisen erstmals einen Frühbucherrabatt von 30 Prozent, die Peter-Deilmann-Reederei aus Neustadt/Holstein übernimmt bei speziellen Donautouren die Kosten für An- und Abreise. Und bei Transocean in Bremen gibt es eine Sechs-Tage-"Schnupperreise" schon ab 249 Euro - inklusive Donauwalzer von Johann Strauss. Der ist quasi musikalisches Pflichtprogramm auf allen Schiffen.


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