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Kreuzfahrtschiff-Krise: Reederei stoppt Pläne für neues "Traumschiff"

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KREUZFAHRT-KRISE  

Reederei stoppt Pläne für neues "Traumschiff"

05.06.2009, 14:20 Uhr | Spiegel Online

Die "MS Deutschland" bekommt vorerst kein Schwesterschiff. (Foto: dpa)Die "MS Deutschland" bekommt vorerst kein Schwesterschiff. (Foto: dpa)

Das "Traumschiff" bekommt doch kein Schwesterschiff: Wegen der Krise in der Kreuzfahrt hat die Reederei Peter Deilmann ihre Pläne für einen neuen Luxusliner vorerst auf Eis gelegt. Die Branche kriselt - doch eine 150-tägige Weltreise für 107.000 Euro pro Person verkauft sich gut.

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Im Stil der 1920er Jahre

Eigentlich sollte der neue Luxusliner schon 2010 auf die Meere, doch daraus wird vorerst nichts: Dafür hätte der Bauauftrag für das neue, 250 Millionen Euro teure Schiff, das das ZDF-"Traumschiff" ergänzen sollte, längst vergeben sein müssen. Das Schiff war den "Lübecker Nachrichten" zufolge vor allem für amerikanische und englische Gäste konzipiert. "Es sollte pompös im Stil der großen Ocean-Liner der 1920er Jahre ausgestattet werden", heißt es in dem Bericht. Doch die Wirtschaftskrise trifft auch die Kreuzfahrt-Branche. "Wegen der Wirtschaftskrise bleiben die Pläne in der Schublade", sagten die Geschäftsführerinnen der Reederei Peter Deilmann, Gisa und Hedda Deilmann, der Zeitung. Es könnten einige Jahre vergehen, bis neu entschieden wird.

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Kreuzfahrten daher zu Dumping-Preisen

Das Schiff sollte mit einer Kapazität von 650 bis 700 Passagieren größer als die "Deutschland", das bisherige "Traumschiff", werden. Wegen der Wirtschaftskrise bleiben jedoch die Gäste aus - vor allem aus den USA. Wegen des zuletzt stark wachsenden Geschäfts hatten Kreuzfahrtreedereien vor Beginn der Wirtschaftskrise noch zahlreiche Neubauten in Auftrag gegeben - und müssen nun massive Überkapazitäten hinnehmen. Einige Reedereien bieten Kreuzfahrten daher zu Billigstpreisen an.

Reisen werden noch immer gebucht

Deilmann mit Sitz in Neustadt in Holstein bestätigte, dass das Geschäft zwar schwieriger werde, dass gleichwohl viele Reisen immer noch gut gebucht würden. Die Reederei widersprach Gerüchten, sie wolle sich von der "Deutschland" trennen. Zwar gebe es bei Nordlandreisen Restkontingente, die Geschäftsführerinnen sagten den "Lübecker Nachrichten" aber, dass die 150-tägige Weltreise für 107.000 Euro pro Person immerhin schon 22 Mal verkauft sei. Problematisch sei dagegen das Geschäft mit den Flusskreuzfahrtschiffen. Die Reederei habe bereits drei Schiffe für diesen Bereich verkauft, für ein viertes liege eine Kaufanfrage vor.

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