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"Allure of the Seas": Das zweite weltgrößte Kreuzfahrtschiff sticht in See

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Die ersten Bilder der "Allure of the Seas"

26.11.2010, 08:45 Uhr | Markus Roman, t-online.de

"Allure of the Seas": Das zweite weltgrößte Kreuzfahrtschiff sticht in See. Neues Kreuzfahrtschiff: "Allure of the Seas"  (Quelle: Royal Caribbean)

Neues Kreuzfahrtschiff: "Allure of the Seas" (Quelle: Royal Caribbean)

Weltgrößtes Kreuzfahrtschiff, zweiter Teil: Wenn Royal Caribbean International am 28. November die "Allure of the Seas" tauft,  betreibt die Reederei zusammen mit dem Schwesterschiff "Oasis of the Seas" gleich zweimal den größten Kreuzfahrtriesen der Welt. Und im Vergleich zur "Oasis" legt die "Allure" im wahrsten Sinne des Wortes noch einmal eine Handbreit drauf. Sehen Sie sich die ersten Bilder der "Allure of the Seas" in unserer Foto-Show an. Hätten Sie Lust auf eine Kreuzfahrt auf der "Allure" - stimmen Sie rechts ab!

"Allure of the Seas" fünf Zentimeter länger

Bei der Vermessung des neuen Schiffs stellte sich heraus, dass die "Allure of the Seas" wider Erwarten fünf Zentimeter länger ist als die "Oasis of the Seas". Royal Caribbean erklärt das mit unterschiedlichen Toleranzen der Schweißnähte an der Hülle der beiden Schiffe. "Allure"-Kapitän Hernan Zini konnte sich einen Seitenhieb trotzdem nicht verkneifen: "Diese beiden Schiffe sind Schwestern, auf die wir beide sehr stolz sind. Die "Oasis" ist lediglich etwas älter, schwerer und kürzer." Somit heimsten die Schwesterschiffe nicht nur den Rekord als weltgrößte, sondern auch als längste Schiffe ein: Wegen ihres identischen Fassungsvermögens von je 225.282 Bruttoregistertonnen und den 360 Metern Länge. Cunards "Queen Mary 2" bringt es nur auf 345 Meter.

Viele Konzepte von "Oasis" übernommen

An Bord der "Allure of the Seas" finden sich viele Konzepte, die von der "Oasis" bekannt sind. Einige Beispiele sind das offene Aquatheater am Schiffsheck, die Kletterwände oder der Boardwalk, der einer amerikanischen Strandpromenade nachempfunden ist – inklusive Holzkarussell und Hot Dog Stand. Es gibt an Bord so ziemlich alles, allerdings ist kaum etwas authentisch. Wen das nicht stört, der findet unter unzähligen Restaurants, Bars, Geschäften, Shows und sonstigen Attraktionen Ablenkung. Gut funktioniert die Unterteilung der sieben so genannten Lifestyle-Bereiche. So erholen sich Ruhesuchende im Spa-Bereich oder dem begrünten "Central Park"-Areal in der Mitte des Schiffes, Sonnenanbeter fühlen sich an den verschiedenen Pools der oberen beiden der insgesamt 16 Decks wohl – das gute Wetter spendiert die Karibik.

Eisrevue und Musical

Auch für die Abendunterhaltung ist  auf der "Allure of the Seas" gesorgt: Neben mehreren Bars, Partys oder dem bordeigenen Kasino gibt es  verschiedene Shows, wie eine Aufführung des Broadway-Musicals "Chicago" oder eine Eislaufrevue nach Vorbild des Dreamworks-Animationsfilms "Drachenzähmen leicht gemacht" in der schiffseigenen Eishalle. Für die Aufführungen empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Hauptrestaurant der "Allure of the Seas" mit 2900 Sitzplätzen

Verhungern wird an Bord der "Allure of the Seas" keiner der bis zu 5400 Gäste: Insgesamt 26 Restaurants und Snackbars gibt es an Bord, 1070 der 2384 Crewmitglieder kümmern sich vor und hinter den Kulissen um das leibliche Wohl. Allein im Hauptrestaurant Adagio verteilen sich über drei Decks 2900 Sitzplätze. Dank geschickter Logistik ist dennoch jedes Gericht frisch zubereitet, Massenware gibt es hier nicht. Es gibt auch viele kleinere und intimere Restaurants an Bord – die jedoch zum Teil reserviert werden müssen und Aufpreis kosten.

37 Kabinenkategorien auf der "Allure of the Seas"

Für die Unterbringung haben die Gäste die Wahl zwischen 37 verschiedenen Kabinenkategorien, mehr als zwei Drittel haben dabei einen eigenen Balkon. Luxusliebende mieten sich in einem der 28 Lofts ein, die mehr als 50 Quadratmeter Wohnfläche bieten, Seeblick inklusive.

"Allure of the Seas" fährt ab Dezember durch die Karibik

Ab Dezember kreuzt die "Allure" dann wie ihre Schwester "Oasis" die Karibik. Landaufenthalte sind je nach Route etwa in Cozumel und Costa Maya in Mexiko, Nassau auf den Bahamas sowie Charlotte Amalie auf St. Thomas und Philipsburg  auf St. Maarten. Auch die Royal-Caribbean-Privatinsel Labadee wird Bestandteil einer Route. Laut Adam Goldstein, Präsident von Royal Caribbean, sei ein Einsatz von "Allure" oder "Oasis" etwa im Mittelmeer zwar vorstellbar, es gebe jedoch keine kurzfristigen Pläne in dieser Richtung. Auch mit der Gigantomanie scheint nach der "Allure" erst einmal Schluss zu sein: Royal Caribbean Vorstand Richard Fein sagte, man "verschwende zur Zeit keinen Gedanken daran, noch größer zu bauen". Aufgrund seiner Erfahrungen in der Vergangenheit müsse er allerdings hinzufügen: "Sag niemals nie".

Weitere Infos unter www.allureoftheseas.com

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