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Yachturlaub: Edles Ambiente auf dem Meer

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Yachturlaub: Champagner wird stets nachgeschenkt

28.01.2011, 10:07 Uhr | A. Faude

Yachturlaub: Edles Ambiente auf dem Meer. Champagner und Kaviar gehören selbstverständlich zur Grundausstattung an Bord der edlen Yachten und so genannten Boutiqueschiffe. (Foto: SeaDream Yachtclub)

Champagner und Kaviar gehören selbstverständlich zur Grundausstattung an Bord der edlen Yachten und so genannten Boutiqueschiffe. (Foto: SeaDream Yachtclub)

Leise fragt der Steward nach der Sonnenbrille, putzt sie und legt dieselbe dezent neben dem Champagnerglas ab. Flauschige Handtücher liegen am Whirlpool bereit und der Kapitän erkundigt sich beim Vorbeigehen nach dem Wohlergehen des Gastes. Ja, „007“ könnte sich hier gut mit einer Gespielin räkeln und Paris Hilton dürfte mal nicht mäkeln. Auf einer Luxusyacht oder so genannten Boutiqueschiffen geht’s edel, aber leger zu. In unserer Foto-Show geben wir einige Einblicke in das Leben an Bord.

Jetski-Fahrten und Dinner für zwei

Während ein Teil der Kreuzfahrtindustrie mit großen Megalinern, vielen Passagieren und daher attraktiven Preisen auf den Weltmeeren punktet, behaupten sich einige Reedereien mit ihren kleinen, feinen Schiffen bei einer gut betuchten Klientel. Bei Luxusyachten wie beispielsweise der „SeaDream“ mit nur rund 100 Gästen an Bord, fährt knapp dieselbe Anzahl an Crewmitgliedern mit. Der Begriff Boutiqueschiff wiederum stammt aus dem Berlitz Cruise Guide von Autor Douglas Ward und fasst exklusive Schiffe und Yachten mit einer relativ geringen Passagierzahl zusammen. So wurden in der aktuellen Ausgabe des Kreuzfahrtenführers nach der „Europa“, die „SeaDream II“ und die „Seabourn Odyssey“ am besten bewertet. In diesem illustren Kreis ist eine Rundumbetreuung der Passagiere obligatorisch: Vom Edel-Frühstück in der Kabine über kleine Zweiertische zum Dinner bis zum spontanen Jetski- oder Zodiac-Ausflug direkt vom Schiff aus reicht das Programm. Familien mit Kindern sind hier eher seltene Gäste. Das Durchschnittsalter der Passagiere schwankt je nach Schiff und Route von etwa Mitte vierzig bis 60 Jahre. Während bei manch’ einem Kreuzfahrtschiff, etwa denen der Cunard-Reederei, feiner Zwirn, Krawatte und das „Kleine Schwarze“ für die Dame gefordert sind, hält man es auf den Luxusyachten in Sachen Kleiderordnung eher leger. Zum Farewell-Dinner darf es schon einmal schicker zugehen, sonst aber gibt sich das Publikum locker.

Stippvisiten an den Hot-Spots der Reichen

Auf den ersten Blick ähneln sich die Fahrtgebiete der kleinen Kreuzer und der großen Cruiseliner. Mittelmeer, Ostsee oder Karibik, aber: Die schnittigen Yachten können meist kleinere, exklusivere Häfen anlaufen und so zum Beispiel in Nizza auch mal in erster Reihe festmachen. Auch Ziele in Asien stehen neu auf dem Programm, so beispielsweise bei der „Seabourn Pride“ und der „Seabourn Legend“ im kommenden Jahr. Für die Gäste haben die kleinen Häfen neben dem Schaulaufen vor allem einen zeitlichen Vorteil – sie können schnell shoppen und sich mittags wieder am Pool aalen. Überdies bleiben die Schiffe -anders als die großen Kreuzliner- meist über Nacht im Hafen, so dass die Gäste an den Hot-Spots der High-Society abends ausgehen können. Auch spontane Halts an schönen Buchten oder Fjord-Fahrten in der Ostsee sind mit großen Schiffen nicht möglich. Derlei Exklusivität hat natürlich ihren Preis, für eine siebentägige Mittelmeerreise ist je nach Saison drei- bis viertausend Euro nötig; pro Person in der Doppelkabine wohlgemerkt.

Hochklassige Referenten an Bord

Auf den Schiffen ist häufig Englisch die Bordsprache; die Passagiere sind ein Mix aus Deutschen, US-Amerikanern und anderen Europäern. Wie auch bei den großen Kreuzfahrtschiffe, so geht auch bei Luxusyachten ein Trend hin zu Fahrten auf nordischen Gewässern. Vorteil hier: Oft ist ein dann auch ein deutsches Programm an Bord. Wer hingegen ein internationales Flair schätzt, kann ungewöhnlichen Routen und Referenten genießen. So fährt die "Silver Spirit" beispielsweise im Mai von Athen nach Southampton. Dabei gibt es Vorträge vom ehemaligen CIA-Mitglied Bruce Riedel und dem britischen Historiker Robert Lacey. Andere Reedereien bitten regelmäßig Weinkenner oder Sterne-Köche an Bord.

Süßes Nichtstun auf hohem Niveau

Bei der gehobenen Preiskategorie ist gilt ein besonderes All-Inclusive-Angebot und das lautet – fast immer Champagner und Kaviar satt. Doch dies ist es wohl nicht in erster Linie, was die Gäste schätzen, eher schon der überschaubare Gästekreis, dasselbe Gesprächsniveau, eine ähnliche Art den Tag an Bord mit süßem Nichtstun zu verbringen. Selbst Hand anlegen ist nämlich bei Yachturlaub dieser Kategorie nicht angesagt. Wer sich sportlich betätigen möchte, hat natürlich ein Top-Wellness- und Workout-Bereich an Bord und der Masseur kommt auf Wunsch direkt an die Liege neben den Pool. Schwerlich allerdings, sich bei den attraktiven Alternativen aufzuraffen: Erst lockt die Strandparty mit Hummer vom Grill, dann vielleicht ein Tanz mit Musik der bordeigenen Band und zuletzt der Schlummertrunk im Bett, das zur Abwechslung mal auf Deck und nicht in der Kabine für den Gast aufgeschlagen wird. Wer so den Sternenhimmel überm Meer erlebt hat, dürfte für alle Zeit für einen Kreuzfahrturlaub à la „Aida“ und Co. „verdorben“ sein.

Einige Anbieter von Luxusyachturlaub

www.seadreamyachtclub.com. www.seabournyachten.de, www.seacloud.com, www.silversea.de

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