
10.02.2012, 17:50 Uhr | Markus Roman, mro
Die Kreuzfahrtindustrie zeigt eine weitere Reaktion auf den Untergang der "Costa Concordia". Die großen Kreuzfahrtverbände Cruise Lines International Association (USA), Europa Cruise Council (Europa) und Passenger Shipping Association (Großbritannien) haben sich auf eine neue Sicherheitspolitik geeinigt. Künftig müssen Passagiere die Sicherheitsübung vor dem Auslaufen absolvieren.
In einer gemeinsamen Erklärung gaben die Verbände an, die neue Sicherheitspolitik gälte ab sofort und gingen sogar über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Diese sehen vor, dass jeder Passagier innerhalb von 24 Stunden nach Bordgang eine Sicherheitsübung absolviert und in die Evakuierungsabläufe eingeweiht wird. In den neuen Regeln sind auch Ausnahmefälle vorgesehen, etwa wenn Passagiere nach der offiziellen Sicherheitsübung an Bord gehen. Auch sie sollen so schnell wie möglich in die Rettungsmaßnahmen eingewiesen werden, entweder individuell oder in Kleingruppen.
Mit den neuen Vorgaben folgen die Kreuzfahrtverbände dem Vorbild einiger Reedereien. So kündigten etwa AIDA und TUI Cruises ähnliche Maßnahmen kurz nach der "Costa Concordia"-Havarie an. Andere Reedereien wie Hapag Lloyd oder Cunard hielten nach eigenen Angaben schon vor dem Unglück die Rettungsübungen immer vor der Fahrt ab. Zum Zeitpunkt des Untergangs der "Costa Concordia" hatten die Passagiere noch keine Sicherheits-Einweisungen erhalten. Diese waren für den Folgetag angesetzt.
Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!
Quelle: Markus Roman, mro
zur HomepageAuf dem Trampolin gelingt ihm das Unglaubliche. zum Video
Es war nur ein Missgeschick, enthüllt aber gleich alles. mehr
Dual Mini-Anlage mit Plattenspieler, Kassette, CD, MP3, USB & Radio - nur 199,99 €. bei Hugendubel.de
Die "Philetta" der 50er ist zurück und liefert Ihnen die Spiele der UEFA CL live nach Hause. bei euronics.de