
31.01.2013, 12:50 Uhr | K. Seitz, t-online.de
Poolwasser kann sehr teuer werden. Das musste jetzt die Reederei "Princess Cruises" schmerzhaft erfahren. Denn eines ihrer Kreuzfahrtschiffe hat im berühmten "Glacier Bay" vor Alaska Wasser aus dem Schwimmbecken abgelassen, berichtet das US-Magazin "USA Today". Es handelt sich bei der Region allerdings um ein Naturschutzgebiet.
Nachdem das Umweltschutzamt jetzt eine Strafe von 20.000 Dollar für das im Mai 2011 geschehene Vergehen erhoben hat, rechtfertige sich "Princess Cruises". Es habe sich um ein Versehen gehandelt, ausgelöst durch einen Softwarefehler, der die Ablassventile öffnete. Die Verantwortlichen meldeten den Fehler direkt einen Tag nach dem Vorkommnis der Behörde. Die "Golden Princess" hatte 2590 Passagiere an Bord und ließ angeblich über 277 Tonnen Poolwasser ins Meer. Die Reederei zeigt sich reumütig: Sie bedaure das Vorkommnis und man habe Maßnahmen ergriffen, solche Zwischenfälle in der Zukunft zu verhindern.
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Quelle: K. Seitz, t-online.de
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