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"AIDAstella": Der letzte Kussmund zwängt sich durch die Ems

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"AIDAstella" zwängt sich durch die Ems

09.02.2013, 12:58 Uhr | dapd, t-online.de, afa

"AIDAstella": Der letzte Kussmund zwängt sich durch die Ems. Die "AIDAstella" erstrahlt in der Nacht zum 9.2.2013 kurz vor ihrer Emspassage im Feuerwerk. (Quelle: dpa)

Die "AIDAstella" erstrahlt in der Nacht zum 9.2.2013 kurz vor ihrer Emspassage im Feuerwerk. (Quelle: dpa)

Es war das vorerst letzte Mal, dass sich ein Schiff mit dem bekannten Kussmund durch die Ems gequetscht hat. Die Papenburger Meyer Werft fertigte den Neuzugang der AIDA-Flotte, doch künftig will die Rostocker Reederei Aida Cruises seine Schiffe in Japan bauen lassen. In unser Foto-Show ist zu sehen, wie die "AIDAstella" gefeiert wurde und wie das 330 Millionen teure Schiff innen aussieht.

Viele Fans zu nächtlicher Stunde anwesend

Die Wasserstände der Ems wirbelten den Zeitplan für die Emsüberfahrt der "AIDAstella" durcheinander. Ursprünglich sollte das Schiff in der Nacht von Samstag, den 9.2. auf Sonntag, den 10.2. die Ems passieren. Doch kurzfristig wurde die Fahrt um zwölf Stunden vorverlegt. Peter Heckmann, der Sprecher der Meyer Werft, sagte dazu gegenüber dem NDR: "Wir müssen die erste gute Chance nutzen und können keine guten Bedingungen verstreichen lassen." Und so verließ das nunmehr zehnte Schiff der AIDA-Flotte am 9.2. um 0.30 Uhr Papenburg. Eine halbe Stunde später schon hielt das Schiff im Hafenbecken und wurde von einem nächtlichen Feuerwerk erstrahlt. Erstaunlich viele Schaulustige begleiteten das Spektakel bei eisigen Temperaturen. Allein rund 100 Wohnmobile reihten sich an der Kaimauer auf. Die Schiffs-Fans harrten auch bei der Friesenbrücke in Weener und der Jann-Berhaus-Brücke in Leer aus - beide gelten als Nadelöhr während der Passage in Richtung Emden. Wie alle Schiffe war auch die "AIDAstella" rückwärts unterwegs, um besser manövrieren zu können.

Testfahrten in der Nordsee

Eine Stunde früher als erwartet, erreichte das Schiff gegen 11.30 Uhr am Samstagvormittag den Hafen in Emden. Auf der 38 Kilometer langen Strecke habe alles gut geklappt, sagte Werft-Sprecher Peter Hackmann. Nach ihrem Anlegen wird das Clubschiff auf der Nordsee einige Testfahrten durchführen. Anfang März schließlich soll das schwimmende Schwergewicht (71.300 BRZ) der Reederei übergeben werden. Ihre Jungfernfahrt startet die "AIDAstella" einen Tag nach ihrer Taufe, die am 16.3.2013 in Warnemünde stattfindet. Sie führt von dort elf Tage lang unter anderem über Oslo und Amsterdam nach Hamburg. In der günstigsten Variante ist das für 999 Euro pro Person buchbar. Auch danach ist der Neuzugang der Flotte in Nordeuropa unterwegs. Wie ihre Vorgängerin misst das Schiff 253 Meter und ist rund 32 Meter breit. Die 1.097 Kabinen, sieben Restaurants und zwölf Bars verteilen sich auf 14 Decks. Und Bewährtes findet sich auch hier an Bord, so etwa das Brauhaus und der große Wellness-Bereich.

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Schluss für Auftragnehmer Meyer Werft

Für die Meyer Werft geht mit dem Abgang der "AIDAstella" eine Ära vorerst zu Ende. Siebenmal pinselte die Papenburger Schiffsschmiede Kussmunde auf, doch damit ist nun Schluss. Die Reederei wird ihre nächsten Kolosse bei der japanischen Mitsubishi-Werft bauen lassen. Indes wartet in Baudock II in Papenburg schon ein weiterer Luxusliner auf die Fertigstellung. Die "Norwegian Breakaway" misst 324 Meter wird im Frühjahr diesen Jahres in Dienst gestellt. Ihr Ausdocken ist schon für Ende Februar geplant. Mit derzeit sechs Kreuzfahrtschiffen und einem Forschungsschiff ist die Werft bis Ende 2015 ausgelastet. Doch ein nach Werft-Angaben "dramatischer Preisverfall" bei Schiffsneubauten brachte Meyer Werft und IG Metall in dieser Woche dazu, ein millionenschweres Sparpaket zu beschließen. Damit sollen im laufenden Geschäftsjahr Kosten in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro eingespart werden.

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