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Das Ende des "Traumschiffs"  

Alle Reisen der "MS Deutschland" werden abgesagt

20.01.2015, 14:22 Uhr | afx/ks

Alle Reisen der "MS Deutschland" werden abgesagt . Das ehemalige Traumschiff "Deutschland". (Quelle: imago/Wölk)

Das ehemalige Traumschiff "Deutschland". (Quelle: Wölk/imago)

Das Traditionsschiff, das mit der ZDF-Serie "Das Traumschiff" Kultstatus erlangte, schippert nun schneller als gedacht seinem endgültigen Aus entgegen. Zuerst wurden nur alle Kurzreisen der "MS Deutschland" abgesagt, nun wird das Schiff gar keine Reise mehr antreten.

Am 20. Januar hat Reinhold Schmid-Sperber, Insolvenzverwalter der "MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft" sowie der Reederei Peter Deilmann, alle geplanten Reisen der "MS Deutschland" abgesagt. "Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren für das Schiff sind noch immer nicht abgeschlossen. Um Gästen und Vertriebspartnern Planungssicherheit zu geben, haben wir uns nun zu diesem Schritt entschlossen", sagt Schmid-Sperber.

Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet

Gäste, die bereits Zahlungen geleistet haben, bekommen diese über den Kundengeldabsicherer zurückerstattet. Dafür erhalten sie in den kommenden Tagen ein Schadenformular zugesandt. Gleichzeitig informierte der Insolvenzverwalter die Belegschaft der Reederei Peter Deilmann, demnächst allen 48 Beschäftigten innerhalb der gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfristen kündigen zu müssen. 30 Mitarbeiter werden freigestellt. "Ich bedauere diesen Schritt persönlich sehr", sagt Schmid-Sperber. "Leider fehlt es uns sowohl an Beschäftigung, als auch an Geld für Löhne und Gehälter." Derzeit laufen noch die Sozialplan-Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

Die 50-köpfige Stammbesatzung der "MS Deutschland" wird hingegen weiterbeschäftigt, um den Betrieb des Schiffes sicherzustellen. "Dies ist für Sicherheit und Werterhalt des Schiffes unverzichtbar", so Schmid-Sperber.

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