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Istrien: Kroatiens Lieblingsregion ganz ursprünglich

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Grünes Istrien  

Kroatiens Lieblingsregion ganz ursprünglich

26.06.2008, 13:19 Uhr | Z. Tomsic, t-online.de

Hum gilt als die kleinste Stadt der Welt (Foto: (Foto: TVB Istrien)Hum gilt als die kleinste Stadt der Welt (Foto: (Foto: TVB Istrien)Istriens Küste ist schön - ohne Zweifel. Wer sich seine Füße allerdings außerhalb des Meereswassers vertreten möchte, bekommt im Landesinneren ein wahres Kontrastprogramm geboten: hügelige Landschaften, verschlafene Dörfer und romantische Weinstraßen. Während uns die Adria ohnehin ganz schön italienisch vorkommt, präsentiert sich das Hinterland nicht viel anders. Das üppige Grün sowie die eleganten Zypressen erinnern stark an die Toskana und bilden so die perfekte Kulisse für Naturliebhaber. Das Hinterland döst, als wäre es noch lange nicht aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Und genau das macht den Reiz aus. Wir verraten, in welchen Ortschaften sich eine Rast lohnt.

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Foto-Serie Istrien-Highlights
Foto-Serie Die schönsten Ecken Kroatiens

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Hum - die kleinste Stadt der Welt

Sehenswert ist beispielsweiße die Stadt Hum. Die mittelalterliche Touristenattraktion gilt als die kleinste Stadt der Welt - mit gerade Mal 18 Einwohnern. So gesehen, kennt sich hier jeder namentlich und Besucher haben einen nicht ganz so langen Spazierweg zu bewältigen. Hum hat auch alles, was eine "echte" Stadt ausmacht: einen Bürgermeister, ein Rathaus, eine Kirche sowie ein Restaurant. Die Ortschaft wurde auf den Resten einer alten Festung gebaut. Das Aussehen der gut erhaltenen Gebäude und der Grundriss der Stadt sind seit dem 11. Jahrhundert unverändert geblieben. In seiner langen Geschichte war die Stadt eines der kulturellen Zentren für die urkroatische Schrift "Glagoliza", die bis Anfang des 20. Jahrhunderts in der Gegend verwendet wurde. Zwischen den Städten Roc und Hum existiert eine schmale asphaltierte Straße - die etwa sieben Kilometer lange "Glagolitische Allee" ist eine Art Gedenkallee mit steinernen Skulpturen, die auf die glagolitische Geschichte hinweisen.

Bilderbuchstädtchen Motovun

Zum absoluten Muss gehört das mittelalterliche Motovun, das auf einem 277 Meter hohen Hügel liegt. Über eine schmale, steile Gasse gelangt man von der Unterstadt hinauf zur Oberstadt. Beeindruckend sind vor allem der mächtige Stadtturm (14. Jahrhundert), der zinnbekrönte Glockenturm (13. Jahrhundert) und die dazugehörige Stephanskirche (16. Jahrhundert). Besucher sollten auf alle Fälle einen Spaziergang rund um die Oberstadt auf den alten Festungsmauern machen. Von hier aus bietet sich eine wunderbare Aussicht auf das Mirna-Tal und die umliegenden Weingärten. Lust auf Entspannung? Ganz in der Nähe, Richtung Buzet, befindet sich das kleine Thermalbad "Istarske Toplice", in dem Schlammbäder und warme Schwefelquellen angeboten werden.

Pazin verzaubert mit besterhaltenem Kastell

Pazin thront ebenfalls auf einem Felsplateau und besitzt Rudimente einer einst gewaltigen Burg, in der Wittelsbacher und Habsburger residierten. Zugleich ist dies das größte und besterhaltene mittelalterliche Kastell, das in schriftlichen Dokumenten bereits 983 Erwähnung fand. Die Häuser ganzer Straßenzüge gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ein Naturschauspiel der besonderen Art wird ebenfalls geboten: Der Fluss Pazincica beendet seinen oberirdischen Lauf in der "Paziner Schlucht" (auch "Jama" genannt), fließt unterhalb der Kastellmauer hindurch und setzt von da an seinen unterirdischen Gang gen Süden fort.

Dem Trüffel auf der Spur in Buzet

Unter dem Bergmassiv Cicarija, in der Nähe der Quelle des Flusses Mirna befindet sich Buzet, eine ebenfalls typische Festungsstadt, deren Altstadt auf einer Bergkuppe liegt. Durch das 1547 errichtete Stadttor geht es hinauf zum "Titov Trg", dem Hauptplatz. Im Laufe der Geschichte veränderte der Ort Namen, Herrscher und Aussehen - das heutige Gesicht verdankt Buzet der Herrschaft Venedigs. Bekannt ist das Städtchen vor allem wegen dem Trüffel, da der begehrte Pilz in den umliegenden Wäldern am besten gedeiht.

Künstlerort Groznjan

Das Künstlerstädtchen Groznjan liegt in einer traumhaften Weinanbaugegend über dem Mirna-Tal. 1358 wurde es von der Venezianern zu einem bedeutenden Militärstützpunkt in Istrien ausgebaut. Heute ist davon nichts mehr zu sehen. In den engen, steingepflasterten Gassen reihen sich Ateliers und Galerien aneinander. Interessant ist, dass Groznjan im Jahre 1954 auszusterben drohte. Einige Maler, Musiker und Künstler schlossen sich zu einer Initiative zusammen, renovierten die steinernen Häuser und erfüllten sie mit buntem Leben. Inzwischen gibt es zirka 200 Menschen im Ort, der größte Teil der Bevölkerung sind Künstler.

Weitere Informationen
Tourismusverband Istrien, Tel. +385 (0)52 452797, Fax +385 (0)52 452796, E-Mail: info@istra.hr, Internet: www.istra.hr

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