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Kroatien: Zwölf neue Höhepunkte für Europa

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Kroatien: Zwölf neue Höhepunkte für Europa

10.06.2013, 18:48 Uhr | Hans-Werner Rodrian, srt

Kroatien: Zwölf neue Höhepunkte für Europa. Verirren kann sich sich in Hum niemand: In der selbsternannten "kleinsten Stadt der Welt" stehen heute nur noch zehn Häuser. (Quelle: imago/MIS)

Verirren kann sich sich in Hum niemand: In der selbsternannten "kleinsten Stadt der Welt" stehen heute nur noch zehn Häuser. (Quelle: MIS/imago)

Ein kleines Land mit großer Vielfalt: Seine felsgerahmten Kiesbuchten, eine faszinierende Natur und zahllose Inselchen machen Kroatiens Adriaküste zu einem Ferienparadies. Die Städte bezaubern mit einer Mischung aus traditionsreichem Flair und moderner Lebensfreude. Ideale Orte zum Ausspannen und Kraft tanken liegen im Hinterland. Entdecken Sie mit uns die zwölf Höhepunkte: die schönsten Strände, die romantischsten Städte und die idyllischsten Nationalparks. Schauen Sie sich Kroatiens Highlights auch in unserer Foto-Show an.

Hum: Die kleinste Stadt der Welt

Verirren kann sich hier garantiert niemand: In der selbsternannten "kleinsten Stadt der Welt" stehen heute nur noch zehn Häuser, im Mittelalter hingegen zählte Hum mehr als 200 Einwohner. Die Besucher begeistern sich zuerst für die komplett erhaltene Stadtmauer und lassen sich dann im Gasthaus Humska konoba zur Mistelschnaps-Probe verführen. Das Schnapsrezept soll mehr als 2000 Jahre alt sein und wird als Geheimnis gehütet. Darauf ein "Živjeli" - Prost!

Pršut aus Buje: Schinken zum Niederknien

Wäre Kroatien bereits in der EU, dann läge er in den Feinkostabteilungen neben Parma und San Daniele: der Pršut, Istriens luftgetrockneter Schinken. Seinen unvergleichlichen Geschmack entwickelt er durch den steten Luftzug der Bora. Nach zwei Jahren Lagerung ist er ein wahrer Hochgenuss und wird millimeterdünn von Hand geschnitten. Einkaufstipp: die Fleischerei Kras in Buje (Istarska 7).

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Pula: Kolosseum am Meer

Gewaltig steht es seit 2000 Jahren da: Das Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert ist die Hauptattraktion von Pula. In der fünftgrößten Arena der Welt (132 mal 105 Meter) begeisterten sich zur Römerzeit bis zu 23.000 Zuschauer an den blutigen Gladiatorenkämpfen. Heute bietet das antike Oval mit seiner gut erhaltenen, 33 Meter hohen Fassade einen einzigartigen Rahmen für sommerliche Konzerte, Theater- und Opernaufführungen sowie für das kroatische Filmfestival im Juli. In den unterirdischen Gängen befindet sich ein interessantes Museum zum Anbau von Wein und Olivenöl im antiken Istrien.

k.u.k-Spazierweg: Der Lungomare von Opatija

Er ist zwölf Kilometer lang und verläuft stets am Ufer vom Küstenstädtchen Volosko über Opatija bis nach Lovran - der Lungomare, einer der schönsten Spazierwege an der Adria. Dort promenierte bereits in der k.u.k-Zeit die elitäre Gesellschaft des Adels und genoss nach der bequemen Anreise mit der damals neuen Südbahn von Wien die feinen, heilsamen Salzpartikel, die von der Brandung gegen die Felsküste hochgewirbelt werden. Die Promenade führt auch an der Villa Angiolina, der ersten Sommerresidenz Opatijas, vorbei. Im angeschlossenen Park wachsen japanische Kamelien, Bananenstauden, schwarzer Bambus und französische Tamarisken. Das Grand Hotel Kvarner, ein reich dekorierter Prachtbau nur wenige Schritte weiter, bittet wie einst zu Tea time und Tanz auf der prächtigen Terrasse.

Schon der Name lockt: Am Paradiesstrand auf Rab

Idyllischer geht es nicht: Der sogenannte Paradiesstrand bei Lopar auf Rab besteht aus einer kleinen Bucht, in der das Meer so sanft abfällt, dass auch Kleinkinder viel Platz zum gefahrlosen Planschen im Meer haben. Nur im Sommer legt die Fähre ab Krk dort an und bringt Gäste, die nicht nur den feinen Sandstrand schätzen, sondern auch die außergewöhnlich üppige Vegetation inmitten der ansonsten grau-weißen Felseninseln.

Der Liebesturm auf der Insel Silba

Hier geht das Leben noch seinen geruhsamen Gang wie früher: Auf der autofreien Inselschönheit Silba trifft man sich im gleichnamigen Fährort in den Cafés rund ums Hafenbecken. Der sechseckige Liebesturm Toreta ist die Top-Sehenswürdigkeit des Seefahrerorts. Ein Kapitän namens Petar Marinic ließ ihn im 18. Jahrhundert für seine Angebetete errichten, damit sie stets Ausschau nach seinem Schiff halten könnte. Zum Baden empfehlen sich die Buchten außerhalb des Orts, die man zu Fuß erreichen kann.

Krka: Winnetous Wasserfälle

Das Wasser spielt die Hauptrolle im gewaltigen Naturschauspiel des Nationalparks Krka. Deshalb gehört die Badehose unbedingt ins Gepäck bei einer Tour zu den spektakulären, gestuften Wasserfällen. Schon Winnetou in den Karl-May-Filmen nutzte sie zur Fischjagd. In vielfältigen Kaskaden bahnt sich der Fluss Krka seinen Weg durch das dschungelartige Grün des Karstgebirges. Der attraktivste der sieben Wasserfälle ist der Skradinski buk beim Parkeingang Lozovac. Auf einer Länge von 800 Metern fällt dort das Wasser über 17 Stufen, zwischen denen kleine Bassins zum Planschen laden. Ganz Mutige nutzen die Stufenfelsen sogar als Sprungplattform. In der Nähe legen Ausflugsboote zur Klosterinsel Visovac mit seinem Labyrinthgebüsch ab. Steil ragen die Felswände der eindrucksvollen Canyons zu beiden Seiten auf, wenn die Boote weiter fahren zum Wasserfall Roški Slap, dessen Hauptfall gut 22 Meter tief fällt.

Split: Die Stadt im Kaiserpalast

Das gibt es kein zweites Mal: Die Altstadt von Split hat komplett Platz im riesigen, fantastisch erhaltenen Kaiserpalast des Diokletian (284-305). Heute sind die Palastreste voller Läden, Cafés, Märkte und kleinen Hotels. Kinder spielen im ehemaligen Palast-Innenhof Peristil Verstecken hinter den venezianischen Löwen, im Jupitertempel wird junge kroatische Mode verkauft. Abends flaniert man auf der Riva, der glattgepflasterten Uferpromenade zu Füßen der gewaltigen Palast-Frontseite. Und natürlich besucht jeder den Dom - in der Antike war dies das Mausoleum des Diokletian. Wer auf den Domturm steigt, der hat einen tollen Blick über Altstadt und Hafen. Ein Geheimtipp ist der Fischmarkt an der Marmantova-Straße. Gleich daneben serviert Zlatko Marinovic in seinem kleinen Fischrestaurant "Nostromo" Fisch-Carpaccio in Rosenform und Seebrasse gefüllt mit Scampi.

Zlatni Rat: Der Strand der Strände

Brac, die drittgrößte Insel in der Adria, ist seit der Antike Steinlieferant für die Weltzentren von Reichtum und Macht. Im Reichstag in Berlin wurde ebenso Marmor aus Brac verbaut wie im Weißen Haus in Washington. Beim grünen Feriendorf Bol an der Südküste liegt das Markenzeichen von Brac, der 500 Meter lange Strand Zlatni Rat, auf Deutsch " goldenes Horn". Und wirklich wächst das kiesige Dreieck wie ein großes Horn aus der Küstenlinie in die Meerenge. Seine Spitze formt der Wind täglich neu: Bei Westwind neigt sie sich wie eine Zipfelmütze nach links. Weht der Wind aus Ost, so biegt sich die Hornkuppe nach rechts. Ganz vorn hat man bei der steten Brise Sonne, Salz und Meer pur. Die Zivilisation ist dort meilenweit entfernt.

Korcula: Marco Polos Heimatinsel

In der pittoresken, mittelalterlichen Altstadt von Korcula soll der Entdecker Marco Polo geboren worden sein. Sein Geburtshaus und der dreistöckige Marco-Polo-Turm sind ihm gewidmet. Sveti Marko, die Markuskathedrale, ist das bedeutendste Baudenkmal von Korcula. Das Gemälde hinter dem Altar ist wahrscheinlich ein Jugendwerk des großen Malers Tintoretto. Die ungewöhnlichste Bar des Orts, "Massimo", befindet sich im Zakrijan-Turm der Stadtmauer. Nachdem man eine Holzleiter erklommen und sich durch eine Luke gezwängt hat, wird man mit guten Cocktails und einem tollen Panoramablick belohnt.

Mljet: Die Insel auf der Insel

Sie ist die grünste aller kroatischen Eilande: die Honigbieneninsel Mljet. Den gesamten Inselwesten nimmt der Nationalpark Mljet ein. Mitten im Park gibt es zwei Salzseen. Im größeren der beiden liegt das putzige, auch Insel auf der Insel genannte Klosterinselchen Sveta Marija. Rund um die Klosterburg blühen und grünen praktisch alle Pflanzen des Mittelmeers - ein Paradies für Botaniker. Im Sommer wird im Kloster ein stimmungsvolles Restaurant betrieben.

Dubrovnik: Venedig auf Kroatisch

Es stimmt schon: Wenn wieder mal drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig ihre Passagiere in die Altstadtgassen entlassen haben, dann mag man nur noch Reißaus nehmen. Davor und danach freilich ist das frühere Ragusa einfach nur zauberhaft. Wer die hölzerne Zugbrücke vom lebhaften Hafenviertel überschreitet und die wehrhaften Festungsmauern hinter sich lässt, der fühlt sich wie in einer Zeitmaschine. Enge Gassen, Arkaden, Loggien und Kreuzgänge und die Marmor bedeckte Flaniermeile Placa laden zum Bummel. Tipp: Praktisch die gesamte Altstadt lässt sich auf der Mauerkrone umrunden. Den schönsten Ausblick bietet der Minceta-Turm an der Nordwestecke, über das Dächermeer blickt man von da bis zur grünen Inseloase Lokrum.

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