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Kranhotel - Schlafen in skurrilen Hotels

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Skurrile Hotels  

Schlafen im Kranhotel

18.02.2008, 10:48 Uhr | K. Seitz

Das Kranhotel ist sehr modern eingerichtet (Foto: vuurtoren-harlingen.nl)Das Kranhotel ist sehr modern eingerichtet (Foto: vuurtoren-harlingen.nl)
"Ich drehe mal eine Runde Schatz" - und schon dreht sich das ganze Hotelzimmer, inklusive Bett. Wo das möglich ist? In Harlingen, im niederländischen Friesland. Hier gibt es die Möglichkeit, in einem Kranhotel zu übernachten. Das ehemalige Maschinenhaus wurde umgebaut, das Kranführerhaus ist noch aktiv. Jeder Gast kann den Kran in Bewegung setzen und seinen Ausblick über das Fischerdörfchen selbst bestimmen - und so seine Runden in schwindelerregender Höhe drehen. Eine Handbewegung und 65.000 Kilo Stahl setzen sich in Bewegung. Wie eine gigantische Spinne thront der Kran mit seinen langen Beinen über der Küste und ihn zu "besitzen" verleiht ein Gefühl der Macht - und keine Angst: Es gibt einen Aufzug!


Hier geht dem Gast ein Licht auf

Wer es lieber ohne Bewegung mag, kann sich eine Nacht in einem alten Leuchtturm gönnen. Dabei an kalte Wände aus Metall und eine spärliche Einrichtung zu denken, ist allerdings völlig falsch. Fast 75 Jahre stand der Turm im Dienste der Schifffahrt, bis 1998 sein Lichtlein erlosch und sich ein Privatmann des Bauwerks annahm. Drei Etagen bietet es, zu erreichen durch ein überraschend geräumiges Treppenhaus. In der Ersten befindet sich das Badezimmer mit einer auffälligen, runden Dusche. In der zweiten Etage ist der Wohnbereich untergebracht. Er besticht mit einem maßgefertigten Bett, einer kleinen Sitzecke und einer Arbeitsplatte. Die Rundum-Verglasung ermöglicht eine wundervolle Aussicht. Doch es geht noch höher hinaus! Eine steile Treppe führt an die Stelle, wo einst eine Lampe brannte. Hier steht unter der Original-Kupferkuppel ein Tisch, der mit romantischem Ambiente lockt. Auch ist ein Abstecher nach außen möglich - aber keine Angst: Ein Geländer schützt vor dem freien Fall. Der höchste Aussichtspunkt liegt circa 24 Meter über der durchschnittlichen Hochflut.



Sicherer schläft man nirgendwo

Es macht mehr Spaß, selbst auf einem Schiff zu sein, als anderen Erlebnishungrigen beim Vorbeischippern zuzusehen? Auch das ist kein Problem: Übernachten Sie doch einfach mal in einem Rettungsboot! Die Lilla Marras diente von 1955 bis 1979 an verschiedenen Orten entlang der englischen Küste als Rettungsboot. In dieser Zeit führte das Boot 105 Rettungsaktionen aus und rettete 45 Menschen das Leben. Nun bewacht es den Schlaf seiner Gäste. Liebevoll mit Mahagoni ausgestattet, ist das Boot schon fast ein Kunstwerk. In der Achterkabine des Schiffes kann man sich tagsüber aufhalten. An Deck gibt es viele Sitzgelegenheiten, von wo aus man Hafen, Stadt und Meer genießen kann. Im Wohnraum im Vorschiff befinden sich ein Bett in der Form eines Wasserlilienblatts und eine Badewanne für zwei Personen aus Holz. Wer mehr möchte als ein Dach über dem Kopf, kann einen Privat-Kapitän anfordern. Während einer zweistündigen Fahrt demonstriert er, was das Boot noch alles kann - ahoi!

Weitere Informationen: Havenweg 1, Harlingen (Niederlande), Postfach 89, 8860 AB Harlingen (Niederlande), Telefon: +31(0)517 414410, info@dromenaanzee.nl, www.vuurtoren-harlingen.nl

Der Tagespreis beträgt 319,00 Euro einschließlich Frühstück und Mehrwertsteuer. Der Hafenkran steht ab 16:00 am Ankunftstag bis 12:00 am Abfahrtstag zur Verfügung.

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