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Norwegen: Oslo entdecken vom Holmenkollen bis zur Kon-Tiki

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Norwegen  

300 Nackte in Osloer Park

15.10.2009, 08:54 Uhr | t-online.de, srt

Oslo: Nackte Statuen im Vigeland-Park (Foto: t-online.de/S. Ewald)Oslo: Nackte Statuen im Vigeland-Park (Foto: t-online.de/S. Ewald) Eng umschlungen, ineinander gedreht, Rücken an Rücken, küssend, schreiend, weinend... Männer, Frauen, Kinder - in Oslos Stadtpark tummeln sich über 300 Nackte - als Granit-Skulpturen. Der Vigeland-Park im Herzen der norwegischen Hauptstadt zählt neben dem Vigeland-Museum zu den hiesigen Kunst-Höhepunkten. Bildhauer Gustav Vigeland legte den Park an und sorgte für dessen Besetzung mit den nackten Plastiken und peppte auch andere Punkte im Stadtbild mit etwas Freizügigkeit auf. Dabei soll es dem Künstler nicht wirklich um das Unverhüllte gegangen sein, sondern vielmehr um das Abbilden des Lebenszyklus - von der Wiege bis zur Bahre. Wahrzeichen des Parks ist ein 16 Meter hoher Monolith, aus dem 121 ineinander verschlungene Menschenfiguren gehauen wurden.


Museumsinsel am Fjord

Neben den Vigeland-Skulpturen findet der Oslo-Besucher natürlich noch manch anderes Museum zu Stadt, Geschichte, Kunst und Wikingertum - mehr als 50 hat Norwegens Hauptstadt zu bieten. So wurde zum Beispiel Thor Heyerdahls (norwegischer Anthropologe und Abenteurer) Boot "Kon-Tiki" mit einem eigenen Ausstellungshaus bedacht; ebenso wie "Der Schrei"-Maler Edvard Munch sowie Südpol-Eroberer Roald Amundsen. Auch der jährlich in Oslo verliehene Nobelpreis hat sein eigenes Museum. In dem Erlebnismuseum geben interaktive Präsentationen einen Einblick in die Arbeit der bisherigen Preisträger.

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Singender Eisberg

Oslos neueste Attraktion ist das im April 2008 eröffnete, spektakuläre Opernhaus. Wie ein Eisberg schwimmt das futuristische Gebäude mit seinen schrägen und begehbaren Rampen aus weißem Marmor über der Bucht des Oslofjords. Von dort ist es nur ein Katzensprung zu Oslos ältestem Stadtteil "Kvadraturen". Das Anfang des 20.Jahrhunderts erbaute, schachbrettartige Viertel wurde in den vergangenen Jahren herausgeputzt und beherbergt zahlreiche Museen und Galerien sowie einige gute Restaurants.

Panoramablick über den Fjord

In 25 Minuten zuckelt die "T"-Bahn vom Zentrum auf Oslos Paradeberg Holmenkollen. Dort steht beziehungsweise stand das Wahrzeichen der Stadt, die einst 60 Meter hohe und älteste Sprungschanze. Der erste Skisprungwettkampf fand dort 1892 statt. Im Herbst 2008 wurde die Schanze abgerissen. Für die Nordische Skiweltmeisterschaft wird die neue Schanze spätestens bis 2011 fertig gestellt. Im Sommer ist das Gebiet eine beliebte Wanderregion und das mit sagenhafter Aussicht vom Holmenkollen hinunter auf den Oslofjord. Wie weiße Ameisen krabbeln da unzählige Boote und Schiffe auf dem Wasser. Wer das Panorama in aller Ruhe genießen will, der kehrt ein paar Meter weiter im urigen Traditionsgasthaus "Frogneseteren" ein - auch bekannt für seinen Apfelkuchen. Das dunkle Dach mit seinen Schnörkeln am Giebel erinnert an ein mächtiges Wikingerschiff. Drinnen sitzen die Gäste an langen Tafeln oder in gemütlichen Sitzecken, sogar ein Kaminfeuer prasselt in den kühleren Tagen. Für freie Sicht sorgen riesige Fenster und eine sonnige Terrasse.

Vom Hafen zum Schloss

Wieder vom Berg herabgestiegen, spaziert es sich herrlich über die Karl Johans Gate, die Flaniermeile zwischen Schloss und Hafen. Während König Harald V. und Königin Sonja keine Besucher zu sich einladen, darf man durch den größten Teil des Schlossparks ganz ungestört schlendern. Dabei kann man auch täglich um 13 Uhr der Wachablösung beiwohnen. Trotz ihrer halben Million Einwohner mutet die Stadt eher kleinstädtisch an - flächenmäßig gilt Oslo mit ihren gut 450 Quadratkilometern als am dünnsten besiedelte Hauptstadt der Welt. Über die Hälfte der Stadtfläche besteht aus Wald mit mehr als 2600 Kilometer präparieren Langlauf-Loipen. 90 davon sind sogar bis 22 Uhr beleuchtet. Auch Alpin-Skifahrer und Snowboarder kommen auf ihre Kosten: im Tryvann Winterpark mit seinen 14 Pisten, Halfpipes und Sprungschanzen.


Weitere Informationen
Oslo Pass: Mit dem Oslo Pass bekommen Besucher freien Eintritt zu den meisten Museen und Sehenswürdigkeiten, freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zahlreiche Ermäßigungen bei Stadtrundfahrten oder Restaurants. Der Pass wird in den Touristeninformationsbüros und in vielen Hotels verkauft. Er kann auch im Internet bestellt werden und kostet 220 NOK (norwegische Kronen) (25,30 Euro) für 24 Stunden, 320 NOK (36,80 Euro) für 48 und 410 NOK (47,15 Euro) für 72 Stunden.
Internet: www.visitoslo.com

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