Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

Palácio da Pena in Sintra: Das Neuschwanstein Portugals

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Palácio da Pena in Sintra  

Das Neuschwanstein Portugals

16.09.2013, 12:38 Uhr | dpa-tmn

Palácio da Pena in Sintra: Das Neuschwanstein Portugals. Blick von der MAurenfestung auf das "Neuschwanstein Portugals" in Sintra. (Quelle: dpa/tmn)

Blick von der MAurenfestung auf das "Neuschwanstein Portugals" in Sintra. (Quelle: dpa/tmn)

In Sintra hatten die portugiesischen Könige einst ihre Sommerresidenz. Der Palast wirkt, also ob die Monarchen noch immer dort leben. Mit seinem bizarr-bunten Inneren erinnert er so manchen Besucher an Neuschwanstein. Schauen Sie sich die Residenz auch in unserer Foto-Show an.

Der deutsche Reiseleiter preist das Ausflugsziel als "Neuschwanstein von Portugal" an, den verspielten, bizarr-bunten Palast von Pena, die einstige Sommerresidenz der Könige. Ein portugiesischer Besucher knurrt ärgerlich: "Blödsinn, als der Bayer den Auftrag gab, lebten hier längst unsere Monarchen." Die historischen Fakten geben ihm recht: Pena war 1854 fertig, mit dem Alpenschloss wurde 1869 erst begonnen. Der Palácio da Pena gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Portugals und ist mit seinem märchenhaften Äußeren die Attraktion im Sintra-Gebirge rund 30 Kilometer nordwestlich von Lissabon. Der bis zu 529 Meter emporragende Höhenzug - die Römer nannten ihn "Berg des Mondes" - erstreckt sich bis zum Atlantik und hat seinen Ausläufer am Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas. 

Angenehmes Klima

Im Gegensatz zur stickigen Luft in Lissabon verwöhnt Sintra mit einem angenehmen Klima, ein Grund, weshalb die Könige hier ihre Sommerresidenz errichteten. Im Frühjahr und im Herbst kann es allerdings heftig regnen - gut für die reiche Vegetation, die durch die Lage vor winterlicher Kälte verschont bleibt. Um den schönsten Ausblick über Sintra und das Gebirge hin bis zum Atlantik genießen zu können, heißt es zunächst schwitzen. Sebastião darf nur bis zum Eingang fahren, dann führt ein steiler gepflasterter Weg zum Castelo dos Mouros, der im 8. Jahrhundert errichteten Maurenburg, die erst 1147 von den Portugiesen erobert werden konnte. Es ist eine gut erhaltene Ruine, deren von Zinnen bewehrte Mauern man betreten kann - Schwindelfreiheit vorausgesetzt. 

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

Sintra in Ruhe erkunden

Bei einem Tagesausflug lässt sich die portugiesische Perle Sintra nur im Eiltempo ungenügend erkunden, einen Besuch sollte man mit mindestens zwei Tagen planen. Die Fahrt durch die Berglandschaft führt an zahlreichen sehenswerten Villen vorbei, die sich der Adel im 19. Jahrhundert bauen ließ. In einem außergewöhnlich schönen Garten mit üppiger Vegetation liegt der Palast Quinta da Regaleira, ein verwunschen wirkendes Schloss, in dem heute die regionale Kulturstiftung residiert. Architektonisches Schmuckstück und Stolz vieler Portugiesen aber ist der Pena-Nationalpalast, seit 1995 Unesco-Welterbe - wie die ganze Gegend. Entsprechend dem romantischen Zeitgeist mixte der deutsche Architekt Baron Ludwig von Eschwege im Auftrag des deutschstämmigen Prinzgemahls Fernando II. mittelalterliche und exotische Baustile zu einer burgähnlichen Anlage an einem Ort, an dem ein mittelalterliches Kloster gestanden hatte. In den königlichen Gemächern scheint noch immer ein Monarch zu leben, das ursprüngliche Mobiliar blieb erhalten. Doch Portugal ist seit 1910 Republik, und der Palast steht Besuchern offen, die staunend angesichts des überschwänglichen Luxus durch die Räumlichkeiten streifen. 

Weitere Informationen

Anreise: Die einfachste Reisemöglichkeit von Lissabon nach Sintra ist die Vorortbahn, die etwa alle 20 Minuten vom Bahnhof Rossio im Zentrum abfährt und rund 40 Minuten braucht. Eine Strecke kostet 2,15 Euro. Nach einem kurzen Fußmarsch erreicht man die Altstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten verkehren Busse, auch Taxen stehen bereit. Eine witzige Alternative sind die Mopedrikschas (Tuk tuk).
Reisezeit: Beste Reisezeit ist von Frühjahr bis Herbst. Allerdings muss man mit Regenfälle rechnen - in Sintra herrscht ein Mikroklima mit Wetterüberraschungen. Die Sommer sind erträglich, die Winter mild.
Informationen: Portugiesisches Fremdenverkehrsamt, Zimmerstraße 56, 10117 Berlin (Tel.: 030/2541060, E-Mail: edt.berlin@turismodeportugal.pt

Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal