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Auslandsreisen: Ohne Passkontrolle durch 24 Schengen-Staaten

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Schengen-Erweiterung  

Ohne Passkontrolle in 24 Staaten

07.12.2007, 12:32 Uhr | AFP

Keine Passkontrollen mehr? (Foto: dpa)Keine Passkontrolle bei der Einreise, doch der Perso muss trotzdem mit. (Foto: dpa)Reisen ohne Grenzen: Diesem Ideal nähern sich die Bundesbürger drei Tage vor Heiligabend wieder ein ganzes Stück. Den Fall der Grenzkontrollen zu den meisten neuen EU-Staaten besiegelten die europäischen Innenminister endgültig in Brüssel. Im Folgenden ein Überblick über die Auswirkungen für die Bürger:

Was bedeutet die Neuregelung?

Mit dem Beitritt von neun neuen EU-Staaten zum Schengen-Raum können Bundesbürger vom 21. Dezember an erstmals ohne Passkontrolle in die Nachbarstaaten Polen und Tschechien einreisen. Teils mehrstündige Wartezeiten an den Grenzen gehören dann der Vergangenheit an. Zunächst fallen die Kontrollen für Pkw- und Zugreisende sowie in Häfen und auf Schiffen weg, am 30. März 2008 folgen dann auch die an Flughäfen.



Welche Länder können ohne Ausweiskontrolle bereist werden?

Zum Schengen-Raum gehören künftig neben Polen und Tschechien auch Ungarn, die Slowakei, Slowenien, die drei Baltenstaaten Lettland, Estland und Litauen sowie Malta. Insgesamt umfasst die Reisefreiheit 24 Länder: Dies sind alle EU-Staaten mit Ausnahme von Großbritannien, Irland, Zypern, Bulgarien und Rumänien. Ohne Passkontrolle können Bundesbürger auch jetzt schon nach Norwegen und Island reisen. Ende kommenden Jahres will auch die Schweiz Schengen beitreten.

Gibt es dann gar keine Ausweiskontrollen mehr?

Ausweiskontrollen gibt es dennoch. Die Schengen-Länder dürfen weiterhin auf ihrem Hoheitsgebiet Kontrollen vornehmen. Deshalb sollten Reisende ihren Pass oder Personalausweis ins EU-Ausland mitnehmen. Neu ist das für deutsche Staatsbürger nicht, da in Deutschland eine Ausweispflicht gilt. Zudem steht es den Staaten frei, zum Schutz der öffentlichen Ordnung, Gesundheit und Sicherheit in Ausnahmefällen auch an den Grenzen zu kontrollieren. So wurde etwa bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im vergangenen Jahr das Schengen-Abkommen teilweise ausgesetzt.

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