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"Buran 002" zieht ins Technik-Museum Speyer

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Technik-Museum Speyer  

"Buran 002" zieht ins Technik-Museum Speyer

11.04.2008, 12:14 Uhr

Raumfähre "Buran" passiert auf dem Rhein den Binger Mäuseturm  (Foto: Reuters)Raumfähre "Buran" passiert auf dem Rhein den Binger Mäuseturm (Foto: Reuters)Tausende Schaulustige tummelten sich diese Woche an verschiedenen Stationen am Ufer des Rheins, um den Umzug der russischen Raumfähre "Buran 002" auf den Weg ins Technik-Museum in Speyer zu beobachten. Los ging die Reise in Bahrain über Rotterdam bis nach Deutschland. Heute macht sich die Raumfähre über Worms und Mannheim auf den Weg nach Speyer, wo sie um 16 Uhr im Naturhafen anlegen wird. Am Samstag sollen dann die Tragflächen und das Seitenleitwerk demontiert und abgeladen werden, bevor der Rumpf der "Buran" auf einen Tieflader kommt und über die Straße zum Technik-Museum transportiert wird. Wegen des zu erwartenden Andrangs sollten Besucher an diesem Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Speyer fahren. Waren Sie selbst dabei? Hier können Sie Ihre Bilder hochladen.
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Eine Raumfähre kommt nach Speyer

Der historische Raumgleiter, der 1988 zwei Erdumrundungen zurückgelegt hatte, wurde vom Technik-Museum Speyer gekauft. Am Samstag soll das knapp 17 Meter hohe und rund 36 Meter lange Raumschiff dann nach Angaben des Museums vom Naturhafen Speyer auf der Straße etwa fünf Kilometer weit ins Museum gebracht werden. Dort wird derzeit eigens eine 22 Meter hohe Halle für den Raumgleiter gebaut, der voraussichtlich ab September der Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Das rund zehn Millionen Euro teuere Projekt wird durch Spenden und Eintrittsgelder finanziert.

Artikel Im "Tiefflug" über den Rhein

Stationen entlang des Rheins

Die Reise auf dem Rhein trat die größte je gebaute Raumfähre vergangene Woche in Rotterdam an. Am Mittwoch Abend ankerte das Pontonschiff, das die 36 Meter lange "Buran" transportiert, in Lahnstein bei Koblenz. Der Raumgleiter zog Scharen von Schaulustigen an. Tausend Menschen empfingen die ausgemusterte russische Raumfähre am Donnerstagnacht in Nierstein zur Übernachtung. Auch beim Zwischenstopp am Donnerstag Nachmittag in Mainz waren tausende Besucher dabei.


"Schneesturm" ähnelt dem US-Spaceshuttle

Die "Buran", zu Deutsch "Schneesturm", ähnelt wegen der aerodynamischen Notwendigkeiten verblüffend dem US-Spaceshuttle. Sie bot dem Technik-Museum zufolge Platz für bis zu zehn Kosmonauten und hätte bis zu 30 Tage im All bleiben können. Die Raumfähre mit einer Flügelspannweite von knapp 24 Metern wurde 1988 von Baikonur ins Orbit geschossen, allerdings ohne Kosmonauten: Das Shuttle wurde automatisch vom Boden ferngesteuert und landete nach zwei Erdumrundungen wieder sicher in Baikonur. Der Raumgleiter wurde dann während der Olympischen Spiele 2000 in Sydney und anschließend in Bahrain ausgestellt, wo er danach blieb.Der Raumgleiter hatte zwischen 1984 und 1988 insgesamt 25 Flüge absolviert, war dabei aber nie im All unterwegs. Das schaffte nur ein Schwester-Raumschiff. Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde das teure "Buran"-Programm eingestellt.

Besichtigung ab September 2008 möglich

Dort wurden dann Mitglieder des Fördervereins des Technik-Museums auf den Raumgleiter aufmerksam und halfen mit, die "Buran" zu kaufen. Anfang März wurden dem Shuttle in Bahrain für den Transport die Flügel und das Seitenleitwerk demontiert, die etwa 80 Tonnen schweren Teile auf ein Hochseeschiff verladen und nach Rotterdam gebracht. Im Museum Speyer wird die "Buran" am Samstag erwartet und muss zunächst auf die Fertigstellung ihres neuen Domizils warten. Ab Mitte bis Ende September kann sie dann von Technik-Fans besichtigt werden, gemeinsam mit zwei weiteren Publikumsmagneten: einem U-Boot der Bundesmarine und einem Jumbo-Jet von Boeing mit begehbarem Flügel. Das Museum, das als privater Verein organisiert ist, hat etwa 500.000 bis 600.000 Besucher im Jahr.

Weitere Informationen

www.technik-museum.de

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