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Hotel-Souvenirs: Geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist

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Hotel-Souvenirs  

Geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist

25.09.2009, 16:01 Uhr | S. Ewald

Die Duschhaube wird gern von Hotelgästen aus dem Badezimmer entwendet (Foto: Imago)Die Duschhaube wird gern von Hotelgästen aus dem Badezimmer entwendet (Foto: Imago)Der Sommerurlaub ist gerade vorbei und wieder einmal haben Millionen Touristen mehr aus dem Urlaub mitgebracht als Sie vor der Reise eingepackt haben. Ob Bademäntel, Duschhauben oder Gläser. So einige Souvenirs finden den nicht ganz aufrichtigen Weg in den Koffer. Selbst sperrige "Mitbringsel" wie TV-Geräte oder sogar ausgestopfte Wildschweinköpfe sind vor Diebstahl nicht gefeit. Laut der Hotelbuchungsseite hotels.com haben 73 Prozent der Deutschen schon einmal ihre Andenken direkt im Hotel mitgehen lassen. Welche Hotel-Souvenirs bei Gästen am beliebtesten und was die skurrilsten Andenken sind, haben wir für Sie in der Foto-Serie zusammengestellt.

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Haben auch Sie einmal etwas aus dem Hotel mitgehen lassen? Stimmen Sie rechts ab oder nutzen Sie die Kommentar-Funktion am Ende des Artikels!

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Foto-Serie Vergessen im Hotel
Zum Durchklicken Vorsicht bei diesen Souvenirs
Top oder Flop? Hotelbewertungen von Urlaubern lesen

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Das Handtuch ist ein beliebtes "Hotel-Souvenir"

Spätestens seit dem Reise-Roman "Per Anhalter durch die Galaxie" des Science-Fiction-Autors Douglas Adams wissen wir, dass das Handtuch zum nützlichsten und vielseitigsten Reiseutensil gehört. Aber auch bei Reisen im 21. Jahrhundert zu irdischen Destinationen hat das Handtuch an Faszination nichts eingebüßt. Die Anziehungskraft geht sogar so weit, dass viele Hotelgäste sich gar nicht mehr von ihrem Handtuch trennen mögen und es im eigenen Koffer verschwinden lassen. Acht Prozent der Bundesbürger haben, nach einer Umfrage des Online-Portals hotels.com, schon einmal das flauschige Objekt der Begierde aus dem Hotelbad mitgehen lassen. Noch beliebtere Hotel-Souvenirs waren Pantoffel (25 Prozent), 'Bitte nicht stören-Schilder' (30 Prozent) sowie Duschhauben (40 Prozent). Um das schlechte Gewissen der Hotelgäste zu entlasten: Duschhauben dürfen generell auch mitgenommen werden.

Geklaut wird alles, besonders mit Logo

"Prinzipiell scheint alles, was ein Logo aufgedruckt hat gerne mitgenommen zu werden", sagt Daniela Heusel, Marketing und Communications Managerin bei Hilton. "Bademäntel sind die Gegenstände, die am häufigsten nach Abreise der Gäste nicht mehr im Zimmer zu finden sind." Auf den weiteren Plätzen stehen Aschenbecher, Handtücher und Gegenstände aus der Minibar, wie Gläser, Becher und Flaschenöffner. Auch Vasen, Bettwäsche und sogar Wasserkocher reisen von Zeit zu Zeit mit den Gästen ab. 


Vom TV bis zur Schuhputzmaschine

Es gibt aber auch Beispiele von sehr dreisten Dieben: "Im Hilton Berlin wurde ein Messing-Pferd vom Gang geklaut. Die Angestellten des Hotels fragen sich bis heute, wie der sehr schwere Dekorationsgegenstand aus dem Hause verschwinden konnte", erzählt Heusel. Überboten wurde dies laut Heusel nur noch von einem Gast des Hilton Düsseldorf: Ein Gast bestellte einen Karton aufs Zimmer, den er natürlich auch bekam. Nach Abreise fehlte der Fernseher. Bei der Überprüfung der Überwachungskamerabilder wusste man sofort, wofür der Karton verwendet wurde.

Ausgestopfter Wildschweinkopf als Souvenir

Was sich ein Gast im englischen Birmingham getraut hat, verdient zumindest in punkto Originalität Aufmerksamkeit. Wie der "Telegraph" berichtet, wurde ein Gast im "Hotel du Vin" auf frischer Tat ertappt, als er versuchte einen ausgestopften Wildschweinkopf mitgehen zu lassen. Dieser wurde gerade erst im Billiard Raum zur Dekoration angebracht. Wie der Hotelmanager erzählt, war der Täter peinlich berührt. Ein paar Wochen später kauften Freunde des dreisten Diebs dem Hotel das Objekt der Begierde ab - als Hochzeitsgeschenk für den vermeintlichen Räuber. Ende gut, alles gut: Das Geld wurde für einen guten Zweck gespendet.

Die Evergreens: Handtücher und Bademäntel

"Bei uns werden am liebsten Handtücher und Aschenbecher mitgenommen", sagt Angela Karst, Marketing- und Vertriebsdirektorin von Seminaris Hotels. So haben selbst die Bilder in den Hotelzimmern Diebstahlsicherungen. "Einmal ist auch eine Schuhputzmaschine abhanden gekommen, die tauchte aber dann in der Tiefgarage wieder auf – "war wohl doch zu groß", vermutet Karst. Im Hotel Neptun in Warnemünde halten sich die Diebstähle generell in Grenzen. "Abgesehen von Bademänteln oder Handtüchern ist bei uns noch nichts abhanden gekommen - aber das kalkulieren wir auch schon im Vorfeld mit ein und würden keinen Gast zur Verantwortung ziehen", sagt Silke Greven, Managerin im Hotel Neptun in Warnemünde.

Vorbeugen durch Hotel-Shop

Eine Ausnahme scheint das Hotel Adlon in Berlin zu sein. Mag es an der Klientel liegen, die in dem 5-Sterne-Hotel absteigen oder laut Adlon am großen Angebot im hoteleigenen Souvenir-Shops. "In unserem Haus wird glücklicherweise recht wenig mitgenommen. Wir schließen dies auf unseren Adlon Kempinski Lifestyle Shop zurück, dort können unsere Gäste die beliebten Adlon-Produkte wie die Bademäntel mit Adlon-Logo, Bücher oder edle Zigarren des Hauses kaufen", erläutert Sabina Held, Managerin im Hotel Adlon.
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