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Getrübter Badespaß in Italien und Frankreich

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Algen- und Quallen-Alarm  

Getrübter Badespaß in Italien und Frankreich

16.07.2008, 17:07 Uhr

Feuerquallen bedrohen die Côte d'Azur (Symbolbild: Imago)Feuerquallen bedrohen die Côte d'Azur (Symbolbild: Imago)Algen- und Quallen-Alarm im Mittelmeer. Besonders in der italienischen Provinz Ligurien bereitet die Situation den Experten mittlerweile Sorgen, nachdem die tropische Mikroalge "Ostreopsis Ovata" sich von der französischen Côte d'Azur bis zu den italienischen Küsten ausgebreitet hat. An der Côte d'Azur vermiest ein anderes Meereslebewesen zusätzlich den Badespaß: Seit Tagen werden Feuerquallen an die Strände der französischen Riviera gespült.
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Algen-Werte in Italien überschritten

Vor den Orten Chiavari, Diano Marina und San Bartolomeo al Mare seien die zulässigen Algen-Werte bereits deutlich überschritten, berichtete die Turiner Zeitung "La Stampa". Die Zellen der giftigen Algen breiten sich vor allem in flachem Wasser aus, das über 25 Grad warm ist. Sie können auch ein Fisch-Sterben in den betroffenen Meeresabschnitten auslösen. Vor zwei Jahren war die Situation rund um Genua so schlimm, dass elf Menschen mit Hautausschlägen und Vergiftungen in Krankenhäuser gebracht wurden. 2005 mussten sich wegen der gleichen giftigen Alge in Ligurien an einem einzigen Tag 180 Menschen wegen Allergien und Vergiftungserscheinungen behandeln lassen. Damals wurde das Schwimmen am 15 Kilometer langen Küstenstreifen von Genua untersagt. Die Beschwerden, die nach dem Baden auftreten können, reichen von Husten, Atemnot und Übelkeit bis hin zu Fieber.
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Feuerquallen an der Côte d'Azur

Mit einer Feuerquallen-Invasion hat die Côte d'Azur zu kämpfen. Feuerwehr und Sanitäter hätten am Vortag über 500 Mal helfen müssen, berichtete die Regionalzeitung "Nice-Matin". Die Einsätze reichten von leichten Verbrennungen bis zu wahren "Rettungsaktionen" wie in Cagnes-sur-Mer, wo mehrere junge Leute auf einem Floß geradezu umzingelt von Quallen gewesen seien. Die Stadt Cannes versuchte, die Quallen mit Netzen von zwei Stränden fernzuhalten. Die Quallenplage ist auch eine schlechte Nachricht für dem Umweltschutz: Das immer häufiger werdende Auftreten der schirm- oder glockenförmigen, gallertartigen Meerestiere weist nach Einschätzung von Fachleuten auf den schlechten Zustand der Ozeane hin.

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