Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles >

Unruhen in Thailand: Sicherheitstipps für Urlauber

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Thailand  

Gespannte Ruhe nach Unruhen in Bangkok

08.10.2008, 10:10 Uhr | dpa

Bangkok: Die Tempelanlage Wat Phra Kaew ist eine beliebte Touristenattraktion (Foto: Imago)Bangkok: Die Tempelanlage Wat Phra Kaew ist eine beliebte Touristenattraktion (Foto: Imago) Nach den blutigen Straßenschlachten in Bangkok versichert die thailändische Regierung, dass die Lage unter Kontrolle sei. "Thailand hat eine belastbare Gesellschaft", sagte Regierungschef Somchai Wongsawat vor 80 Diplomaten, die eigens ins Außenministerium gerufen worden waren. Somchai hatte am 7. September über einen Zaun springen und im Helikopter flüchten müssen, weil Anhänger der Opposition das Parlament umstellt hatten.

#
Artikel "Thailandunruhen - Regierungschef flieht per Helikopter"
Unterkünfte gesucht? Hotels weltweit hier buchen
Top oder Flop? Hotelbewertungen von Urlaubern lesen


#

#

Warnung für Touristen

Das Auswärtige Amt in Berlin hat Touristen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Nach den schweren Straßenschlachten empfahl das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite dringend, "Demonstrationen und sonstige größere Menschenansammlungen zu meiden, auch um sich nicht dem Risiko eventueller Sprengstoffanschläge auszusetzen". Es müsse in den nächsten Wochen weiter mit großen Demonstrationen gerechnet werden. Vor allem das besetzte Gelände um den Regierungssitz und die Umgebung des Parlaments, wo die Polizei am Dienstag vergeblich versuchte, tausende Demonstranten mit Tränengas auseinander zu treiben, solle gemieden werden.

Jede Woche neue Urlaubsideen

Schwerste Unruhen seit 16 Jahren

Bei den schwersten Zusammenstößen in der thailändischen Hauptstadt seit 16 Jahren hatte die Polizei mit Tränengasgranaten in die Menge geschossen. Zwei Menschen kamen uns Leben, 437 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums verletzt. Im Jahr 1992 waren bei einem Armeeeinsatz gegen Demonstranten mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. "Wir werden unsere heimischen Probleme durch einen demokratischen Prozess lösen", beteuerte Somchai. "Die thailändische Gesellschaft hat politische Stürme schon in der Vergangenheit mit großer Stärke durchstanden." Auslandsinvestitionen und Touristen seien weiterhin jederzeit willkommen. Bangkok werde selbstverständlich Gastgeber des Gipfeltreffens der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN im Dezember bleiben.

Tourismusbranche fürchtet Einbruch

Die Tourismusbranche fürchtet in der bevorstehenden Hochsaison schwere Einbrüche. "Ich kann nur beten, dass sich die Situation so schnell wie möglich bessert", sagte der Präsident des Reiseveranstalter-Verbandes, Apichart Sankary, der "Bangkok Post". Die Branche fürchtet nach Angaben der Zeitung Einnahmeausfälle von mehr als 200 Millionen Euro in den letzten drei Monaten des Jahres.

Weitere Informationen
Internet: www.auswaertiges-amt.de


#

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal