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Ägypten: Auswärtiges Amt rät zur Vorsicht in Kairo

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Ägypten  

Auswärtiges Amt rät zur Vorsicht

23.02.2009, 16:00 Uhr | dapd

Metropole Kairo: Unsicherheit bei Besuchern (Foto: Archiv)Metropole Kairo: Unsicherheit bei Besuchern (Foto: Archiv) Das Auswärtige Amt hat nach dem Anschlag auf einen bei Touristen beliebten Basar in Kairo seine Hinweise für Ägypten-Reisende aktualisiert. Es sprach aber keine Reisewarnung aus. Daher gelten die normalen Reisebedingungen der Veranstalter, wie der Sprecher des Deutschen Reiseverbandes, Torsten Schäfer, der Nachrichtenagentur AP sagte.

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Terrorismus Anschlag auf Basar in Kairo

Für Reisende im ganzen Land erhöhte Gefährdung

In Kairo halte sich erfahrungsgemäß nur ein geringer Anteil der deutschen Touristen auf, sagte Schäfer. Über 80 Prozent flögen zum Baden ans Rote Meer. Bei Fragen empfahl der Sprecher, sich an den Veranstalter zu wenden. Bis jetzt sei dem Verband nichts über Rückfragen oder Stornierungen bekannt. Das Auswärtige Amt wies auf seinen Informationsseiten zu den verschiedenen Ländern im Internet darauf hin, dass in Ägypten nach einer Reihe von Anschlägen in den vergangenen Jahren weitere entsprechende Vorfälle nicht ausgeschlossen werden könnten. Da die Ziele willkürlich ausgewählt würden, bestehe für Reisende im ganzen Land eine erhöhte Gefährdung.

Vorsicht beim Besuch touristischer Einrichtungen

Das Auswärtige Amt riet Reisenden zu besonderer Vorsicht beim Besuch von touristischen Einrichtungen, Märkten und Einkaufszentren und empfahl, sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fern zu halten. In ganz Ägypten einschließlich der Sinai-Halbinsel bestehe für Touristen ein erhöhtes Entführungsrisiko. Von Reisen in entlegene Wüstenregionen werde dringend abgeraten. Bei der Entführung einer Touristengruppe mit fünf Deutschen vor fünf Monaten im Südwesten Ägyptens habe auch Polizeischutz nichts gebracht.

Reise nicht überstürzt absagen

Solange es keine Reisewarnung gibt, sind Pauschaltouristen nach Einschätzung der Schlichtungsstelle Mobilität auf die Kulanz ihrer Reiseveranstalter angewiesen, wenn sie den Flug nicht mehr antreten und ihr Geld zurück haben wollen. Individualtouristen haben den Schlichtern zufolge selbst bei einer Reisewarnung grundsätzlich kein Reiserücktrittsrecht. Sie können den Flug zwar stornieren, dabei können aber leicht Gebühren von 150 Euro oder mehr anfallen. Besorgte sollten die Reise nach dem Rat der Schlichtungsstelle grundsätzlich nicht überstürzt absagen, sondern beim Veranstalter fragen, ob eine Umbuchung zu einem anderen Ziel möglich ist.

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