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Schweinegrippe  

Das müssen Reisende wissen

02.05.2009, 14:29 Uhr | dapd, AFP, dpa-tmn, dpa

Die Schweinegrippe breitet sich aus (Foto: AP)Die Schweinegrippe breitet sich aus (Foto: AP)

Führende deutsche Reiseveranstalter haben wegen der Schweinegrippe in Mexiko jetzt Rundtouren durch das Land abgesagt. Außerdem verlängerten mehrere Anbieter die Fristen für das kostenlose Umbuchen oder Stornieren von Aufenthalten in Mexiko zum Teil bis Ende Mai. Das Auswärtige Amt rät weiter dringend "von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Mexiko" ab. Wie die Regeln bei den einzelnen Veranstaltern aussehen, entnehmen Sie unserer Klick-Show.


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Auswärtiges Amt Sicherheitshinweis Mexiko

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Flüge nach Mexiko teilweise gestrichen

Der Condor-Flug von Frankfurt nach Cancun in Yucatán ist am Dienstag planmäßig gestartet, sagte Thomas-Cook-Sprecherin Kreke. Auch an den kommenden Tagen werde der Flugverkehr weitergehen, die nächsten Abflüge sind für Donnerstag und Samstag geplant. Dagegen hat in Großbritannien der Veranstalter Thomson seine Flüge nach Cancún am Dienstag gestrichen: Zwei Flüge seien abgesagt worden, teilte das Tochterunternehmen von TUI Travel in London mit. Der britische Zweig von Thomas Cook strich bis einschließlich 5. Mai insgesamt sechs Flüge von London, Manchester und Glasgow nach Cancun. Die Lufthansa gibt Kunden mit Ziel Mexiko-Stadt und Flugdatum bis 6. Mai die Möglichkeit, kostenlos umzubuchen, wie Sprecher Thomas Jachnow der AP sagte. Bei Stornierungen werde im Einzelfall geprüft.

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Experte: USA-Reisende müssen verhalten vorerst nicht ändern

Die Schweinegrippe in Mexiko verunsichert momentan auch viele Menschen mit Reiseplänen in Richtung USA. In den Vereinigten Staaten sind ebenfalls Menschen mit der Viruserkrankung in Behandlung. Dennoch müssen USA-Urlauber und Geschäftsreisende ihr Verhalten im Land derzeit nicht ändern. Das sagte Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Es gebe in den USA bisher nur "ganz, ganz wenige Fälle in einem riesigen Land. Da jetzt Verhaltensregeln aufzustellen, wäre total übertrieben."

Über weiteren Verlauf informieren

Ratschläge wie einen Mundschutz zu tragen und Grippemedikamente wie Tamiflu oder Relenza vorsorglich mitzunehmen, seien für Mexiko derzeit sinnvoll, erklärte Jelinek. Für die USA gelte das aber nicht. Allerdings sollten Reisende wachsam sein und sich über den weiteren Verlauf der Schweinegrippe auch in den Vereinigten Staaten auf dem Laufenden halten. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wurde von den Infizierten in den USA bisher nur ein Patient im Krankenhaus behandelt. "Im Gegensatz zu Mexiko scheint die Erkrankung hier milde zu verlaufen", schreibt das Ministerium in seinem Sicherheitshinweis. Auch wer für die Sommermonate eine USA-Reise geplant oder bereits gebucht hat, müsse wegen der Schweinegrippe sein Vorhaben nicht über Bord werfen, erläuterte Jelinek. Entweder sei die Krankheitswelle im Juli und August vorbei - oder sie habe sich soweit rund um den Globus verbreitet, dass es egal sei, wohin sich Menschen auf den Weg machen. Jelinek erinnerte an die Fälle von Schweinegrippe im US-Bundesstaat New Jersey im Jahr 1976, die auch plötzlich wieder verschwunden seien. Eine solche Entwicklung entspreche durchaus dem "natürlichen Verlauf" einer solchen Infektionswelle.

Mexiko: Archäologische Stätten geschlossen

Der Ausbruch der Schweinegrippe in Mexiko legt den Tourismus im Land zunehmend lahm. Die archäologischen Stätten im Land blieben bis auf weiteres geschlossen, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte mit. Die Anordnung gilt unter anderem für weltberühmte Bauwerke der Azteken und Maya. Touristen sollten den Sehenswürdigkeiten lieber virtuell einen Besuch via Internet abstatten, hieß es. In Mexiko-Stadt blieben alle Bars, Cafés, Restaurants, Sportstätten, Kinos und Theater geschlossen.

Kreuzfahrtschiffe meiden Mexiko

Wegen der Schweinegrippe laufen derzeit mehrere Kreuzfahrtanbieter aus den USA keine mexikanischen Häfen mehr an. Die Reedereien Royal Caribbean International (RCI), Carnival und NCL haben nach eigenen Angaben Schiffe umgeroutet, die Städte wie Cozumel, Progreso und Cabo San Lucas besuchen sollten. Sie steuern stattdessen jetzt Ziele wie Key West in Florida, die Bahamas, die Cayman-Inseln oder im Pazifik die US-Westküste an. Einige verbringen auch zusätzliche Tage auf See. Bei RCI sind unter anderem die "Freedom of the Seas" und die "Liberty of the Seas" betroffen, zwei der größten Kreuzfahrtschiffe weltweit mit Platz für jeweils bis zu 4375 Urlauber. Für die meisten europäischen Reedereien ist die Karibiksaison mit Mexiko-Aufenthalten dagegen schon beendet. Aida Cruises in Rostock zum Beispiel hatte nach Angaben von Firmensprecher Hansjörg Kunze im Winter zwei Schiffe in der Karibik, die aber bereits nach Europa zurückgekehrt sind.

Australien führt Infrarot-Scanner ein

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Schweinegrippe haben die internationalen Flughäfen in Australien mit der Installation von Infrarot-Skannern begonnen. Damit können Passagiere entdeckt werden, die erhöhte Temperatur haben. Sie werden dann auf das Virus getestet. Bislang seien alle Tests negativ gewesen, berichteten die Gesundheitsbehörden. Die Scanner würden die Abfertigung an den Flughäfen zwar verzögern, sagte Gesundheitsministerin Nicola Roxon. "Wir glauben aber, dass die Unannehmlichkeiten helfen, das Land vor der Schweinegrippe zu schützen", sagte sie

Internetadressen zum Thema Schweinegrippe:
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Robert-Koch-Institut: www.rki.de
Luftfahrt-Bundesamt: www.lba.de
Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation: www.euro.who.int

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