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Reisewarnung für Garmisch-Partenkirchen

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USA  

Reisewarnung für Garmisch-Partenkirchen

05.07.2009, 19:23 Uhr | dpa

Eine Reisewarnung der USA für Garmisch- Partenkirchen hat am Wochenende für Wirbel gesorgt, soll aber an diesem Montag wieder aufgehoben werden. Das sagte die Sprecherin des US-Generalkonsulats, Kathryn Crockart, am Sonntag in München. "Wir werden das höchstwahrscheinlich morgen wieder von unserer Website nehmen." In dem auf den Internetseiten des Konsulats in München veröffentlichten Text wird vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen einer deutschen Gruppe gegen US-Bürger in dem beliebten Ferienort gewarnt.

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Vorfall im Nachtclub

Auslöser war ein Vorfall vor einem Nachtclub in Garmisch- Partenkirchen, bei dem einem US-Bürger angedroht wurde, in den nächsten Tagen Opfer einer Racheaktion zu werden. Deshalb sollten Amerikaner insbesondere um den 4. Juli, dem US-Unabhängigkeitstag, öffentliche Plätze meiden. In der ungewöhnlichen Warnung war die Rede von Restaurants, Bars und Diskotheken in Garmisch-Partenkirchen. "Wenn wir so eine Bedrohung haben, müssen wir unsere Bürger informieren", sagte Crockart und bestätigte damit Informationen des "Münchner Merkur"". Ob dies der erste Fall einer Reisewarnung für eine bayerische Kommune war, konnte die Sprecherin nicht sagen. In den vergangenen 18 Monaten, seit ihrem Amtsantritt, habe es derartige Warnungen jedenfalls nicht gegeben.


Drohung gegen Amerikaner

Nach Polizeiangaben waren vor rund einer Woche zwei Männer, darunter ein Angestellter der US-Armee, vor dem Lokal aufeinander losgegangen. Mehrere Personen seien verletzt worden. Einer der deutsch-türkischen Beteiligten soll dem Amerikaner gedroht haben, in den nächsten Tagen mit Freunden zurückzukommen und Rache zu üben. Der Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen, Thomas Schmid (Christlich Soziales Bündnis), gestand den Amerikanern zu, ihre Bürger zu informieren. "Aber man muss auch die Kirche im Dorf lassen", sagte er dem "Garmisch-Partenkirchner Tagblatt". Er sei noch am Freitag Gast des deutsch-amerikanischen Grillfests zum Unabhängigkeitstag gewesen. Die Stimmung dort bezeichnete Schmid als gut. Er hoffe sehr, dass sich die Situation schnell wieder entspanne.

Irritation über Reisewarnung

"Wir nehmen den Sachverhalt sehr wohl ernst, aber die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen sind ausreichend", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd in Rosenheim. Man sei nach der Warnung zwar besonders aufmerksam, aber man dürfe den Vorfall, der zu der Reisewarnung führte, auch nicht überbewerten. Inzwischen habe sich die Lage etwas entspannt. Die Drohungen von einem an dem Vorfall Beteiligten seien zurückgenommen worden, sagte der Sprecher. Dennoch hatte die Sicherheitswarnung der USA für Garmisch-Partenkirchen Irritationen zwischen deutschen und US-Behörden ausgelöst.

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