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Pitztal in Tirol: Kunstschnee bei Plusgraden möglich

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Tirol  

Weltneuheit im Pitztal: Kunstschnee bei Plusgraden

14.09.2009, 19:00 Uhr | dpa-tmn

Der Schnee, den der Snowmaker produziert, gelangt über eine Rutsche zur Piste. Dort wird er von Pistenbullys verteilt. (Foto: Tourismusverband Pitztal)Der Schnee, den der Snowmaker produziert, gelangt über eine Rutsche zur Piste. Dort wird er von Pistenbullys verteilt. (Foto: Tourismusverband Pitztal) Eine Weltneuheit soll die Schneelage für Urlauber auf dem Pitztaler Gletscher in Tirol sichern. Die lokale Gletscherbahn hat eine Anlage in Betrieb genommen, die so viel Kunstschnee liefert wie sechs bis sieben herkömmliche Schneekanonen - und zwar weitgehend unabhängig vom Wetter.

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Schnee bei Plusgraden

Der "Snowmaker" produziert aus Gletscherwasser etwa 950 Kubikmeter Schnee pro Tag, teilt das Unternehmen zum Saisonstart mit. Anders als bei den konventionellen Schneekanonen sind dazu aber keine minus sechs Grad Außentemperatur und weniger als 60 Prozent Luftfeuchtigkeit notwendig. Auch der Wind verliere als begrenzender Faktor für die Schneeproduktion an Bedeutung. Die "Snowmaker"-Technik stamme aus Israel, komme ohne Chemie aus und werde in den Alpen bisher nur im Pitztal eingesetzt, sagt Gletscherbahn-Sprecher Willi Krüger. Im Oktober werde Zermatt in der Schweiz als zweites Skigebiet folgen. Die Saison im Pitztal hat am 12. September mit Vormittags-Skibetrieb auf dem Gletscher begonnen.

Skispaß in Herbst und Frühling

Errichtet worden ist die neue Anlage mit ihrem 15 Meter hohen Produktionsturm in 2840 Meter Höhe an der Talstation der "Pitz-Panoramabahn". Zum Einsatz kommen soll die neue Technik vor allem im Herbst und im späten Frühling, wenn Plustemperaturen den Einsatz von herkömmlichen Schneekanonen oft noch nicht oder nicht mehr zulassen. Ob der "Snowmaker" in weiteren Skigebieten Einzug hält, ist noch unklar. Derzeit bekomme das Pitztal allerdings viel Besuch aus anderen Wintersportregionen der Alpen, deren Tourismusexperten sich die Innovation anschauen, erklärt Krüger.

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