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Hotelbewertung: Sieben Länder vereinheitlichen ihre Hotelsterne

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Neue Hotelsterne  

Sieben Länder vereinheitlichen ihre Hotelsterne

15.12.2009, 13:16 Uhr | srt, dpa-tmn, t-online.de

Neuregelung für Hotelsterne (Foto: imago)Neben Deutschland und Österreich führen im Januar 2010 auch Schweden und Tschechien einen neuen, einheitlichen Kriterienkatalog für die Sterne-Vergabe ein (Foto: imago) Urlauber und Geschäftsreisende sollen sich in sieben europäischen Ländern künftig an den gleichen Hotelsternen orientieren können. Neben Deutschland und Österreich führen im Januar 2010 auch Schweden und Tschechien einen neuen, einheitlichen Kriterienkatalog für die Sterne-Vergabe ein. Ungarn soll im weiteren Jahresverlauf 2010 folgen, die Schweiz und die Niederlande dann 2011. Die sieben Länder hätten dazu die "Hotelstars Union" gegründet, teilte der Hotelverband Deutschland mit.

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270 Kriterien werden geprüft

Gästen solle "grenzüberschreitend eine zuverlässige Leitlinie für die Auswahl des Hotels geboten" werden. Auf den neuen, gemeinsamen Bewertungskatalog hatten sich die Hotelverbände in Deutschland und Österreich bereits im Sommer geeinigt. Er umfasst rund 270 Kriterien. In Deutschland und Österreich werden die Sterne alle drei Jahre vergeben, so dass spätestens Anfang 2013 alle Hotels, die sich klassifizieren lassen, neu beurteilt worden sind.

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Viele Systeme unter einen Hut bringen

Der Hotelverband geht davon aus, dass es nicht bei den sieben Ländern bleibt. "Unser Projekt hat mächtig Fahrt aufgenommen", sagte Hauptgeschäftsführer Markus Luthe. Interesse sei zum Beispiel in den baltischen Ländern vorhanden. Bis die großen südeuropäischen Urlaubsländer in die gemeinsame Hotelbewertung einsteigen, seien allerdings "noch Zwischenschritte nötig", erklärte Luthe. Spanien habe derzeit 39 vor allem regional unterschiedliche Klassifizierungssysteme, in Italien seien es 21 verschiedene Systeme.

Und so funktioniert's

Alle drei Jahre erscheint ein Kontrollteam des jeweiligen Hotelverbands mit einer umfangreichen Checkliste und prüft die 270 Einzelkriterien, in denen maximal 860 Punkte erreichbar sind. Ein 1-Sternhotel muss davon mindestens 90, ein Fünfsternehotel 570 Punkte erreichen. Einige der Punkte sind allerdings K.O.-Kriterien: Wer als 3-Sterne-Hotel nicht wenigstens 18 Quadratmeter pro Doppelzimmer, Getränke auf dem Zimmer und einen systematischen Umgang mit Gästebeschwerden bietet, der braucht gar nicht erst zur Prüfung anzutreten. Umgekehrt kann sich ein Hotel mit Sonderpunkten zusätzlich zur Sternezahl den Zusatz "Superior" erarbeiten.


Fokus auf Wellness und Schlafkomfort

30 Prozent der 270 Kriterien wurden angepasst, erklärt Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland. Hotelbett-Matratzen müssen nun mindestens 13 Zentimeter stark sein. Zusatzpunkte gibt es für mehrere Kopfkissen, die Möglichkeit zur Vollverdunkelung des Zimmers und für Bettvorleger, wenn sie waschbar sind. Zur vollen Wellness-Punktzahl reicht es künftig nicht mehr, wenn im Hotel gerade mal eine Sauna und ein Schwimmbad vorhanden sind; bewertet wird nun auch deren Größe. Das gleiche gilt für Fitness- und Ruheräume. Apropos Sauna: Extrapunkte sind explizit vorgesehen bei unterschiedlichen Saunatypen (finnische, Bio-, Dampfbadsauna). Und wer mit einer Beautyfarm wirbt, der muss nun mehr haben als einen Schönheitscremeverkauf.

Extrapunkte fürs Betthupferl

Wahren Luxus erkennt man am sogenannten Turndownservice. Dabei läuft das Zimmermädchen auch abends noch mal durch die Räume, nimmt die Tagesdecke ab und legt ein Betthupferl aufs Kopfkissen. Vorschrift ist das nur bei Fünfsternebetrieben - ab 2010 zusätzlich mit einem Zimmercheck. Und wenn nicht die Bediensteten, sondern ein anonymer TÜV-Mann als Testperson checkt, dann nennt man das in der Branche "Mystery Guest" - und solche mysteriösen Besuche sind nun ab der Viersterne-Superior-Klasse vorgeschrieben.

Weitere Informationen www.hotelstars.eu, www.hotelsterne.de

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