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Hostels als günstige Hotel-Alternative

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Billig und zentral - Hostels

12.02.2010, 11:54 Uhr | A. Faude

Zimmer im Meininger Hotel Berlin Prenzlauer Berg.  (Foto: Meiniger)Zimmer im Meininger Hotel Berlin Prenzlauer Berg. (Foto: Meiniger) Graue Stockbetten, übel riechender Linoleumboden und ein Bad für die ganze Etage. Das verbinden Viele immer noch mit dem Begriff Hostel. Doch die Mischung aus Jugendherberge und Hotel wandelt sich. Die Ansprüche der Gäste wachsen, die Konkurrenz wird härter. So mutiert manches Hostel zum jugendlichen Hotel, wie auch unsere Foto-Serie zeigt. Bei allem Service erhalten sich die Hostels ihre lockere Atmosphäre und bestechen durch günstige Preise.

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Schulklasse trifft Geschäftsreisenden

Ein sauberes Bett in zentraler Lage in der City für zwölf Euro - ein echtes Schnäppchen. Kein Wunder also, dass Hostels immer beliebter werden. In Deutschland erlebt die Mischung aus Jugendherberge und Hotel gerade einen Aufschwung. Ursprünglich für Rucksackreisende gedacht, nächtigen heute in den komfortablen Zimmern auch Geschäftsreisende. Und die treffen dort keineswegs auf knarzende Betten. Eher auf freundlich eingerichtete Zimmer - je nach Wunsch und Mehrpreis auch als Einzelzimmer. "Die Ansprüche haben sich gesteigert", stellt so auch Anna Ohl aus der Marketingabteilung von Meininger Hotels fest. Die Meininger-Gruppe betreibt 14 Häuser, zwei davon im Ausland (London und Wien). Statt Hostel nennt man sich dort lieber Hotel, schließlich gleicht der Standard eher einem Hotel, denn einer einfachen Unterbringung. Gleichwohl machen Gruppen immer noch das Hauptgeschäft aus, sagt Ohl. Im Sommer sei das Publikum gemischter, viele Italiener und US-Amerikaner machen dann die Gästeschar aus.

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Urlaub in Deutschland

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Bestes deutsches Hostel

Im Berliner Szene-Bezirk Prezlauer Berg gelegen, ist das EastSeven Hostel Anziehungspunkt für viele ausländische Gäste. Und die scheinen mit dem Service dort außerordentlich zufrieden zu sein. Bei einer Internet-Abstimmung der Webseite Hostelworld.com gaben weltweit über eine Millionen User ihre Stimme ab. In Deutschland gewann das EastSeven Hostel die Auszeichung als bestes Hostel des Landes. Die Sauberkeit, die Lage und die Mitarbeiter waren ausschlaggebend für die Bewertung. Inhaber Jörg Schöpfel freut dies besonders, weil er als relativ kleines Haus mit 60 Betten behaupten kann. "Wir stellen unsere Kleinheit positiv dar", schmunzelt er. Das persönlich geführte Haus punktet mit wahren Geheimtipps, die er an die Gäste weitergibt. "Leute miteinander ins Gespräch bringen", ist eines seiner Ziele. So kocht die Hostel-Mannschaft jede Woche einmal kostenlos für die Gäste und diese treffen sich in Küche und Lounge. Großen Wert legt Betreiber Jörg Schöpfel auf Sauberkeit, die offenbar besonders die weibliche Klientel zu schätzen weiß. Statt Rucksackreisende kommen in das Hostel nunmehr eher die Passagiere von Billigfliegern. Auch er bemerkt, dass die Ansprüche die Gäste gewachsen sind.

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Foto-Serie

Günstig in die City

Generell etablieren sich Hostels neben Jugendherbergen und Privatpensionen immer mehr als günstige Alternative zu Hotels. Die Gästeschar spannt sich dabei von der Hauptklientel Schulklasse bis zum älteren Ehepaar auf Kulturtour. Häufig gibt es ein Frühstück im Angebot, doch manch einer mit schmalem Budget nutzt gerne die Selbstversorger-Küche. Die Mehrbettzimmer verfügen mittlerweile über eigene Bäder, mitunter werden auch Services wie bezogene Betten angeboten. Das zeigt sich dann allerdings auch im Preis: Während in der Nebensaison ein Bett für zwölf Euro zu haben ist, kann es zu hoch frequentierten Zeiten auch mal doppelt so viel werden. Gleich ist allen Hostels der lockere Charakter. Anders als in einem Hotel, wollen hier die Gäste Kontakte knüpfen. Beim vom Inhaber geführten EastSeven Hostel in Berlin wird das sogar mit Grillfesten und "Walking Touren" (gemeinsamen Spaziergänge) gefördert.

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