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FKK-Umfrage: Die Deutschen lieben es nackt

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FKK-Umfrage  

Die Deutschen lieben es nackt

11.02.2010, 15:22 Uhr

Kroatien: Campingplatz in Valalta (Foto: Valalta)Kroatien: Campingplatz in Valalta (Foto: Valalta) Für manche totale Befreiung für andere ein Grund zum Weggucken. Auch wenn der Anblick nicht immer ein Vergnügen ist, so gehört für einige textilfreies Baden, Sonnen oder gar Wandern einfach zum Sommerurlaub dazu. Aber nicht jeder ist damit einverstanden und will auf keinen Fall unverhofft mit Nackedeis konfrontiert werden. Das Thema FKK bewegt viele Gemüter. Wie viel Haut am Strand ist okay? Bei dieser Frage scheiden sich schnell die Geister. Dass es die Deutschen auch mal freizügig mögen, ergab jetzt eine Umfrage des Reiseportals HolidayCheck.de.

Mehr als die Hälfte finden FKK völlig OK

Eine schmale Mehrheit von insgesamt 52 Prozent hat nichts gegen etwas Nacktheit einzuwenden. 20 Prozent von den 52 Prozent empfinden "oben ohne" als völlig normal und weitere acht Prozent der Umfrage-Teilnehmer geben an, dass wegen ihnen überall FKK sein könnte. Die restlichen 24 Prozent geben sich liberal. Sie sagen, "jeder wie er mag, mich stört nichts." Dagegen steht die konservative Gruppe. Für jeden sechsten Strandurlauber (16 Prozent) ist die komplette Badekleidung ein absolutes Muss. Und weitere 32 Prozent der Befragten meinen, wenn schon nackt, dann sollen diese Urlauber bitte im FKK-Bereich bleiben. An der Umfrage nahmen über 3650 User teil.

Von Stränden und Wanderwegen: FKK Freizeitangebote

Wanderer im Harz sollten darauf gefasst sein, dass Ihnen zwischen Dankerode zur Wippertalsperre schon mal Nudisten, nur mit Wanderstock bekleidet, über den Weg laufen könnten. Die Route ist 18 Kilometer lang und befindet sich zum Großteil im Kreis Mansfeld-Südharz. Der Wanderweg ist gut ausgeschildert, damit peinliche Situationen vermieden werden können. Direkt am Anfang des Wanderweges wird der Wanderer mit einem "Willst du keine Nackten sehen, darfst du hier nicht weitergehen"-Schild gewarnt. Offiziell eröffnet wird der Weg im Frühjahr 2010. Da er jedoch bereits ausgeschildert ist, steht dem Nudistenglück nicht mehr im Wege. Mittlerweile ist die Fangemeinde für Freikörper-Wanderwege gewachsen. In Österreich und der Schweiz gibt es bereits spezielle Nacktwanderwege. In Deutschland könnten nackte Wanderer, die auf normalen Wegen unterwegs sind, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses belangt werden.

FKK-Strände: Wo gefahrlos alle Hüllen fallen

Ob Nord- oder Ostsee, Parks oder Baggerseen, Frankreich oder Kroatien - Nacktbaden ist auf dem Vormarsch, auch in Deutschland. Sylt ist nicht nur die Insel der Reichen und Berühmten, sondern auch ein Zentrum der FKK-Kultur. Zahlreiche Strände und Abschnitte wie Hörnum (mit Strandsauna), Rantum (mit Bars, sanitären Einrichtungen, Restaurants, Kiosken), Westerland, Wenningstedt und Kampen gehören dazu. Bei schlechtem Wetter lockt die das Freizeitbad "Sylter Welle" mit einer Saunalandschaft. Im Bad selbst gibt es keine spezielle FKK-Zeit. Amrum, die kleinste der Nordfriesischen Inseln bietet auch einen familientauglichen FKK-Bereich. Am Kniepsand, einer bis zu 1,5 Kilometer breiten Sandbank im Westen der Insel, sind mehrere Abschnitte für das Nacktbaden ausgewiesen, zum Beispiel nahe der Ortschaften Norddorf, Nebel und Süddorf. Bei Wittdün am Leuchtturm gibt es einen DFK-Familienzeltplatz (Deutscher Verband für Freikörperkultur) mit Stellplätzen, der jedoch nur mit einem Vereinsausweis genutzt werden kann. Das Nacktbaden hat auf der Insel Usedom eine lange Tradition. Zahlreiche Strände lockten bereits zu DDR-Zeiten die Sonnenanbeter und sind bis heute beliebte FKK-Reviere. Hüllenloses Baden ist unter anderem im Seebad Ahlbeck am östlichen Strand und in Bansin im westlichen Strandbereich erlaubt. Gemischte Textil- und FKK-Strände gibt es außerdem in Karlshagen, bei Trassenheide, Ückeritz sowie Zinnowitz.

FKK-Hotel eröffnet im Schwarzwald

Im Schwarzwald eröffnet in Freudenstadt ein FKK-Hotel, das Unterschlupf für Liebhaber der Freikörperkultur bieten soll. Der Termin steht noch nicht fest, allerdings können die FFKler bereits jetzt schon über die Homepage buchen. Das Naturisten-Hotel "Rosengarten" befindet sich in dem etwas abgelegen Stadtteil Zwieselberg. Der Inhaber - ein Koch, Konditor, Barkeeper und seit 25 Jahren bekennender Naturist - wirbt bereits auf der Homepage für sein Konzept. So wird die Herberge unter anderem im Winter auf zirka 26 Grad beheizt sein, damit man auch in der kalten Jahreszeit nicht frieren muss. Auch Wellness-Anwendungen sollen angeboten werden.

Nackte in den Alpen

Wer sich selbst nicht entblößen möchte, kann dem "Miniatur Wunderland" in Hamburg einen Besuch abstatten. Dort gibt es einen Bereich, der nackte Menschen auf einem Gletscher in der Schweiz darstellt. Das "Miniatur Wunderland" ist eine riesige Modelleisenbahn-Anlage und stellt Länder und Regionen im Kleinformat nach - gespickt mit vielen Details und liebevoll gestaltet. Ursprünglich handelte es sich bei der FKK-Attraktion um eine Greenpeace-Aktion, die auf die Verletzlichkeit des schwindenden Aletschgletschers (der flächenmäßig größte und längste Gletscher der Alpen) hinweisen sollte. Der US-Installationskünstler Spencer Tunick und Greenpeace organisierten im August 2007 eine „lebende Skulptur“: Hunderte nackte Menschen posierten auf dem Gletscher. Dieses spektakuläre Zeugnis gegen die Klimaerwärmung hat nun Eingang in die Miniaturwelt gefunden. 

trax.de: FKK-Camping in Frankreich / Cèze-Tal

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