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Hotelpreisindex: Übernachten günstig wie nie

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Hotelpreisindex  

Hotelurlaub günstig wie nie

| dpa

Hotelpreisindex: Übernachten günstig wie nie. In Südamerika sind die Hotelpreise am günstigsten. (Foto: Imago)

In Südamerika sind die Hotelpreise am günstigsten. (Foto: Imago)

In vielen Urlaubsländern und Großstädten ist Hotelurlaub günstig wie nie. Zu diesem Ergebnis kommen Preisvergleichsstudien von den Portalen Hotels.com und Trivago. Danach lagen die Hotelpreise im Jahr 2009 weltweit auf dem niedrigsten Stand seit 2003, wie Hotels.com ermittelt hat: Im Schnitt gaben die Tarife um 14 Prozent nach, am stärksten in Lateinamerika. Schauen Sie sich die günstigsten und teuersten Städte in unserer Foto-Serie an.

Laut dem neuen Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com gab es in Mittel- und Südamerika im Jahr 2009 Preissenkungen von über einem Fünftel (21 Prozent). Das Portal in Berlin nennt neben der Wirtschaftskrise die Schweinegrippe als Grund dafür. Auch in Asien gaben die Preise überdurchschnittlich nach, und zwar um 16 Prozent. Innerhalb Europas korrigierten die Hoteliers in Polen ihre Tarife am stärksten nach unten: Sie gaben im Schnitt um ein Viertel nach. In Deutschland und der Schweiz betrug das Minus laut HPI rund elf Prozent, in Österreich waren es knapp ein Fünftel (19 Prozent). Den geringsten Preisverfall auf dem europäischen Kontinent habe Frankreich mit einem Minus von fünf Prozent gehabt.

Teure Betten in der Schweiz, Tschechien am günstigsten

In konkreten Zahlen drückt sich das so aus: Das Land mit den teuersten Hotels in Europa blieb im vergangenen Jahr die Schweiz mit durchschnittlich 135 Euro pro Zimmer und Übernachtung. Über dem Wert von 100 Euro pro Nacht lagen außerdem Dänemark, Norwegen, Italien, Großbritannien und Schweden. In Österreich sanken die Hotelpreise auf den tiefsten Stand seit Beginn der HPI-Auswertung im Jahr 2004: mit durchschnittlich nur noch 91 Euro pro Zimmer und Nacht. Am günstigsten waren die Zimmer laut HPI in der Tschechischen Republik mit im Schnitt 68 Euro pro Nacht. Auch das Preisvergleichsportal Trivago nennt Durchschnittspreise, und zwar für Anfragen für den März 2010. Demnach kostet die Nacht in den 50 untersuchten Großstädten derzeit 103 Euro - im März 2009 seien es noch 111 Euro gewesen. Noch günstiger kommen viele Reisende weg, die in Deutschland unterwegs sind und im Schnitt 90 Euro zahlen müssen. In Spanien kostet ein Hotelaufenthalt laut HPI durchschnittlich nur noch 85 Euro, in Portugal 82 Euro und in Irland 80 Euro.

Monte Carlo überholt Moskau als teuerste Urlaubsstadt

Als Stadt mit den höchsten Hotelpreisen weltweit im Jahr 2009 führt der HPI Monte Carlo auf, wo pro Zimmer und Nacht im Schnitt 177 Euro gezahlt worden seien. Damit habe Moskau seinen Rang als teuerste Hotelstadt der Welt verloren: In der russischen Hauptstadt seien die Preise von 258 auf 152 Euro gesunken, ein Rückgang von 41 Prozent. Auch Abu Dhabi und Genf haben sich in dieser Tabelle vor Moskau geschoben. Von 64 untersuchten Städten hätten nur die Hotels in Rio de Janeiro (plus zwölf Prozent auf 137 Euro) und Jerusalem (plus ein Prozent auf 119 Euro) Zuwächse erzielt. Am günstigsten waren die Nächte im Hotel dabei in Riga in Lettland mit im Schnitt 58 Euro. Bei Hotel.de hingegen konnte Moskau den Titel als teuerste Hotelstadt halten: Mit im Schnitt 164,82 Euro für Übernachtungen im Februar 2010 lag die Stadt knapp vor Oslo (162,38 Euro) und New York (162,18 Euro). Im Vergleich zur Zeit vor der Wirtschaftskrise am stärksten verloren habe Dubai: Mit dem Durchschnittspreis von 121,11 Euro liege die Wüstenstadt um gut 43 Prozent unter dem Niveau des Februars 2008.

Auch 2010 soll's günstig bleiben

Für 2010 erwartet Hotels.com keine großen Veränderungen: "Es sieht so aus, dass 2010 das Jahr wird, in dem die Hotelpreise nicht weiter fallen werden", sagt Hotels.com-Chef David Roche in der Studie voraus. Eine "spürbare Tendenz zur Stabilisierung der Übernachtungspreise stellt auch eine dritte Datensammlung fest, die vom Portal Hotel.de in Nürnberg veröffentlicht wurde. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hätten sich die Preise zuletzt erholt und lägen "zumindest in der Hälfte der betrachteten Städte wieder über dem Krisen-Februar 2009". So unterschiedlich wie die einzelnen Ergebnisse waren auch die Berechnungsmethoden für die drei Indizes. Hotels.com hat nach eigenen Angaben die Preise erfasst, die von den Hotelgästen in rund 94 000 Hotels an 16.000 Zielorten im vergangenen Jahr tatsächlich gezahlt worden sind. Bei Trivago bilden dagegen die täglich rund 160.000 Anfragen nach den Preisen einer Hotelübernachtung die Basis für die Angaben. Auch Hotel.de jagt die eingehenden Hotelpreisanfragen durch einen Computer - für das neue "Hotelpreis-Barometer" seien dabei mehr als vier Millionen Anfragen im Februar 2010 berücksichtigt worden.

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