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Reiseratgeber: Benimm-Fallen in Dubai

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Reiseratgeber  

Dubai: Harte Strafen bei "unzüchtigem" Verhalten

30.03.2010, 11:16 Uhr | zto, dpa

Reiseratgeber: Benimm-Fallen in Dubai. Dubai: In der Öffentlichkeit ist der Austausch von Zärtlichkeiten verboten (Symbolbild: Imago)

Dubai: In der Öffentlichkeit ist der Austausch von Zärtlichkeiten verboten (Symbolbild: Imago)

Liebes-SMS oder feuchte Küsse in der Öffentlichkeit sind in Dubai absolut tabu: Das Emirat ist nicht nur das Land der Rekorde, sondern auch das Land der vielen Benimm-Fallen, in die Touristen immer häufiger reintappen. Unsere Durchklick-Show verrät, was Sie vor Ort lieber lassen sollten.

Haftstrafe bei lüsternen Textnachrichten

Touristen, die diese Gesetze nicht befolgen, haben somit mit schlimmen Folgen zu rechnen. So auch in den beiden aktuellen Fällen. Ein britisches Pärchen hatte sich im November im Restaurant geküsst. Laut deren Aussagen, war es nur ein flüchtiger Kuss auf die Wange, für die Sittenwächter aber ein schweres Vergehen. Der Vorfall landete vor Gericht und die beiden bekamen für ihr "unsittliches" Verhalten einen Monat Haftstrafe. Es geht noch skurriler: Selbst lüsterne Textnachrichten können einen hinter Gitter bringen. Die Zeitung "The National" aus Abu Dhabi berichtete vor kurzem, ein Berufungsgericht in Dubai habe eine 42 Jahre alte Flugbegleiterin der Fluggesellschaft Emirates und ihren 47 Jahre alten Vorgesetzten zu jeweils drei Monaten Haft verurteilt. Die beiden hatten sich SMS mit sexuellem Inhalt geschickt. In der Urteilsbegründung hieß es, der SMS-Verkehr der beiden indischen Flugbegleiter erfülle den "Tatbestand der Erzwingung sündiger Handlungen".

Ein Beweis der illegalen Beziehung

Die beiden Verurteilten können sich glücklich schätzen, dass das Berufungsgericht milder als das Strafgericht urteilte. Ursprünglich hätten sie jeweils sechs Monate Gefängnis bekommen sollen. Zudem wurde die Entscheidung der ersten Instanz aufgehoben, die Inder nach der Haft in ihre Heimat abzuschieben. Der Fall war im Zuge eines Sorgerechtsstreits zwischen der Flugbegleiterin und ihrem Ex-Mann vor Gericht gelandet. Dieser hatte von der Mobilfunkfirma die Aufzeichnungen der Textnachrichten erhalten, die nach seiner Darstellung den Beweis für die illegale Beziehung zwischen seiner Frau und ihrem Kollegen lieferten.

Zärtlichkeiten am Strand ebenfalls nicht erlaubt

Leider sind dies keine Einzelfälle. Bereits in 2008 standen zwei Liebespaare in Dubai vor Gericht. Es handelte sich dabei um ein Paar aus Bulgarien und dem Libanon sowie einem Paar aus Großbritannien, denen sexuelle Handlungen am Strand vorgeworfen wurden.

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