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Souvenirs aus dem Hotel  

Tatort Hotel: Was Gäste alles mitgehen lassen

09.09.2010, 12:48 Uhr | t-online.de

Tatort Hotel: Was Gäste alles mitgehen lassen. Warum sich mit Shampoo-Fläschen begnügen, wenn man auch einen Fernseher aus dem Hotel klauen kann (Symbolbild: Archiv)

Warum sich mit Shampoo-Fläschen begnügen, wenn man auch einen Fernseher aus dem Hotel klauen kann (Symbolbild: Archiv)

Hand aufs Herz! Sie gehören auch zu denen, die vor dem Auschecken einen Blick auf die Slipper und kleinen Badeschaum-Fläschchen geworfen und sich gesagt haben: "Was soll's? Die werden doch sowieso nicht wiederverwendet". Das Mitnehmen von Gegenständen aus Hotelzimmern ist eine recht häufig vorkommende Unsitte, die fast jeder mindestens einmal getätigt hat. Aber es gibt auch Fälle, die Schlagzeilen machen, und das nicht wegen des Diebstahls von Shampoo, sondern von merkwürdigeren und ungewöhnlicheren Gegenständen. Das Hotelbuchungsportal Venere.com hat die besten Geschichten aus den von ihnen vermittelten Hotels zusammentragen. Welche Hotel-Souvenirs bei Gästen am beliebtesten und was die skurrilsten Andenken sind, haben wir für Sie in der Foto-Serie zusammengestellt.

Vom Mobiliar bis zur Glühbirne

Ja, das stimmt: Es gibt Hotels, in denen Schuhablagen oder die Schiebetür vom Kleiderschrank abhanden gekommen sind. In einem Fall hat ein als Handwerker verkleideter Mann einen Konzertflügel aus der Hotellobby gestohlen und es dabei geschafft, den Diebstahl völlig ungestört zu bewerkstelligen. Kaum zu glauben auch die Geschichte, bei der ein Pärchen um ein Zimmer nahe des Parkhauses gebeten hat. Und dies nur, um sämtliche Möbel und Einrichtungsgegenstände aus dem Zimmer mitgehen zu lassen und diese auf einen Umzugswagen zu verladen. Aber es gibt auch einfach diejenigen, die ihren Urlaub nutzen, um Glühbirnen (Gegenwert rund 60 Cent) aus dem Zimmer zu klauen - ganz zu schweigen von der Entnahme von Lampenfassungen, Verkabelung und Beleuchtungskörpern.

Am Hotelpersonal vorbei geschmuggelte High-Tech-Geräte

Zu den ungewöhnlichsten Raubobjekten zählt eine ganze Liste von Elektronikgeräten: Der Diebstahl eines Telefons - obwohl eigentlich klar sein sollte, dass dieses außerhalb des Hotels meist nicht funktionieren wird - mag noch ein Kinderspiel sein. Aber die Entwendung einer Klimaanlage, die fast 130 Kilogramm wiegt, erscheint da schon weitaus problematischer. Die wirklich kreativen Diebe sind jedoch diejenigen, die nicht nur den Plasmafernseher, sondern - um Anschlussprobleme zu vermeiden - gleich noch die Elektroverkabelung für den DVD-Player mitnehmen. Schließlich gab es noch jemanden, der einen Farbkopierer aus dem Sitzungssaal gestohlen hat und - wie wir uns ausmalen - James Bond mimen musste, um am Sicherheitsdienst vorbeizukommen.

Das wohl seltsamste Objekt: ein ausgestopfter Wildschweinkopf

Skurriler geht's nicht? Von wegen. Auf der Liste zu finden sind noch viele seltsame Objekte: Bügelbretter, Zimmernummern, Vorhänge, zwei Büsten, die zunächst verschwanden und dann mit einem Taxi ohne Begleitung zurückkamen, Blumen, ein mittelalterliches Schwert, Türscharniere, ein über einen Meter hoher Holzbär und sogar ein Marmorkamin! Aber ein Herr hat ganz gewiss das Allerbeste mitgehen lassen, das jemals gestohlen wurde: einen ausgestopften Wildschweinkopf! Sobald der Diebstahl entdeckt wurde, hat er ihn dem Hotel zurückgegeben, diesen aber später von seinen Freunden als Hochzeitsgeschenk bekommen.

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