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Sommerferien 2011: Alles ballt sich im August

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Sommerferien 2011: Alles ballt sich im August

08.11.2010, 09:28 Uhr | t-online.de

 . Die Sommerferientermine 2011 sind sehr geballt, ADAC und DRV befürchten Staus und volle Hotels.(Foto: imago)

Die Sommerferientermine 2011 sind sehr geballt, ADAC und DRV befürchten Staus und volle Hotels. (Foto: imago)

Baden-Württemberg startet am 28.07., Bayern am 30.07. und Nordrhein-Westfalen am 25.07.2011 seine Sommerferien. Da scheint ein Chaos auf deutschen Autobahnen vorprogrammiert - schließlich sind es die drei bevölkerungsreichsten Bundesländer, die innerhalb weniger Tage im kommenden Jahr gemeinsam in die Sommerferien aufbrechen. Der ADAC befürchtet neben Staus auch frühzeitig ausgebuchte Hotels und hohe Preise. Der Automobilclub forderte deshalb die Kultusminister auf, die Ferientermine schnellstmöglich zu entzerren und in den nächsten Jahren wieder urlauberfreundlich zu gestalten. Auch der Deutsche ReiseVerband (DRV) weist schon seit längerem auf diese Problematik hin und fordert, den Sommerferienkorridor deutschlandweit auf 92 Tage auszudehnen, damit es weniger Überschneidungen bei den Ferienzeiten gäbe.

Bayern und Baden-Württemberg mit eigenen Terminen

Eigentlich sollte die Terminvergabe der Sommerferien gut organisiert sein. Schließlich einigen sich die Kultusminister langfristig, welches Bundesland wann seinen Schülern und Lehrern freie Tage gewährt. Bis zum Jahr 2017 stehen die Daten bereits fest. Dabei rollieren die Länder, das heißt jedes Bundesland ist mal früher, mal später dran. Baden-Württemberg und Bayern allerdings sind aus diesem System ausgeschieden. Nach Aussage des Kultusministeriums in Baden-Württemberg liege das dort an den Pfingstferien. Die dauern zwei Wochen und machen einen früheren Sommerferienstart unmöglich. Schließlich müsse zwischen Pfingst- und Sommerferien sechs Wochen Schule sein, um geordneten Unterricht halten zu können.

Enger Zeitrahmen für alle Bundesländer

Benachteiligt von der Bündelung der Termine sind vor allem Familien mit schulpflichtigen Kindern, denn sie sind auf die schulfreien Zeiten angewiesen. Seit Jahren fordern Bundespolitiker aller Fraktionen sowie die deutsche Tourismusindustrie eine Ausdehnung des Ferienkorridors auf rund 90 Tage im Sommer. Nach dem Willen der Kultusminister soll jedoch der durchschnittliche Sommerferienkorridor bis zum Jahr 2017 bei nur 81,5 Tagen liegen. Für 2014 sind sogar nur 73 Tage vorgesehen. Ein Grund hierfür: Bayern und Baden-Württemberg pochen auf einen Ferienbeginn Ende Juli/Anfang August in ihren Ländern. Ein breiter Sommerferienkorridor hingegen würde deutschlandweit weniger Überschneidungen der Ferienzeiten geben, so argumentieren ADAC und DRV. Der DRV kämpft für 92 Tage Ferienkorridor-Zeiten, vom 15. Juni bis zum 15. September. Die Vorteile lägen auf der Hand, so der Verband.

Argumente von ADAC und DRV

  • Weniger Staus: Die Mobilitätsströme auf Autobahnen könnten entzerrt werden.
  • Niedrigere Übernachtungspreise: Je breiter der Ferienkorridor, desto besser verteile sich die Nachfrage der Reisenden.
  • Hotels wären auch im Juni besser ausgelastet – die Höchstpreise im Juli/August könnten möglicherweise geringer ausfallen.
  • Mehr Umsatzerlöse: Mit jedem zusätzlichen Ferientag gingen rund eine Million Übernachtungen und Umsätze von rund 100
  • Millionen Euro für das Hotel- und Gastgewerbe einher.
  • Höhere kommunale Einnahmen: Jeder Ferientag spüle Städten und Gemeinden Einnahmen von rund fünf Millionen Euro in die Kassen.
  • Eltern mit schulpflichtigen Kindern bleibt nur die Variante, frühzeitig ihre Sommerferien zu buchen, um so während der Wunschzeit urlauben zu können. Die erwartbaren hohen Preise im August müssen sie wohl zähneknirschend hinnehmen.


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