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Welthöchste Christus-Statue in Polen errichtet

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Welthöchste Christus-Statue in Polen errichtet

08.11.2010, 13:26 Uhr | AFP

Welthöchste Christus-Statue in Polen errichtet. Die neue Christus-Statue in Polen. (Foto: Reuters)

Die neue Christus-Statue in Polen. (Foto: Reuters)

Wer dachte, dass die Christus-Statue in Rio schon riesig ist, wird nun staunen, denn Polen hat noch einen drauf gesetzt. Das stark katholisch geprägte Land verfügt nun über eine neue Attraktion für Gläubige: die welthöchste Christus-Statue. Der ohne Sockel 36 Meter messende Christus von Swiebodzin überragt seine berühmten Pendants im brasilianischen Rio de Janeiro und im bolivianischen Concordia um mehrere Meter. Bewundern Sie das Bauwerk in unserer Foto-Show.

Der Kopf wurde montiert

Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger konnte nach längerer Bauzeit der Kopf der Statue in der westpolnischen Stadt montiert werden, wie ein AFP-Reporter berichtete. Das Standbild bringt es auf eine Gesamthöhe von 58 Metern, die Spannweite der ausgebreiteten Arme beträgt 24 Meter. Die berühmten Statuen in Rio de Janeiro und Concordia sind inklusive Sockel 38 Meter beziehungsweise 40,5 Meter hoch. Im Gegensatz zu ihren südamerikanischen Pendants trägt die polnische Christusfigur eine drei Meter hohe goldene Krone.

"Das ist mein Lebenswerk"

Der Bau der Statue geht auf eine Initiative des polnischen Priesters Sylwester Zawadzki zurück, der das Projekt nach eigenen Angaben seit fünf Jahren verfolgt. "Das ist mein Lebenswerk", sagte Zawadzki. Seine erste Berufung sei die Priester-Tätigkeit, seine zweite Berufung sei der Bau der Statue gewesen. Das Bauwerk befindet sich nur rund 50 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt und in der Nähe der Schnellstraße zwischen Berlin und Warschau. Trotz des trüben und regnerischen Wetters fanden sich am Samstag mehrere hundert Menschen in der 20.000-Einwohner-Stadt ein, um die letzten Arbeiten an der Statue zu verfolgen. Als der Kopf montiert war, brachen sie in Applaus aus und riefen "Danke, danke" in Richtung des Priesters. Anschließend beteten sie.

Neuer Wallfahrtsort geboren?

"Das wird das Symbol von Swiebodzin. Unser Pfarrer hat uns ein zweites Tschenstochau geschenkt", sagte die 32-jährige Izabela Sawicz. In dem Wallfahrtsort Tschenstochau im Süden Polens wird die berühmte Marien-Ikone "Schwarze Madonna" verehrt. Ein Vertreter der Stadt Swiebodzin sprach von einer "sehr guten Investition", die Touristen anziehen werde. Er betonte zugleich, dass für den Bau keine öffentlichen Gelder ausgegeben worden seien. Die Kosten für die gigantische Statue sind nicht bekannt. Laut Pfarrer Zawadzki wurde sie mit Geldern von privaten Spendern aus dem In- und Ausland errichtet. Der 41-jährige Janek, Bewohner eines Nachbarortes, kritisierte den Bau. "Das ist übertrieben. Mit dem Geld wäre besser eine Schule gebaut worden", sagte er.


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