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Tourismus in Bethlehem boomt

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Tourismus in Bethlehem boomt

21.12.2010, 11:16 Uhr | dapd

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit erfreut sich die Geburtsstadt Jesu eines neuen Besucherrekords: In diesem Jahr strömten bereits 1,4 Millionen Touristen nach Bethlehem. Kurz vor Weihnachten sind die Hotelzimmer ausgebucht, rund 90.000 Gäste werden erwartet - das sind nach offiziellen israelischen Angaben etwa 20.000 mehr als im vergangenen Jahr. Zurückzuführen ist das auf den kontinuierlichen Rückgang der Gewalt im Westjordanland.

Alle bedeutenden Orte ausgelastet

Alle 2750 Gästezimmer in dem für Christen bedeutsamen Ort sind für die Weihnachtswoche komplett belegt. Vier weitere Hotels werden derzeit gebaut. "Wir glauben, dass die wirtschaftliche Situation im Vergleich zu früheren Jahren stabiler ist und sich verbessert", sagt Samir Hasbun von der Handelskammer in Bethlehem. Tatsächlich ist der Tourismus einer der wenigen Bereiche, in denen es eine große Absprache zwischen Israelis und Palästinensern gibt. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, in Kontakt mit den Patriarchen und religiösen Anführern verschiedener christlicher Sekten zu stehen, um für die Mitternachtsmesse an Heiligabend Fahrzeugkolonnen nach Bethlehem zu koordinieren. Zehntausende ausländische Touristen werden am 24. Dezember zu den Feierlichkeiten auf dem Platz vor der Geburtskirche erwartet. Um dort hinzugelangen, müssen die Besucher durch ein Tor in einer acht Meter hohen Wand, die von Israel errichtet wurde, um potenzielle palästinensische Attentäter fernzuhalten.


Christliche Geschichte soll erhalten werden

Zwar gilt Bethlehem als Geburtsort Jesu Christi, doch inzwischen haben Christen hier ihre Mehrheit verloren: Mehr als zwei Drittel der 50.000 Bewohner sind Muslime. Dennoch ist die Stadt darum bemüht, ihrer Bedeutung in der christlichen Geschichte Nachdruck zu verleihen. So verfügt der Geburtsort Jesu heute über die beste Geburtsklinik im Westjordanland. Das Krankenhaus zur Heiligen Familie, das seit 1882 existiert, wegen politischer Gewalt aber zwischenzeitlich geschlossen werden musste, liegt nur wenige hundert Meter von der Geburtskirche entfernt. Die Lage der Klinik sei kein Zufall, sagt ihr Leiter Jacques Keutgen.

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