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Krisen beeindrucken deutsche Touristen

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Reiselust? Bundesbürger sind unsicher und sparen mehr

09.02.2011, 15:25 Uhr | dpa

Krisen beeindrucken deutsche Touristen. Ägypten: Leere Strände am Roten Meer (Foto: imago)

Ägypten: Leere Strände am Roten Meer (Foto: imago)

Erst Tunesien, dann Ägypten, was folgt nun? Deutsche Touristen werden angesichts politischer Krisen wie jetzt in Ägypten ängstlicher. In einer Umfrage gab fast ein Viertel (24 Prozent) der Teilnehmer an, aufgrund von Reisewarnungen ihr Urlaubsziel zu ändern. Weitere 13 Prozent würden die Reise vorläufig oder ganz stornieren. Jeder Dritte gab an, generell nur in risikoarme Gebiete zu verreisen. Lediglich 13 Prozent zeigten sich von solchen Warnungen unbeeinflusst, wie die Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen ergab. Und Sie? Stimmen Sie rechts ab!

Vertrauen kehrt schnell zurück

Früher waren deutsche Touristen nicht so schnell zu erschrecken: Bei Umfragen im Jahr des ersten Golfkriegs 1991 sagten 78 Prozent, sie hätten ihre Urlaubspläne nicht geändert. Nach dem 11. September 2001 betonten 67 Prozent, die Urlaubspläne hätten Bestand. Der Tourismusexperte Ulrich Reinhardt von der Stiftung machte aber auch klar, dass die deutschen Touristen nach dem Ende einer Krise schnell wieder Vertrauen in das betroffene Land entwickeln. "In Nordafrika ist es die Frage, ob diese Länder schon Ostern oder im Sommer wieder beliebte Ziele werden, oder ob es diesmal länger dauert", sagte der Experte.

Jeder 3. ist unschlüssig, ob er verreisen wird

Trotz Ägypten-Krise rechnet die Tourismusbranche für 2011 aber grundsätzlich mit einer Reiselust der Deutschen. 45 Prozent der Bundesbürger planen laut Tourismusanalyse eine mindestens fünftägige Urlaubsreise. Nur etwa jeder Fünfte (22 Prozent) ist sich sicher, dass er nicht verreisen wird. Jeder dritte Bundesbürger ist noch unschlüssig, ob er in den Urlaub fahren wird. Allerdings sparen immer mehr Bundesbürger neuerdings an den Ferien: Die durchschnittliche Reisedauer betrug 2010 rund 12,5 Tage, im Vorjahr waren es noch 13 Tage. Die Touristen senkten ihre Urlaubsausgaben außerdem um durchschnittlich fast 100 Euro: Im Schnitt ließen sie sich ihre Ferien 944 Euro pro Person kosten, im Krisenjahr 2009 waren es 1.038 Euro.

Deutschland weiterhin spitze

Wie schon in den Vorjahren wird der Studie zufolge Deutschland das beliebteste Ferienziel sein, knapp jeder Vierte will hier die Ferien verbringen. Die begehrteste Auslandsdestination ist laut BAT wieder Spanien, gefolgt von Italien und der Türkei. Für die Tourismusanalyse hatte die Gesellschaft für Konsumforschung 4.000 Menschen ab 14 Jahren zu ihrem Urlaubsverhalten befragt.

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