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Mit dem U-Boot an die tiefsten Stellen der Ozeane

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Mit dem U-Boot an die tiefsten Stellen der Ozeane

06.04.2011, 16:58 Uhr | AFP

Mit dem U-Boot an die tiefsten Stellen der Ozeane. Branson möchte die tiefsten Stellen der Meere erkunden. (Foto: afp)

Branson möchte die tiefsten Stellen der Meere erkunden. (Foto: afp)

Erst wollte er hoch hinaus, nun möchte er tief hinunter: Neben den Höhen des Weltalls will der britische Milliardär Richard Branson nun auch die Tiefen der Ozeane bezwingen. Der Chef des Unternehmens Virgin stellte in Kalifornien ein "fliegendes" Mini-U-Boot vor, das an die jeweils tiefste Stelle der fünf Weltmeere vordringen soll. Noch handelt es sich um einen Einsitzer. Sollte das Projekt allerdings gelingen, steht einem größeren U-Boot für Touristen wohl nicht mehr im Wege. Bewundern Sie die neueste Idee des Visionärs auch in unserer Foto-Show.

Einsitzer "Virgin Oceanic"

Der mit einem Spezialflügel ausgestattete Einsitzer "Virgin Oceanic" soll Stellen von mehr als 20.000 Fuß (mehr als 6000 Meter) Tiefe erreichen, in die bislang kein Mensch vorgedrungen ist. "Es waren mehr Menschen auf dem Mond als unterhalb von 20.000 Fuß", sagte Branson bei der Präsentation seines Mini-U-Bootes in Newport Beach südlich von Los Angeles.

Ein U-Boot mit der Optik eines Raumschiffes

Am Steuer des U-Bootes, das äußerlich an ein Raumschiff erinnert, soll der US-Segler und Abenteurer Chris Welsh sitzen, mindestens einen der Tiefsee-Punkte will jedoch Branson ansteuern. Welsh soll bei der ersten Fahrt gleich den tiefsten Punkt unter den Weltmeeren ansteuern: den Marianengraben im Westpazifik, der 11.033 Meter unter dem Meerespiegel liegt. Das waghalsige Vorhaben, bei dem Branson als Ersatzmann bereit steht, ist für Ende dieses Jahres geplant. Branson selbst will das U-Boot 8605 Meter weit zum tiefsten Punkt des Atlantiks steuern, den niemals zuvor erkundeten Puerto-Rico-Graben. In den Marianengraben hatte die US-Marine im Januar 1960 das Tauchboot "Trieste" geschickt. Seitdem hat niemand mehr die Stelle erkundet.

Das Risiko fährt mit

Nach Angaben von Welsh bergen die Expeditionen für den Steuermann des U-Bootes ein erhebliches Risiko. "Kein Leck kann toleriert werden", sagte er vor den Journalisten in Newort Beach. "Ein Leck würde rostfreien Stahl oder menschliches Fleisch durchschneiden und den sicheren Tod bedeuten." Eine Rettung in diesen Tiefen sei ausgeschlossen. Branson sagte, man müsse als Abenteurer auf alle Risiken vorbereitet sein, etwa auf das Versagen des Drucksystems. Der Unternehmer Branson, der mit einer Plattenfirma und einer Fluggesellschaft Milliarden machte, hat bislang mit einem Weltraumprojekt von sich reden gemacht. Mit seiner Firma Virgin Galactic will der 60-Jährige ab kommendem Jahr kommerzielle Weltraumflüge anbieten.

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