Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles >

So rächt sich Hotel-Personal

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

So rächt sich Hotel-Personal

22.11.2012, 09:20 Uhr | Spiegel Online

So rächt sich Hotel-Personal. Zum Hotel-Personal lieber freundlich sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zum Hotel-Personal lieber freundlich sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verschwundenes Sexspielzeug, geplünderte Minibars und übel schmeckende Zahnbürsten: Wer das Hotelpersonal verärgert, muss sich auf hinterhältige Racheakte einstellen - und steht häufig vor verschlossener Tür.

Böse Scherze gegen unfreundliche Gäste

"Lassen Sie nie die Zahnbürste offen in Ihrem Hotelzimmer rumliegen!" Diesen wertvollen Tipp gibt Jacob Tomsky. Elf Jahre lang arbeitete der US-Amerikaner in Luxushotels. Er weiß ganz genau, welche bösen Späße sich das Personal mit den Gästen erlaubt - und was einer Zahnbürste alles zustoßen kann. Tomsky hat darüber ein Buch geschrieben: "Heads in Beds: A reckless Memoir of Hotel, Hustlers and So-Called Hospitality". Glaubt man Tomsky, dann müssen sich unfreundliche Gäste ganz besonders in Acht nehmen. Das fängt schon beim Einchecken an. Wer sich an der Rezeption im Ton vergreift und den Snob raushängen lässt, landet ganz schnell im schlechtesten Zimmer der Herberge - ohne Chance auf ein Upgrade.

Rachewerkzeug Keybombing

Einen besseren Start erwischen Reisende, die zusammen mit ihrer Kreditkarte diskret eine 20-Dollar-Note über den Tresen schieben. "Manche Menschen fühlen sich bei solch einer Aktion unwohl", sagt Tomsky im Interview mit der "New York Post". Müssten sie aber nicht. "Es ist schließlich kein Drogendeal." Wer es sich mit den Hotelangestellten verscherzt, der hat bald nichts mehr zu lachen. Besonders beliebt als Rachewerkzeug ist das sogenannte Keybombing. Dabei wird mit Begeisterung die Zugangskarte zum Hotelzimmer aus dem Reservierungssystem gelöscht. Der Gast steht regelmäßig vor verschlossener Tür, und muss zwangsläufig wieder an der Rezeption vorstellig werden.

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

Terror durch nächtliche Anrufe

Eine weitere Methode, der ungeliebten Kundschaft den Aufenthalt so unangenehm wie möglich zu gestalten, sind nächtliche Anrufe. Auch Tomsky ließ sich dazu schon hinreißen und klingelte einen Gast aus dem Bett: "Ich informierte ihn darüber, dass er ein Arschloch ist und wünschte ihm einen beschissenen Schlaf." Ganz schlimm sei, was in Abwesenheit der Gäste in deren Zimmer vorgehe. Private Briefe, iPads, die Brieftasche - das Personal sei prinzipiell neugierig und untersuche alles ganz genau. Sexspielzeug und Pornofilme würden gerne eingesteckt, denn kaum ein Gast melde den Verlust ebendieser an der Rezeption. Diebstähle kämen allerdings im Allgemeinen nur selten vor. Mit Ausnahme von Minibar-Raubzügen. Da würden die Servicekräfte häufig zulangen, sagt Tomsky.

Tipps, wie man beim Personal gut ankommt

Doch keine Panik, natürlich kann man sich auch mit den Hotelangestellten gut stellen. Das Wichtigste sei, dass man immer nett zum Personal ist, sagt Tomsky. Wer den Augenkontakt sucht, sich die Namen merkt und immer "bitte" oder "danke" sagt, der hätte in den meisten Fällen nichts zu befürchten.

Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal