Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Aktuelles >

Die schlimmsten Abzock-Fallen im Urlaub

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Die schlimmsten Abzock-Fallen im Urlaub

17.07.2013, 17:20 Uhr | t-online.de

Die schlimmsten Abzock-Fallen im Urlaub. Vorsicht vor Abzocke im Urlaub. (Quelle: imago)

Vorsicht vor Abzocke im Urlaub. (Quelle: imago)

Urlaub, die schönste Zeit des Jahres. Für viele Deutsche geht es zum Ausspannen und Erholen ins Ausland. Doch selbst im scheinbar sichersten Urlaubsparadies finden sich immer wieder Ganoven und Betrüger, die es auf das Geld und die Wertsachen der Urlauber abgesehen haben. Damit der Urlaub nicht im Desaster endet, gibt das Onlineportal ab-in-den-urlaub.de einige nützliche Tipps, um sich vor Abzock-Fallen zu schützen. Schauen Sie sich die fiesesten Fallen in unserer Foto-Show an.


Taxifalle: Überraschend teure Fahrten durch Umwege und Extrakosten

Taxis sind in vielen Urlaubsregionen der Welt gern genutzte Transportmittel. Vor allem weil sie billig sind. Aber Achtung, denn es kann überraschend teuer werden: Unnütz gefahrene Umwege, überhöhte Tarife und dubiose Extrakosten sind die wohl bekanntesten Beispiele. Wenn möglich, schauen Sie nach der Lizenz des Fahrers sowie einem Taximeter und klären Sie vor Fahrtantritt das Ziel sowie einen fixen Preis. Vor Reiseantritt: Informieren Sie sich am besten über ortsübliche Tarife!

Mietwagen: Verlockende Angebote enden mit übertriebenen Tankrechnungen

Eine Alternative zum Taxi bietet der Leihwagen. Doch Achtung, der Teufel steckt hier im Detail. Als Abzock-Falle entpuppt sich das sogenannte "Full-empty-Angebot", das damit lockt, einen vollgetankten Wagen auszuleihen und einen leergefahrenen abgeben zu können. Das böse Erwachen kommt mit einer völlig überteuerten Tankrechnung. Checken Sie ihren Mietwagen an Ort und Stelle der Ausleihe. Vorhandene Schäden (Kratzer, Dellen, defekte Schlösser etc.) unbedingt quittieren lassen. Ebenfalls die Funktionsfähigkeit des Autos prüfen! Die Polizei in den Urlaubsländern nimmt keine Rücksicht auf Urlauber. Ratsam: Buchen Sie den Leihwagen bereits von Deutschland aus!

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

Rückgeld: Große Scheine sind oft wenig wert

Während in Europa in vielen Ländern mit ein und derselben Währung gezahlt werden kann und kaum mehr auf das Geld geschaut werden muss, sollte man dies jenseits des Euro-Raumes unbedingt tun. Denn Achtung: Häufig entspricht etwa die augenscheinliche Geldscheingröße nicht dem Wert der jeweiligen Geldnote. Das gilt nicht nur in Restaurants oder im Supermarkt. Deshalb: Achten Sie deshalb bei jeder Bezahlung in bar darauf, dass Ihr Rückgeld korrekt ist!

Wechselstuben: Attraktive Wechselkurse mit horrenden Gebühren

Gehen Sie vor allem im osteuropäischen Raum nicht übereilig in Wechselstuben. Häufig locken diese mit traumhaften Umtauschkursen und verdienen durch horrende Gebühren blendend an Ihnen. Daher: Nehmen Sie sich die Zeit um eine verlässliche Wechselstube zu finden. Stehen Sie Wechselgeld-Anfragen von Einheimischen generell kritisch gegenüber!

Kreditkartenfalle: Manipulierte Geräte lesen Ihre Daten aus

Wer keine Schwierigkeiten mit dem Bargeld anderer Währungen haben möchte, zahlt bequem per Kreditkarte. Aber Achtung: Manipulierte Geräte können sensible Daten Ihrer Karte auslesen und Betrüger haben später leichtes Spiel damit auf Shoppingtour zu gehen. Ganz wichtig: Kredit- oder EC-Karten nicht unbeaufsichtigt lassen! Wenn möglich, zeitnah die Kontobewegungen prüfen. Nutzen Sie den kostenlosen SMS-Service der Kartenanbieter, welcher Sie auf Transaktionen hinweist. Immer eine Quittung geben lassen, umgehend prüfen und aufheben, damit Sie einen eventuellen Betrugsfall nachweisen können.

Wertsachen: Werden auch aus den Hotelzimmern gestohlen

Lassen Sie wertvolle Gegenstände in Ihrem Zimmer keinesfalls ungesichert liegen, sondern nutzen Sie stets einen Safe zur Aufbewahrung. Zwar ist selbst dieser keine hundertprozentige Garantie gegen Diebstahl, schreckt aber mögliche Diebe eher ab. Es empfiehlt sich immer ein Foto von den im Safe verstauten Sachen zu machen. Haben Sie keine Verschließmöglichkeit auf Ihrem Zimmer, fragen Sie an der Rezeption nach einem Hotelsafe und lassen Sie sich unbedingt eine Quittung über die hinterlegten Gegenstände geben.

Teehausabzocke: Rechnungen bis 280 Euro für Teezeremonie

Die Touristenzahlen in China steigen. Im Ursprungsland des Tees nutzen dies in immer größerem Maße organisierte Banden aus. Ahnungslose Touristen werden an zumeist sehenswerten Plätzen von unbekannten Einheimische angesprochen, die ihnen auf freundliche Art anbieten, die Stadt zu zeigen. Die Führungen enden häufig in einem angeblich historischen Teehaus - oftmals beliebige Hinterzimmer mit Teehausdekor. Nach der Verkostung wird den Touristen dann die maßlos überteuerte Rechnung vorgelegt, die bis weit über hundert Euro für wenige Tassen Tee betragen kann. Im Internet finden Sie inzwischen zahlreiche Einträge unter dem Stichwort "Teehausabzocke". Daher: Auf keinen Fall mit Unbekannten mitgehen!

Trinkgeldfalle: Bedienung schlägt gern Kosten drauf

Restaurants oder Kneipen sind in Touristengebieten äußerst lebhafte, teils hektische Plätze. Rechnungen werden zum Teil auf Zuruf bezahlt. Gern nutzen dies eilfertige Bedienungen, um ein Handgeld auf die Rechnung draufzuschlagen. Nummer sicher: Überschlagen Sie den zu erwartenden Endebetrag, lassen Sie sich - wenn möglich - immer eine Rechnung geben und prüfen Sie "schwarz auf weiß" nach. Tipp: Informieren Sie sich über die "Trinkgeldregeln" im jeweiligen Land. Zum Teil sind solche Gelder sogar verpönt.

Mindestverzehrpauschale: Sie zahlen oft mehr als nur für den kleinen Hunger

Ausgiebiges Sightseeing macht Appetit. Bei heißen Temperaturen reicht häufig ein schneller Snack, um wieder zu Kräften zu kommen. Doch: Viele Restaurants geben sich mit kleinen Beträgen nicht zufrieden. In den Speisekarten finden sich häufig schlecht ersichtliche "Hinweise" über Mindestverzehrpauschalen. Tipp: Prüfen Sie nach Möglichkeit vor der Bestellungen stets die Speisekarte. Achten Sie dabei auch auf Servicezuschläge etc!

Präsente- und Unterschriftentricks: Achtung! Taschendiebe umarmen Sie

Häufig werden Sie in Touristengebieten auf offener Straße angesprochen und jemand möchte Ihnen Präsente verkaufen oder bittet Sie um eine Unterschrift, mit der Sie angeblich für eine bessere Unterstützung für Behinderte etc. stimmen. Gängige Masche ist dabei das enge Umarmen des Touristen, damit der vermeintlich nette Verkäufer oder Bedürftige mit geübten Handgriffen an dessen Geldbörse gelangt. Wenden Sie solche Annäherungen vehement ab und achten Sie stets auf Ihre Wertsachen!

Droschken-Abzocke: Teure Kutschfahrt entlang der Pyramiden

Mit Fortbewegungsmitteln, die traditionell und geschichtsträchtig wirken, gehen Abzocker besonders gern auf Touristenfang. Beliebt ist diese Methode unter anderem in Ägypten, vor allem in dem von Reisenden gefragten Raum um Luxor und Gizeh. Die Urlauber werden dabei meist mit Billigangeboten für eine Stadtrundfahrt oder die Tour entlang der Pyramiden oder anderer antiker Attraktionen auf die Pferdegespanne gelockt. Nicht selten dauert die Fahrt etwas länger als angekündigt, doch damit steigt auch der zuvor vereinbarte Preis in einem nicht nachvollziehbaren Maße. Wollen die Touristen die überteuerte Rechnung - 40 Euro für eine halbe Stunde Fahrt sind keine Ausnahme - nicht bezahlen, so drohen die Kutscher mit der Polizei oder werden so laut, dass ein Tumult entsteht. Empfehlung: Nur den vereinbarten Preis zahlen, auf keine Diskussionen einlassen und losgehen.

Internetcafé: Ihre Daten weltweit schnell von Fremden nutzbar

Für viele Touristen bedeutet Urlaub und Erholung häufig auch der Verzicht auf den Computer. Besteht, trotz Smartphone, dennoch einmal die Notwendigkeit dessen Nutzung, hilft möglicherweise nur der Gang in ein Internetcafé oder an die Surfpoints in den Hotels. Achtung: Leichtfertige Handhabung bietet für Betrüger die Möglichkeit, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Deshalb: Achten Sie stets darauf, dass Sie nur über sichere Verbindungen ins Netz gehen, eventuell zwischengespeicherte Daten und Dateien wieder restlos löschen und sich in jedem Falle vollständig aus Ihren Profilen ausloggen. Vor dem Einloggen sollten Sie eventuell gesetzte Häkchen zur Passwortspeicherung entfernen und Onlinebanking an fremden Rechner möglichst generell vermeiden.

Bezness: Liebes-Betrüger verdienen mit den Gefühlen der Touristen

In Zweisamkeit ist vieles schöner, so auch im Urlaub. Leider lauert hier für Singles eine fiese Masche durch Liebes-Betrüger. Das sogenannte "Bezness"( Beziehung und Business) - durch vorgespielte Liebe Geld erschleichen und sich das Leben finanzieren lassen. Einheimische täuschen die große Liebe vor und spielen mit den Gefühlen der Touristen, parallel preisen Sie Ihre schlechten Lebensbedingungen an und bitten um Geld oder sind sogar auf eine schnelle Hochzeit aus, um sich einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Dabei betrifft dieses gängige Millionen-Geschäft nicht nur Frauen. Auch mit den Gefühlen der Männer lässt sich schnelles Geld verdienen. Die Art und Weise ist die gleiche, meist variieren jedoch die Länder. Sollten Frauen besonders im süd- und osteuropäischen sowie im nordafrikanischen Raum aufpassen, so gilt für Männer eher das karibische und asiatische Gebiet als Hochburg des "Bezness".


Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal