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TUI und Thomas Cook sagen alle Reisen nach Ägypten ab

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Ägypten  

TUI und Thomas Cook sagen alle Reisen nach Ägypten ab

16.08.2013, 17:31 Uhr | DRV, dpa-tmn, dpa, AFP

TUI und Thomas Cook sagen alle Reisen nach Ägypten ab.  (Quelle: dpa/tmn)

(Quelle: dpa/tmn)

Die Reiseveranstalter TUI und Thomas Cook haben alle Reisen nach Ägypten abgesagt. Dies gelte für alle Buchungen bis einschließlich 15. September, teilten eine TUI-Konzernsprecherin in Hannover und Thomas Cook in Oberursel mit.


Veranstalter kündigen Verträge

Die Reiseveranstalter reagieren auf den am 16. August 2013 aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amts (AA), in dem die Behörde "aufgrund der aktuellen Lage und der Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen von Reisen nach Ägypten derzeit abrät". Daher haben viele Reiseveranstalter beschlossen, ihre Reiseverträge für den Urlaub am Roten Meer mit Abreisen bis Mitte September 2013 aktiv zu kündigen oder den Kunden Umbuchungen oder Stornierungen anzubieten. Urlauber mit Abreisen in den nächsten Tagen werden gebeten, sich direkt an ihr Reisebüro oder ihren Reiseveranstalter zu wenden, bei dem sie ihre Reise gebucht haben, um die aktuellen Reisebedingungen zu klären. Die Reisenden vor Ort in den Touristengebieten am Roten Meer können ihren Urlaub weiter fortsetzen, ihnen wird aber empfohlen, sich während ihres weiteren Aufenthalts besonders umsichtig zu verhalten und den Hinweisen der Hotels und Reiseveranstalter unbedingt Folge zu leisten. Schon seit über vier Wochen rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Kairo, in die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und in das Nildelta dringend ab. Reisen in diese Gebiete werden daher schon seit einiger Zeit von den Reiseveranstaltern nicht mehr angeboten.

Wie reagieren die Reiseveranstalter? 

Tui reagierte als erster großer Veranstalter auf die neue Lage. Bis einschließlich 15. September sagte der deutsche Marktführer alle Reisen in das nordafrikanische Land ab. Urlauber, die sich derzeit in den Baderegionen am Roten Meer befinden, können ihren Urlaub jedoch fortsetzen, da es dort unverändert ruhig sei. Wer seinen Urlaub dennoch abbrechen möchte, soll sich laut Tui an die Reiseleitung vor Ort wenden. Die Absage der Reisen gilt für die Marken Tui, 1-2-FLY, airtours und Discount Travel. Ähnlich reagieren auch die deutschen Veranstalter von Thomas Cook (Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute und Öger Tours). Auch diese bringen vorerst keine neuen Gäste mehr nach Ägypten. Bereits gebuchte Reisen werden abgesagt. Auf Wunsch erhalten Kunden ein alternatives Reiseziel angeboten. Die Regelung gilt bis zum 15. September 2013. Urlauber, die bereits vor Ort sind, werden wie gebucht nach Deutschland zurückfliegen. Die Airline Condor wird nach eigenen Angaben keine Fluggäste mit Abflügen bis einschließlich 15. September nach Ägypten befördern. Alltours sagte ebenfalls alle Reisen bis zum 15. September ab. Auch bei dem Duisburger Veranstalter ist keine großangelegte Rückholaktion von Ägypten-Urlaubern geplant. Auf die gleiche Art reagierten die sechs Veranstalter von DER Touristik sowie FTI. Kunden von Phoenix Reisen können jetzt alle Ägyptenreisen, die für diesen Winter geplant sind, kostenlos stornieren. Entscheiden dürfen sie sich bis Ende September. Die Urlauber, die bereits am Roten Meer sind, wollten momentan auch bleiben, sagte ein Sprecher. "Aber wir zwingen unsere Gäste nicht, dort zu bleiben." 

Auch andere Länder sagen Reisen ab

Neben Deutschland sprachen am Freitag auch Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Russland Hinweise für Urlauber aus. Für die ohnehin schon gebeutelte ägyptische Tourismusindustrie, die ein wichtiger Pfeiler der Volkswirtschaft des nordafrikanischen Landes ist, ist dies ein schwerer Schlag. Der Wirtschaftszweig hat seit Beginn des Arabischen Frühlings 2011 mit massiven Buchungsrückgängen zu kämpfen. Großbritannien riet seinen Urlaubern am Freitag, in der Urlaubsregion am Roten Meer in den Hotels zu bleiben. Derzeit befinden sich rund 40.000 Briten in Ägypten. Italien riet von Reisen in Gebiete außerhalb der Tourismusregionen und in Städte ab. Rund 19.000 Italiener halten sich nach offiziellen Schätzungen derzeit im Land auf. Russland mit augenblicklich 50.000 Urlaubern in Ägypten und ähnlich vielen in den kommenden Wochen empfahl seinen Reisebüros, vorerst keine Reisen mehr in das Land zu verkaufen. 

Direkt zu Informationen des Auswärtigen Amtes zur Lage in Ägypten

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