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Kreuzfahrtschiffe sollen aus Venedigs Lagune verbannt werden

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Gesetzesvorschlag  

Kreuzfahrtschiffe sollen aus Venedigs Lagune verbannt werden

06.09.2013, 14:25 Uhr | Markus Roman

Kreuzfahrtschiffe sollen aus Venedigs Lagune verbannt werden. Kreuzfahrtschiff in der Lagune von Venedig (Quelle: Reuters)

Kreuzfahrtschiff in der Lagune von Venedig (Quelle: Reuters)

Ein fast alltägliches Bild in der Lagune von Venedig: Neben den riesigen Schiffen der großen Reedereien verblassen Wahrzeichen wie Campanile oder Rialtobrücke. Umweltschützern und Aktivisten sind die Luxusliner im historischen Zentrum seit langem ein Dorn im Auge. Vergangenes Jahr empfahl sogar die Unesco, den Zugang der Riesenschiffe zur Lagune zu beschränken. Jetzt fordert Italiens Umweltminister Andrea Orlando, die Schiffe aus der Lagune zu verbannen. Das berichtet die "Daily Mail".

Der Fokus liegt dieser Tage vermehrt allgemein auf der Sicherheit der Wasserwege Venedigs, nachdem Mitte August ein deutscher Tourist bei einem Unfall mit einer Gondel und einem Wassertaxi zu Tode kam. Der tragische Vorfall führte zur Einführung einer Reihe neuer Sicherheitsmaßnahmen für den Wasserverkehr. Im Rahmen der neuen Regeln forderte Orlando, die Kreuzfahrtschiffe aus der Lagune zu verbannen. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag wolle er im Oktober dem italienischen Parlament vorlegen, wird der Minister zitiert.

Zahl der Kreuzfahrtschiffe in der Lagune steigt jedes Jahr

"Es wird immer ein geringes Risiko geben, und selbst das ist zu hoch", sagte Orlando der italienischen Tageszeitung "Il Gazettino". Das Problem werde von Jahr zu Jahr schlimmer: 2013 sei die Anzahl an Kreuzfahrtschiffen, die vor dem Markusdom kreuzten, wiederum um sieben Prozent gestiegen, führt Orlando aus. Im Wesentlichen soll laut "Daily Mail" Orlandos Gesetzesvorschlag auf der Notfallgesetzgebung basieren, die nach dem Unglück der Costa Concordia im Januar 2012 entworfen wurde. Demnach müssen Schiffe mit mehr als 500 Tonnen mindestens 2 Seemeilen (3,7 Kilometer) von historisch oder ökologisch wertvollen Ortsmarken Abstand halten.

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Wo die Schiffe künftig andocken sollen

Nach dem Willen von Venedigs Bürgermeister sollen Kreuzfahrtschiffe künftig im Hafen des industriell geprägten Stadtteils Marghera auf dem Festland andocken. Alternative Vorschläge sehen einen künstlichen schwimmenden Hafen vor, eine starke Beschränkung der Zahl der Schiffe in der Lagune oder die Anlage eines neuen Kanals zum jetzigen Kreuzfahrtterminal, so dass die Schiffe die schmalen Kanäle um den Markusplatz umfahren könnten.

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