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Kailua auf Hawaii: Küstenort will weniger Touristen

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Kailua auf Hawaii  

Küstenort will weniger Touristen

14.11.2013, 15:23 Uhr | dpa

Kailua auf Hawaii: Küstenort will weniger Touristen. Die Strände bei Kailua zählen zu den schönsten der USA (Quelle: dpa)

Die Strände bei Kailua zählen zu den schönsten der USA (Quelle: dpa)

Die Strände gelten als einige der schönsten der USA, selbst den Präsidenten verschlägt es in seiner Freizeit hin und wieder hierhin. Doch die Einwohner von Kailua auf Hawaii sind von den vielen Besuchern nicht begeistert. Der Nachbarschafts-Rat der Stadt hat eine staatliche Tourismusbehörde gebeten, Besucher nicht mehr aufzufordern, hier zu übernachten.

Der Rat des Küstenorts regt sich über die stetig wachsende Zahl der Übernachtungspensionen und Ferienwohnungen auf, die kurzzeitig und ohne Genehmigung vermietet werden. Die Verteidiger dieser Unterkünfte erklären jedoch, so werde die Wirtschaft unterstützt, und es würden Jobs geschaffen.

Streit dauert schon lange an

Die Auseinandersetzung darüber, wie viel Tourismus Kailua verträgt und erlaubt werden sollte, dauert schon lange an. In Kailua verbringt unter anderem US-Präsident Barack Obama mit seiner Familie jedes Jahr seine Weihnachtsferien. Der Ort wird wegen seiner entspannten Atmosphäre empfohlen.

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Die Kritiker monieren, dass durch die Pensionen und Ferienwohnungen das ohnehin begrenzte Angebot der Stadt für Wohnungsbau noch weiter minimiert werde. Die Kosten stiegen, so dass die ursprünglichen Einwohner dazu gezwungen seien, nach außerhalb zu ziehen. Zudem wollten die Einwohner nicht, dass ständig Fremde Nachbarn seien.

Probleme mit illegalen Unterkünften

Ratsmitglied Lisa Marten sagte: "Es fühlt sich nicht wie Nachbarschaft an, wenn man die Leute nicht kennt." Nicht weit von ihrem Haus würden Unterkünfte vermietet. Anfang des Jahres habe dort eine Gruppe von jungen Leuten gewohnt, die von morgens bis in die Nacht Drogen genommen hätten.

Es ist schwer, die genaue Zahl von Mietunterkünften in Kailua zu bestimmen, aber auf einer Webseite eines Vermieters werden 289 Einheiten angeboten. Die Tourismusbehörde von Hawaii schätzt, dass es rund 500 sind. Aber nur wenige hätten eine Genehmigung: Derzeit seien es 35 Übernachtungspensionen und 30 Wohnungs-Vermieter. Der Rest sei illegal.

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