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Paris: Asbest über Luftschächte im Turm Montparnasse verbreitet

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Turm Montparnasse  

Räumung von Turm Montparnasse in Paris wegen Asbests gefordert

11.12.2013, 16:29 Uhr | AFP

Paris: Asbest über Luftschächte im Turm Montparnasse verbreitet. Der Turm Montparnasse ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in Paris. (Quelle: Reuters)

Der Turm Montparnasse ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in Paris. (Quelle: Reuters)

Der Streit um die Asbestbelastung im Hochhaus-Turm Montparnasse in Paris spitzt sich zu: Nach einer neuen Expertise, derzufolge krebserregende Asbestfasern auch über die Lüftungsschächte des Wolkenkratzers verbreitet werden, forderte ein Asbest-Opfer-Verband am Mittwoch die Räumung des Gebäudes. Die Präfektur lehnt die Evakuierung des Turms, in dem 5000 Menschen arbeiten und den jedes Jahr über eine Million Touristen besuchen, derzeit ab.

Die seit 2005 andauernde Asbestsanierung des Wolkenkratzers aus den 1970er Jahren hat die Schadstoffwerte im Tour Montparnasse bisher nicht nachhaltig senken können. Im August hatte die Verwaltung eine teils deutliche Überschreitung der Grenzwerte in mindestens 72 
Fällen seit November 2009 festgestellt. Belastungen traten auch in öffentlich zugänglichen Bereichen des Turms auf. In einem vorläufigen Expertenbericht, den die Präfektur im August angefordert hatte, heißt es nun, bei den Bauarbeiten zur Asbestsanierung würden Asbestfasern über die Lüftung über mehrere Etagen weitertransportiert. Technische Kabelschächte etwa für Telefonleitungen wiederum seien selbst asbestverseucht oder würden auch Asbestfasern in dem Gebäude verbreiten, aber nur in die Etage jeweils über Asbestsanierungen. Die Eigner des Hochhauses werteten den Bericht, dessen Endfassung im Januar vorgelegt werden soll, als Beweis dafür, dass es keine generelle Asbestbelastung in dem Turm gebe. Die Belastungen seien punktuell und in der Nähe der Bauarbeiten zur Asbestsanierung, die derzeit ruhen.

Muss der Turm evakuiert werden?

Die Zeitung "Le Monde" stellte aber mit Verweis auf eine Verseuchung des gesamten Gebäudes über die Lüftungsschächte offen die Frage, ob der Turm nun evakuiert werden müsse. "Zwei Wochen vor Weihnachten, mit all diesen Angestellten, ist daran nicht zu denken", hieß es demnach bei der Präfektur der Stadt. Der Vorsitzende des Asbest-Opfer-Verbandes Andeva, Michel Parigot, forderte hingegen ein Eingreifen der Präfektur. Nun müssten die Eigner zu einer umfassenden Asbestsanierung und damit zur Evakuierung des Gebäudes gezwungen werden, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Bisher hätten die Eigner bei den Arbeiten Geld sparen wollen, eine schrittweise Asbestsanierung eines solch großen Gebäudes sei aber nicht möglich.

Der 210 Meter hohe Turm ist wegen seiner Aussichtsplattform bei Touristen äußerst beliebt. Es arbeiten aber auch etwa 5000 Menschen in Büros und Geschäften in dem Gebäude. Die Präfektur von Paris drohte im Sommer mit der Räumung, sollten nicht dringend Maßnahmen gegen die Asbestbelastung ergriffen werden. Eine der in dem Turm ansässigen Firmen hatte bereits Ende Juni selbst beschlossen, ihre 300 Angestellten in anderen Büros unterzubringen. Die Justiz leitete wegen der Asbestbelastung im November eine Untersuchung ein.

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