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Umstrittene Tipps: Wie britische Hoteliers Ausländer behandeln sollen

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Umstrittene Tipps vom Amt  

Wie britische Hoteliers Ausländer behandeln sollen

07.01.2014, 16:18 Uhr | Spiegel Online

Umstrittene Tipps: Wie britische Hoteliers Ausländer behandeln sollen. Wie sich britische Hoteliers verhalten sollen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie sich britische Hoteliers verhalten sollen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Australier machen fiese Witze, Hongkonger haben Angst vor Geistern: Eine Liste des britischen Fremdenverkehrsamts über die Eigenheiten von Touristen sorgt für Diskussionen. Deutsche sind demnach besonders kritisch - und sollten bei Beschwerden unbedingt ernst genommen werden. Sehen Sie einige der Verhaltensregeln auch in unserer Klick-Show.

Für Hoteliers ist es oft nicht einfach, sich den Bedürfnissen von Besuchern aus verschiedenen Kulturen anzupassen. Deshalb hat das britische Fremdenverkehrsamt VisitBritain in einer umfangreichen Marktstudie eine Liste von "Dos" und "Don'ts" aufgestellt. Sie soll Tipps geben, wie man mit Menschen aus anderen Ländern umgehen sollte.

Hongkonger haben Angst vor Geistern?

Einige der Punkte wirken trivial: So sollte man demnach Kanadier nicht als Amerikaner bezeichnen und sich nicht über den Akzent von Indern lustig machen. Man lernt aber auch, dass Russen hohe Räume und Türen bevorzugen, dass Hongkonger Angst vor Geistern haben (und Angst kriegen, wenn sie in einem Himmelbett schlafen müssen). Und dass Deutsche sehr direkt und anspruchsvoll sind und man sich um Beschwerden von ihnen unverzüglich kümmern sollte.

Solche Stereotypen über verschiedene Nationen sorgen in Großbritannien und in den Ländern des Commonwealth nun für Kritik und Erheiterung. Medien vergleichen den Vorstoß mit einer Folge der Kultserie "Fawlty Towers" von 1975. Darin spielt der Komiker John Cleese einen Hotelier, der deutsche Touristen brüskiert, indem er ständig über den Zweiten Weltkrieg spricht.

Visitbritain verteidigt Studie

Eine indische Zeitung zeigte sich erstaunt, dass die Briten Touristen aus Indien laut der Studie für "liebenswert, aber häufig unentschlossen" halten. Und in Australien amüsierten sich Kommentatoren darüber, dass VisitBritain Touristikern empfiehlt, nicht eingeschnappt zu reagieren, wenn Aussies sie mit dem abschätzigen Slangwort "Pom" bezeichnen.

VisitBritain verteidigt die Studie, die eine enorme Menge an Kennzahlen und Daten enthält, als eine "einzigartige Informationsquelle für den Tourismus". Sie erlaube "britischen Unternehmen, wertvolle Einsichten über globale Schlüsselmärkte zu erhalten", wie Marketingchef Joss Croft der "Daily Mail" sagte. Im Trend liegen solche Erhebungen jedenfalls - im vergangenen Jahr hatte Frankreich einen ähnlichen Knigge-Vorstoß gestartet. Ein paar Monate danach veröffentlichte China Verhaltensregeln, wie sich Landsleute auf Auslandsreisen verhalten sollten.

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