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Health Risk Map 2014: Wo Urlaubern Gesundheitsrisiken drohen

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Health Risk Map 2014  

Wo Urlaubern Gesundheitsrisiken drohen

17.02.2015, 15:00 Uhr | mro, dpa

Health Risk Map 2014: Wo Urlaubern Gesundheitsrisiken drohen. Vor allem in Afrika drohen Gesundheitsrisiken (Quelle: www.internationalsos.com)

Vor allem in Afrika drohen Gesundheitsrisiken (Quelle: www.internationalsos.com)

In mehr als 80 Ländern weltweit besteht für Reisende ein hohes medizinisches Risiko. Das geht aus der Health Risk Map 2014 von SOS International hervor. Demnach gibt es in 44 Ländern ein hohes, in 38 Ländern ein extrem hohes Risiko, an Infektionen zu erkranken, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden oder bei Bedarf keine ausreichende medizinische Versorgung zu erhalten. Sehen Sie die Risikoeinschätzung der Welt auch in unserer Foto-Show.

Für die Studie wertete SOS International 600.000 dokumentierte medizinische Fälle aus dem Jahr 2013 weltweit aus. zu diesen Fällen gehören sowohl Krankheiten und Infektionen als auch Unfälle - also jedes Ereignis, bei dem medizinische Betreuung notwendig wurde. Die häufigsten erfassten Gründe waren Verletzungen, Atemwegs- oder Magen-Darm-Probleme. Die Studie berücksichtigt außerdem die Infrastruktur der medizinischen Versorgung und errechnet aus allen Faktoren das Risikolevel für die jeweiligen Länder. Die Risiko-Stufen sind "gering", "mittel", mittel und hoch", "hoch" und "extrem".

Männer verletzen sich öfter

Nach den erhobenen Zahlen fanden mehr als 40 Prozent der Fälle in Ländern mit den Risikoeinstufung "hoch" oder "extrem" statt. SOS International spricht von einer deutlichen Steigerung im Vergleich zu 2010, als die Quote bei 25 Prozent lag. In den Ländern mit "extremem" Risiko waren elf Prozent der Vorfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen, weitere elf Prozent auf Infektionen wie etwa Malaria oder Dengue-Fieber. Viele dieser Fälle könnten laut SOS International durch Voruntersuchungen oder spezielle Aufklärung vermieden werden.

Wer in einem Land mit dem Risiko "hoch" ins Krankenhaus kommt, wird in der Hälfte der Fälle ausgeflogen. In Ländern mit der Risikostufe "extrem" sind es sogar 80 Prozent. Männer verletzen sich laut der Studie häufiger als Frauen, haben häufiger Herz-Kreislauf-Probleme und fangen sich eher Infektionen ein, die von Insekten übertragen werden.

Afrika besonders risikoreich, Europa am sichersten

Der Studie zufolge gibt es in Afrika kein Land mit einer niedrigen Risikoeinschätzung. In Marokko, der Westsahara und Tunesien ist das medizinische Risiko vergleichsweise noch am niedrigsten. In Asien sei das Risiko vor allem in ländlichen Gebieten groß, besser sei die medizinische Versorgung in Städten. Etwa 50 Prozent der Fälle in den asiatischen Ländern kommen aus Ländern mit "hohem" Risiko - am häufigsten aus Indonesien, Indien, China und Vietnam. Nordamerika stuft die Studie als weitgehend sicher ein. In Mittel- und Südamerika sei von einem mittleren bis hohen gesundheitlichen Risiko für Reisende auszugehen. Europa gilt als sicherster Kontinent für Reisende.

SOS International ist ein Unternehmen für Reise- und Gesundheitsdienstleistungen, das vor allem Unternehmen berät, die ihre Mitarbeiter ins Ausland schicken.

Weitere Informationen

Detaillierte Karte (englisch) als PDF auf www.internationalsos.com

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