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Saudi-Arabien warnt vor "Kamelvirus"

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Vorsicht  

Saudi-Arabien warnt vor "Kamelvirus"

12.05.2014, 11:21 Uhr | aja, dpa, AP

Saudi-Arabien warnt vor "Kamelvirus". Das Mers-Virus ist laut WHO-Generaldirektorin Margaret Chan eine "Gefahr für die ganze Welt". (Quelle: dpa / picture alliance / AP Photo)

Das Mers-Virus ist laut WHO-Generaldirektorin Margaret Chan eine "Gefahr für die ganze Welt". (Quelle: dpa / picture alliance / AP Photo)

Kommt nach der Schweine- und Vogelgrippe nun das "Kamelvirus"? Saudi-Arabien hat vor Ansteckungen mit der Atemwegserkrankung Mers durch den Umgang mit Kamelen gewarnt. Wissenschaftliche Studien hätten einen Zusammenhang zwischen den Tieren und dem Virus ergeben, teilte das Landwirtschaftsministerium am Sonntag mit.

Alle Menschen, die in Kontakt mit Kamelen seien, sollten "Vorsicht walten lassen und präventive Maßnahmen ergreifen", hieß es in der Erklärung des Ministeriums weiter.

Auch andere Länder betroffen

Am Samstag hatte Saudi-Arabien sechs neue Todesfälle durch Mers gemeldet. Insgesamt sind seit dem ersten Auftreten des Virus in Saudi-Arabien im Jahr 2012 139 Menschen gestorben. Mers-Fälle tauchten bislang auch schon in Jordanien, Kuwait, Oman und Katar auf.

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Die Abkürzung Mers steht für Middle East Respiratory Syndrome. Mers ähnelt der Atemwegserkrankung Sars, an der 2003 etwa 800 Menschen starben. Zu den möglichen Symptomen zählen Fieber, Atembeschwerden und Nierenversagen.

Das können Reisende tun, um sich zu schützen

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Kamele bei der Erstansteckung eine Rolle spielen. Die Krankheit kann sich auch zwischen Menschen verbreiten, aber nur wenn sie in sehr engem Kontakt sind, wie etwa medizinisches Personal und Infizierte. Für Reisende geht derzeit aber keine erhöhte Gefahr aus, da bislang alles darauf hindeutet, dass das Virus noch nicht mutiert ist und daher noch keine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht.

Dennoch sollten Reisende grundlegende Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen, etwa Abstand zu Menschen mit akuten Atemwegsinfektionen halten und Tierkontakte, insbesondere zu Kamelen, meiden. Empfehlenswert sind außerdem allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und der Verzicht auf nicht vollständig durchgegartes Fleisch sowie rohes Gemüse und ungeschältes Obst.

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