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Fernbus-Unternehmer: "Bahn muss keine Angst haben"

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Fernbus-Unternehmer  

"Bahn muss keine Angst haben"

07.04.2015, 08:45 Uhr | dpa

Fernbus-Unternehmer: "Bahn muss keine Angst haben". ICE gegen Fernbus: Der eine ist schneller, der andere meist günstiger (Quelle: dpa)

ICE gegen Fernbus: Der eine ist schneller, der andere meist günstiger (Quelle: dpa)

Die Bahn ächzt unter der Konkurrenz der Fernbusse und versucht, mit neuen Konzepten Kunden zurückzugewinnen. Doch aus Sicht der Bus-Unternehmer stellen die Busse keine Gefahr für die Deutsche Bahn dar. Die Busse nähmen weniger der Bahn Passagiere weg, sondern vielmehr einem anderen Verkehrsmittel.

"Die Bahn muss keine Angst vor dem Fernbus haben", sagte Christiane Leonard, die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer. "Er wird ihr auf Dauer nicht gefährlich." Nach Prognosen steige die Zahl der Fahrgäste im Fernverkehr von 2013 bis 2018 von rund 130 auf 170 Millionen. Daran dürfte die Bahn mit dann mehr als 140 Millionen Fahrgästen den größten Anteil halten.

Jeder dritte Bus-Kunde kommt von der Bahn

"Die Fahrgäste steigen vor allem vom Auto auf Bus und Bahn um", sagte Leonard. Nach Studien kommt allerdings mindestens jeder dritte Fernbus-Kunde von der Bahn. Die Bahn selbst beziffert den Verlust durch die Fernbus-Konkurrenz für das Jahr 2014 mit 120 Millionen Euro. Der Konzern hatte deswegen im März eine "Kundenoffensive" angekündigt. Er will mehr Fernzüge fahren lassen und mehr Städte ansteuern.

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"Die positive Entwicklung der Bahn mit einer Qualitätsoffensive wäre ohne die Liberalisierung des Fernverkehr-Marktes nicht möglich gewesen", behauptete Leonard. "Deshalb dürfen die ersten positiven Entwicklungen am Markt nicht zerstört werden", wies sie Forderungen nach einer Maut für Busse zurück.

Fernbus-Markt sortiert sich

Der Fernbusmarkt 2014 wird auf 16 bis 20 Millionen Fahrgäste geschätzt. Das Statistische Bundesamt will im Sommer die Zahlen für 2014 vorlegen. Die Branche rechnet damit, dass sich die Zahl in drei Jahren bei 27 Millionen Passagieren einpendelt.

Der Markt sortiert sich derzeit: Unangefochtener Champion sind MeinFernbus und FlixBus, die zu Jahresbeginn fusionierten. Der ADAC hat sich zurückgezogen, der Anbieter city2city ging aus dem Rennen, während der Offenbacher Pionier Deinbus eine Insolvenz überstanden hat und weiterfährt. Die Deutsche Bahn fährt selbst Fernbus und will ihr Angebot unter der Marke Berlinlinienbus bis Ende 2016 vervierfachen.

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