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Mitarbeiter bedroht  

Eiffelturm bleibt wegen Taschendieben zu

22.05.2015, 13:48 Uhr | t-online.de, dpa

Der Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris und zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. Doch am Freitag blieb die Sehenswürdigkeit geschlossen. Der Grund: Die Mitarbeiter protestieren gegen herumlungernde Taschendiebe, von denen sie sich belästigt fühlten.

Die Betreibergesellschaft teilte mit, die Belegschaft sei wegen der Kleinkriminalität rund um das Monument besorgt. Man arbeite zusammen mit der Polizei an einer Lösung, damit die Sehenswürdigkeit wieder eröffnet werden könne.

Drohungen der Diebe gegen Mitarbeiter

Die Mitarbeiter verweigerten am Morgen des 22. Mai die Arbeit. In einer Mitteilung heißt es, der Grund sei "der Anstieg von Taschendieben rund um den Eiffelturm sowie verschiedene Drohungen und Angriffe". Die Mitarbeiter fordern dauerhaft wirksame Maßnahmen des Managements gegen die offenbar organisierte Kleinkriminalität.

Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP berichtete einer der Streikenden, das die Taschendiebe normalerweise in Gruppen von vier oder fünf aufträten, manchmal aber auch bis zu 30. Die Diebe kämpften manchmal auch untereinander. Ein anderer Mitarbeiter des Eiffelturms berichtet von einer Drohung, als er einen der Taschendiebe verscheuchte. "Er sagte zu mir: 'Warum lasst ihr uns nicht arbeiten? Wenn das so weiter geht, gibt es Probleme'", erzählt der Mitarbeiter.

Auch Louvre war schon wegen Taschendieben zu

Normalerweise ist der Eiffelturm täglich geöffnet. Wegen Bombendrohungen oder Streiks schließt er manchmal kurzzeitig. Täglich wird er von Tausenden Menschen erklommen. Am Donnerstag hatten die Behörden in Paris erst mitgeteilt, die Zahl der Touristen, die Opfer von Kriminalität würden, sei dank der verstärkten Polizeipräsenz und Videoüberwachung gesunken.

Einen ähnlichen Fall in Paris gab es im April 2013. Damals streikten die Mitarbeiter des Louvre. Auch sie beschwerten sich, von Taschendieben belästigt und sogar angegriffen worden zu sein. Die Polizei verstärkte damals ihre Präsenz vor dem Museum.

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