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Nach Strip auf heiligem Berg in Malaysia: Frau sagt Sorry

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Borneo in Malaysia  

Nach Strip auf heiligem Berg: Frau sagt Sorry

14.06.2015, 13:46 Uhr | AP

Nach Strip auf heiligem Berg in Malaysia: Frau sagt Sorry. Der Berg Kinabalu auf Malaysia gilt den Einwohnern als heilig - einige Touristen nahmen das nicht ernst. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Berg Kinabalu auf Malaysia gilt den Einwohnern als heilig - einige Touristen nahmen das nicht ernst. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weil sie sich auf einem heiligen Berg in Malaysia nackt ausgezogen haben, wurden vier Touristen vorübergehend verhaftet. Eine 23-jährige Britin hat sich nun beim malaysischen Volk für die Stripeinlage entschuldigt.

Nach der Rückkehr in ihre Heimat sagte sie in Draycott: "Ich weiß, dass mein Verhalten dumm war und ich weiß, wie sehr wir die Menschen von Sabah beleidigt haben. Dafür entschuldige ich mich aufrichtig." Sie sei erleichtert, wieder zu Hause zu sein, fügte sie den Tränen nahe hinzu. Draycott liegt knapp 200 Kilometer nördlich von London.

Obszönes Verhalten

Die Britin zählte zu einer von vier Ausländern, die in Malaysia wegen obszönen Verhaltens an einem öffentlichen Ort für drei Tage festgenommen worden war. Zusammen mit sechs weiteren Touristen hatten sie sich Ende Mai auf dem Gipfel des knapp 4100 Meter hohen und heiligen Bergs Kinabalu im Staat Sabah auf der Insel Borneo ausgezogen und fotografiert.

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Wenige Tage später hatte ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der Nähe des Bergs 18 Kletterer in den Tod gerissen. Der stellvertretende Ministerpräsident von Sabah, Joseph Pairin Kitingan, stellte einen Zusammenhang her: Ausländer hätten die Tragödie ausgelöst, weil sie sich auf dem heiligen Berg respektlos verhalten hätten. Er kündigte an, der Geist des Bergs solle mit Hilfe eines besonderen Rituals beruhigt werden.

1185 Euro Geldstrafe

Das Nachrichtenportal "The Malay Mail Online" hatte berichtet, dem Gericht sei gesagt worden, die Ausländer hätten sich gegenseitig herausgefordert, um zu sehen, wer es in mehr als 4000 Metern Höhe am längsten nackt in der Kälte aushalte. Sie hätten eine Bitte ihres Bergführers ignoriert, sich nicht auszuziehen, hieß es. Für ihr Handeln verurteilte ein Gericht die Touristen zu einer Geldstrafe von umgerechnet je rund 1185 Euro, wie es in Medienberichten hieß.

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